Mörderische Heimat

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Verdrängte Lebensgeschichten jüdischer Familien in Bozen und Meran

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Südtirols Opfer der Schoah wurden von Faschisten observiert und ausgewiesen, großteils von einheimischen Nationalsozialisten verfolgt und deportiert. Nach 1945 weigerte man sich, Überlebende für ihre materiellen Verluste zu entschädigen. Die Erinnerung an die Opfer wurde verdrängt. "Mörderische Heimat" dokumentiert die vielseitigen Äußerungsformen des in Südtirol tief verwurzelten Antisemitismus. Südtirols NS-Opfer hatten ihre Heimat geliebt und wichtige Beiträge in der Medizin, Wirtschaft und im Tourismus geleistet. Das Aufzeigen der Spuren jüdischen Lebens in der Geschichte Südtirols lässt ihnen eine späte Anerkennung zuteilwerden.
Nach akribischen Recherchen in Südtiroler, italienischen und internationalen Archiven werden Lebens- und Leidenswege, Besitz- und Wohnverhältnisse einer Vielzahl der ehemaligen jüdischen Einwohner Südtirols dokumentiert, die in der Schoah ermordet wurden. Dank der Mitarbeit von Überlebenden und Familienangehörigen von NS-Opfern in Italien, Israel, Großbritannien und den USA wird erstmals das Ausmaß des erlittenen Leides ausführlich dargestellt.

Details

  • Format

    ePUB

  • Kopierschutz

    Nein

  • Family Sharing

    Ja

  • Text-to-Speech

    Ja

  • Erscheinungsdatum

    03.02.2015

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  • Erscheinungsdatum

    03.02.2015

  • Verlag Edition Raetia
  • Seitenzahl

    472 (Printausgabe)

  • Dateigröße

    14010 KB

  • Sprache

    Deutsch

  • EAN

    9788872835265

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Tief emotional, fundiert, spannend und sehr, sehr anspruchsvoll!

Gernot R aus Tramin am 15.06.2021

Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Mörderische Heimat ist ein Werk mit absoluten Alleinstellungsmerkmalen! Die wissenschaftlich fundierten Berichte, basieren auf umfangreiche Recherchen und vermitteln dem Leser das Leben und Wirken der jüdischen Gemeinschaft in Meran und Bozen, vor und während der Schoah. Zahlreiche Bilder, Daten, Interviews, Erinnerungen und Zitate aus Briefen und anderen Quellen machen die Thematik des Buches greifbar, erfassbar und verständlich. Dabei könnte der Titel nicht treffender sein, denn es handelt sich tatsächlich um „verdrängte Lebensgeschichten“, einer Gesellschaft, welche für die Entwicklung des Kurtourismus in Meraner und der Südtiroler Wirtschaft maßgeblich wegbereitend war - aber eben heute kaum noch im kollektiven Gedächtnis präsent ist. Das Buch berichtet zunächst von einer glanzvollen Zeit, voller Kultur und Lebensfreude rund um die wachsende jüdische Gemeinschaft, aber auch von einem wachsenden Antisemitismus, gegenüber dieser, in der restlichen Gesellschaft. Durch den Eintritt in das wohl dunkelste Zeitalter der europäischen Geschichte verschlimmert sich die Lage der jüdischen Gesellschaft in Bozen und Meran dramatisch … das Leben wird zum Kampf ums Überleben. Die Autoren des Buches schaffen es genau diese Entwicklung im Allgemeinen und im weiteren Verlauf des Buches in Form von zahlreichen Einzelschicksalen zu vermitteln. Vor allem darin liegt der Wert dieses Buches. Aufgrund der enormen Masse an aufgearbeitetem Quellen, zahlreicher Lebensgeschichten und Schicksalsschlägen, welche im Buch geschildert werden – und untereinander in Verbindung stehen – ist das Buch tief emotional, fundiert, spannend und sehr, sehr anspruchsvoll! Dennoch oder gerade deshalb: Absolut lesenswert!

Tief emotional, fundiert, spannend und sehr, sehr anspruchsvoll!

Gernot R aus Tramin am 15.06.2021
Bewertet: Buch (Kunststoff-Einband)

Mörderische Heimat ist ein Werk mit absoluten Alleinstellungsmerkmalen! Die wissenschaftlich fundierten Berichte, basieren auf umfangreiche Recherchen und vermitteln dem Leser das Leben und Wirken der jüdischen Gemeinschaft in Meran und Bozen, vor und während der Schoah. Zahlreiche Bilder, Daten, Interviews, Erinnerungen und Zitate aus Briefen und anderen Quellen machen die Thematik des Buches greifbar, erfassbar und verständlich. Dabei könnte der Titel nicht treffender sein, denn es handelt sich tatsächlich um „verdrängte Lebensgeschichten“, einer Gesellschaft, welche für die Entwicklung des Kurtourismus in Meraner und der Südtiroler Wirtschaft maßgeblich wegbereitend war - aber eben heute kaum noch im kollektiven Gedächtnis präsent ist. Das Buch berichtet zunächst von einer glanzvollen Zeit, voller Kultur und Lebensfreude rund um die wachsende jüdische Gemeinschaft, aber auch von einem wachsenden Antisemitismus, gegenüber dieser, in der restlichen Gesellschaft. Durch den Eintritt in das wohl dunkelste Zeitalter der europäischen Geschichte verschlimmert sich die Lage der jüdischen Gesellschaft in Bozen und Meran dramatisch … das Leben wird zum Kampf ums Überleben. Die Autoren des Buches schaffen es genau diese Entwicklung im Allgemeinen und im weiteren Verlauf des Buches in Form von zahlreichen Einzelschicksalen zu vermitteln. Vor allem darin liegt der Wert dieses Buches. Aufgrund der enormen Masse an aufgearbeitetem Quellen, zahlreicher Lebensgeschichten und Schicksalsschlägen, welche im Buch geschildert werden – und untereinander in Verbindung stehen – ist das Buch tief emotional, fundiert, spannend und sehr, sehr anspruchsvoll! Dennoch oder gerade deshalb: Absolut lesenswert!

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