Goethes Novellen. Betrachtet in Hinblick auf die Novellentheorie des 18. und 19. Jahrhunderts
17,95 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
ISBN
978-3-668-18291-2
Auflage
3. Auflage
Erscheinungsdatum
05.04.2016
Unterrichtsfächer
Deutsch
Schulformen
Universitäten/Hochschulen
Einband
Taschenbuch
Verlag
GRINSeitenzahl
24
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
51 g
Sprache
Deutsch
Doch ob die deutsche Novelle nun tatsächlich mit Goethe beginnt, ist gar nicht so leicht zu sagen. Um diese Frage zu beantworten, sollte man sich von gattungsgeschichtlichen Aspekten lösen und überlegen, ob man die ästhetisch-moralischen Forderungen von Goethe für die literarische Rezeption als verbindlich ansehen sollte oder nicht. Um diese Entscheidung treffen zu können, muss man also auch andere Meinungen zu den differenzierten Aspekten, die eine Novelle als solche beschreiben, betrachten.
Literaten wie Christoph Martin Wieland, welcher von einer "Simplizität des Plans" spricht, und August Wilhelm Schlegel, der die Gattung definiert, indem er nach "merkwürdigen Begebenheiten" sucht, sind nur ein kleines Beispiel dafür, wie unterschiedlich die Auffassung der Merkmale dieser Gattung sind. Doch auch die Betrachtung einer bekannten und etwas jüngeren Definition, die von Paul Heyse, darf in einer Arbeit wie dieser nicht fehlen.
Welche Kriterien muss ein Text aufweisen, damit man ihn als Novelle bezeichnen kann? Und warum bezeichnen moderne Literaten ältere Werke als Novelle? In der vorliegenden Arbeit möchte ich mich hauptsächlich mit Goethes Novellen beschäftigen und seine eigene, die seiner Zeitgenossen und auch modernere Definitionen anhand ausgewählter Texte näher betrachten.
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