Produktbild: Die Hungrigen

Die Hungrigen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.05.2018

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

Dateigröße

3129 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Charlotte Lungstrass-Kapfer

Sprache

Deutsch

EAN

9783426451298

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ePUB 3

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Erscheinungsdatum

01.05.2018

Verlag

Knaur eBook

Seitenzahl

464 (Printausgabe)

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Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Charlotte Lungstrass-Kapfer

Sprache

Deutsch

EAN

9783426451298

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  • Lilli33

    5/5

    19.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Nicht so toll wie "Die Berufene", aber eine nette Ergänzung

    „Die Hungrigen“ ist die Vorgeschichte zu „Die Berufene“, kann aber auch für sich allein gelesen werden. Es ist also weder notwendig, „Die Berufene“ zu kennen noch diesen Roman hinterher zu lesen. Beide Bücher sind in der derselben postapokalyptischen Welt angesiedelt, „Die Hungrigen“ ca. zwanzig Jahre früher. Inhalt: Vor etwa zehn Jahren begann der Untergang der Welt, als sich ein Pilz in den Gehirnen der Menschen breit machte und die befallenen Personen zu willenlosen „Hungrigen“ mutierten. Sie jagen andere Menschen - ein Biss eines dieser Zombies ist sofort ansteckend. Kein Wunder, dass bald kaum noch gesunde Menschen überleben. Eine Gruppe von sechs Wissenschaftlern und sechs Soldaten macht sich in dem zum Labor umgebauten Panzer Rosalind Franklin auf, um nach einem Heilmittel zu suchen. Mit an Bord ist auch der fünfzehnjährige Stephen Greaves, ein Genie, aber meiner Meinung nach hochgradig autistisch. Ihm gelingt tatsächlich ein Fortschritt, doch kann er ihn nicht adäquat kommunizieren, wodurch einige Menschen in Gefahr kommen. Meine Meinung: Obwohl ich von „Die Berufene“ vor einigen Jahren begeistert war und das Setting jetzt bereits kannte, tat ich mir mit „Die Hungrigen“ anfangs recht schwer. Es werden etliche neue Charaktere eingeführt, wobei es mir schwer fiel, sie auseinanderzuhalten, wenn sie nicht gerade exponierte Stellungen innehatten. Sie blieben mir in den meisten Fällen auch bis zum Schluss zu blass. Außerdem verhalten sich einige von ihnen einfach nur dumm, was mich doch etwas störte. Die wichtigste und interessanteste Person ist sicherlich der junge Stephen Greaves, der sich von seinen Mitstreitern komplett zurückzieht und nicht fähig ist, eine normale Unterhaltung zu führen. Lediglich Dr. Rina Khan ist auf seiner Seite, der Rest der Crew verachtet ihn und unterschätzt ihn leider auch. Ich mochte ihn eigentlich sehr, einmal aufgrund seines außergewöhnlichen Überblicks über die Situation, aber auch, weil er fast das menschlichste Mitglied der Crew ist. Trotz seiner Soziophobie nimmt er Wesen als Menschen wahr, wo die anderen sie nur als Feinde sehen. Spannend ist der Roman nicht nur wegen der permanenten Gefahr durch die Hungrigen, sondern auch wegen der Intrigen, denen Colonel Isaac Carlisle ausgesetzt ist. Zudem schaukelt sich die Stimmung unter den Crewmitgliedern, die in Rosie, wie der Laborpanzer liebevoll genannt wird, auf engstem Raum zusammengepfercht sind, immer weiter hoch, je länger die Mission dauert. Insgesamt empfand ich die Handlung aber als etwas zu dünn. Es gibt einfach zu wenig Neues, wenn man "Die Berufene" schon kennt. Sehr gut hat mir dann der Epilog gefallen, der zu dem Mädchen Melanie, der Protagonistin aus „Die Berufene“, überleitet. Fazit: Bei diesem Roman handelt es sich um die Vorgeschichte zu „Die Berufene“. Er lässt sich aber auch für sich allein lesen, ist vielleicht sogar spannender, wenn man keine Vorkenntnisse dieser apokalyptischen Welt hat.

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    16.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    geniales Prequel

    Wenn ein Autor ein Prequel zu einem großen Bucherfolg schreibt, drängt sich dem geneigten Leser sicher die Frage auf, was denn in einer solchen Vorgeschichte noch Neues, Unbekanntes kommen könnte, welches den Blick in das neue Buch lohnt. So ähnlich ging es mir natürlich auch mit „Die Hungrigen“ dem neuen Roman von M.R. Carey, der zeitlich vor „Die Berufene“ spielt und der grundsätzlich keine überraschend neuen Ansatzpunkte bringt. Ein parasitärer Pilz hat über 90 Prozent der Weltbevölkerung befallen und entweder ausgelöscht oder zu willfährigen blutrünstigen Zombies gemacht, die alles fressen und töten wollen, was nach Blut riecht und sich bewegt; egal ob Mensch oder Tier. Eine kleine Gruppe Menschen hat sich verbarrikadiert und schickt einen Stoßtrupp aus, der Material zur weiteren Erforschung der Seuche sammeln soll. In einem schwer gepanzerten Fahrzeug, dass den freundlichen Namen Rosie bekommen hat, ist ein Team von Wissenschaftlern und Soldaten auf einer gefährlichen Fahrt durch England; auf der Suche nach Zombies, um deren Gehirne und den Pilz zu extrahieren. Soweit nichts wirklich Neues. Aber Carey fesselt von der ersten Seite an mit seinen Protagonisten. Er gibt den Darstellern schnell Profil und Tiefe und weckt Interesse und Empathie beim Leser. Diese Stärke hat er schon im ersten Buch zur Geltung gebracht. Dies mag man in meinem Fall auch daran erkennen, dass ich Zombiefilme hasse und Zombiebücher eigentlich fürchterlich finde. Aber es geht hier zum zweiten Mal um viel mehr, als einen Horrorroman. Vielmehr wird hier vom Kampf der Menschen und explizit einer kleinen Gruppe Überlebender erzählt, die versuchen, den Pilz zu verstehen, seine Schwächen zu finden und ein Gegenmittel zu suchen. Dabei könnten die Protagonisten nicht unterschiedlicher in ihren Methoden und Zielen sein. Da gibt es die Wissenschaftlerin, die trotz all des Grauens um sie herum den Optimismus nicht verloren hat und gewillt ist, ihr ungeborenes Kind in diese dystophische Welt zu gebären, weil sie an das Gute und an den Sieg der Wissenschaft glauben möchte. Da ist der junge Autist, der von fast allen als dumm und stupide verkannt wird und der doch durch seine Inselbegabungen der erste ist, der auf eine Gruppe überlebender Kinder stößt, die scheinbar trotz des Pilzes menschliche Züge behalten haben und die Lösung für eine Zukunft der Menschheit sein könnten. Aber da gibt es auch den hochrangigen Soldaten, der in den infizierten „Hungrigen“ nur tote Menschen sieht, und der als einziges durchführbares Mittel gegen die Zombies deren absolute und effektive Tötung im Sinn hat und der gegen jede Form der Demokratie eine Militärische Führung als Ziel seiner Pläne anstrebt. Mich faszinierten die Perspektivwechsel der einzelnen Kapitel, wodurch man allen Akteuren sehr nahe kommt. Und die Fragen nach wirklicher Menschlichkeit und in wie weit in den Untoten und vor allem in den seltsamen Kindern denkende, fühlende und menschliche Menschen stecken, die es zu schützen gilt. Auch wenn ich weiß, wohin die Geschichte letztendlich führt – nämlich zu „der Berufenen“ – so ist es doch ein Prequel, welches ich atemlos und mit großem Vergnügen gelesen habe und es ist tatsächlich egal, in welcher Reihenfolge man die beiden Bücher liest, denn der Autor schaffte es, dass ich auch diesmal wieder geflasht war vom Erzählstil und der Tiefe und feinen Psychologie der Handlung.

  • Bewertung

    aus Ronnenberg

    4/5

    04.02.2020

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gutes Prequel...

    Manchmal nimmt man sich Bücher einfach so mit, ohne wirklich zu wissen um was es sich handelt. So geschehen mit „Die Berufene“ von M.R. Carey. Interessant wurde es für mich, da es sich um die Buchvorlage des Films „The Girl with all the Gifts“ handelte und da ich Dystopien ja nun einmal liebe, dachte ich mir nichts dabei. Doch bevor ich noch das Buch lesen konnte, kam der Film bereits auf BluRay heraus, ich kaufte ihn mir, sah ihn mir an und war… Die Hungrigen... doch emotional sehr mitgenommen, von dem was da so alles passierte. Da die Geschichte von „Die Berufene/The Girl…“ einsetzt als schon alles den Bach herunter gegangen ist und sich die Menschheit am Rande der Auslöschung befindet, blieben viele Fragen offen, welche nun durch das Prequel „Die Hungrigen“ scheinbar geklärt werden sollen. Ist dem auch wirklich so? Zum Teil, ja. Man erlebt hier die Geschichte eines bunt zusammengewürfelten Forscherteams das verzweifelt auf der Suche nach einem Gegenmittel für die Zombiefizierung der Menschheit ist. Unterwegs sind die Wissenschaftler in einem Panzer, namens „Rosie“, der als Labor umgerüstet, alle Voraussetzungen schaffen soll, dem Unterfangen den größtmöglichen Erfolg zu bescheren. Doch so wie „Rosie“ ihren Bewohnern Schutz biete, so dient sie dem Autor der Geschichte, M.R. Carey auch dazu, teilweise recht klaustrophobische Situationen zu schaffen. Doch steht im Mittelpunkt eher der Jugendliche Stephen, welcher zwar hochbegabt ist, aber viele seiner unüberlegten Handlungen, auch die Sicherheit und das Überleben der Wissenschaftler das ein oder andere Mal sträflich in Gefahr bringt. Er ist auch nicht gerade begabt darin, seine Umwelt in normalem Maße wahrzunehmen und sie entsprechend zu behandeln. Die hier gezeigten Charakterstudien der einzelnen Protagonisten sind sehr tiefgehend angelegt und so hebt sich auch dieser Roman deutlich von ähnlichen Geschichten des Genres Zombiedystopie ab. Die Bedrohung durch die „Hungrigen“ ist zwar permanent latent vorhanden, doch ist sie nicht die Triebfeder des Ganzen. Vielmehr geht es um die Frage, ob die Menschen, so wie man sie kennt, ihre Ausrottung irgendwie selbst verschuldet haben und ob sich eine weitere Existenz in den bisherigen Bahnen noch mit den Naturgesetzten vereinbaren lässt. Ein wenig Stereotypie lässt sich allerdings auch hier nicht so ganz vermeiden, denn die Militärs sind uneinsichtig und beherrschend, so wie die Wissenschaftler nicht ganz so blütenrein in ihren Handlungen sind, wie sie es gerne darstellen und von sich selbst denken. Doch kann man dies getrost vernachlässigen, auch wenn es schon bis zur Unendlichkeit durchgekaut wurde, denn der Mensch ist nun einmal so – Stereotypen beherrschen die Welt. Wer hier harte Action und atemlose Spannung erwartet, ist fehl am Platze, denn das Buch geht eher gemächlich seinen Weg, ohne sich jedoch zu sehr in langatmigen Streckpassagen zu verlieren. Und jetzt muss ich spoilern für die, welche beide Bücher noch nicht kennen… Ich würde empfehlen, wenn man „Die Berufene“ noch nicht kennt, sich zuerst um „Die Hungrigen“ zu kümmern, denn so entfalten diese erst ihr volles Potential, da man doch sehr viel wiedererkennt, wenn man sich vorher schon mit Melanie und Co. beschäftigt hat. SPOILERSHARK Ein Epilog mit Melanie, der Protagonistin von „Berufene/The Girl“ leitet dann auch zur Handlung des zuerst erschienen Buches über. Doch spielt er zwanzig Jahre nach der Handlung von „Die Hungrigen“ und bezieht auch die Ereignisse aus „Die Berufene“ mit ein, da Melanie hier bereits die Rasse „Mensch 2.0“ anführt uns erwachsen geworden ist

  • NiWa

    4/5

    28.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ruhiger Zombie-Roman mit militärisch-wissenschaftlichem Hintergrund

    Das Ende der Welt war da. Die Menschheit hat ein parasitärer Pilz befallen, der sie in zombiehafte Wesen verwandelt hat. Nur wenige haben überlebt, die mit Eifer an der Bekämpfung der Seuche arbeiten. Militärisch organisiert, schickt die dezimierte Menschheit Wissenschafter auf die Reise, weil es eine Lösung zu finden gilt. Die Geschichte von „Die Hungrigen“ knüpft an „Die Berufene“ des Autors an. Hierbei handelt es sich aber um keine Fortsetzung, sondern man kann die Bücher unabhängig voneinander lesen. Allerdings beschäftigt sich dieses Buch mit den Hintergründen, wie und warum es zu der Berufenen kommt. Mit „Die Hungrigen“ hält man einen eher ungewöhnlichen Zombieroman in den Händen. Zwar sind die titelgebenden Hungrigen alias Zombies durchaus eine Gefahr, jedoch erweisen sie sich eher als Randerscheinung und der klägliche Rest der Menschheit rückt in den Mittelpunkt. Oder sie rückt in Rosie zusammen, je nachdem, wie man es betrachten will. Denn Rosie ist ein panzerähnliches Gefährt, das Wissenschafter und Soldaten beherbergt, die sich auf Expedition befinden. Sie folgen ihrer vorgegebenen Route, sammeln Proben ein, verhalten sich im zwischenmenschlichen Bereich äußerst bedenkenswert, und stoßen auf eine Horde wilder Kinder, die anscheinend eine ganz neue Spezies sind. Der Hauptteil der Handlung ist ruhig, mit wissenschaftlichen Hintergrund und militärischem Ton erzählt. In gewisser Weise ist man als Leser bei Rosie mit an Bord, und schaut dem Treiben der anderen zu: Wissenschafter und Soldaten sind auf engstem Raum zusammengepfercht. Meiner Meinung nach haben sie sich alle extrem gut gehalten, was vielleicht an der britischen Herkunft liegt, weil sie die Situation allesamt nüchtern betrachten. Sie spielen Poker, schwingen die Reagenzgläser oder teilen sich die drei Bücher an Bord untereinander auf - alles, um sich die eintönige Zeit zu vertreiben. Hauptfigur ist der 15-jährige Stephen, der schon mehr als einmal seinen genialen Geist bewiesen hat. Der Junge entwickelte einen Blocker, der Menschen vor Angriffen der Hungrigen schützt, und tüftelt an weiteren Errungenschaften, um die Menschheit am Leben zu erhalten. Jedoch ist Stephens Sozialverhalten extrem gestört. Hier kann man spekulieren, ob es an den Erfahrungen in seiner Kindheit liegt, oder ob er von sich aus autistisch veranlagt ist. Zumindest hält sein unbändiger Forscherdrang Menschen nicht nur am Leben, sondern bringt sie ebenso in Gefahr, weil er höchst experimentierfreudig ist. In Dr. Rina Khan hat er eine Art Ziehmutter gefunden. Sie ist der einzige Mensch, den Stephen einigermaßen erträgt. Ihr kommt eine wichtige Rolle in der Geschichte zu, auf die ich hier nicht näher eingehe. Es sei nur gesagt, dass Dr. Khan eine mutige Frau ist, die das Leben über alles stellt. Den ruhigen Stil habe ich bereits erwähnt. Dieser ist auch mein Kritikpunkt, weil es manches Mal zu ruhig wird. Es dauert relativ lang, bis etwas Entscheidendes passiert, und dann verschwindet es eher im Untergrund. Zwar ergeben sich deutliche Konflikte an Bord und die Gruppendynamik steht im Vordergrund, allerdings hätte ich mir eine Spur mehr Zombieklischee gewünscht, damit die Spannung beim Lesen durch die Seiten treibt. Gefallen hat mir die Geschichte an sich, die interessanten Ansätze des Autors und die Verbindung zu seinem anderen Roman. Gerade am Ende wird der Zusammenhang offensichtlich. Diesen Kniff hat M. R. Carey wunderbar hingekriegt. Schlussendlich ist „Die Hungrigen“ ein ruhiger Zombie-Roman, der auf einer soliden, wissenschaftlichen Basis steht, und mit fesselndem Hintergrundinformationen versorgt. Wer sich eher für die Entwicklung der Menschheit als für blutig-grausliche Zombie-Szenen interessiert, hat damit ein gutes Buch für sich gefunden.

  • Zank

    3/5

    24.07.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Endzeitstimmung in Großbritannien

    Durch eine Pilzerkrankung verwandeln sich die Toten in Zombies (genannt: Hungrige), die Jagd auf Lebende machen. In Großbritannien macht sich eine zwölfköpfige Mannschaft mit einem zur Forschungsstation umgebauten Panzer auf den Weg quer durchs Land, um Proben zu sammeln und der Epidemie Einhalt zu gebieten. Das Buch ist das Prequel zum Roman "Die Berufene". Auch wer den Roman (so wie ich) nicht kennt, kann problemlos die "Die Hungrigen" lesen. Das Team, bestehend aus Forschern und Soldaten zu deren Schutz, hat mir gut gefallen. Es handelt sich um eine bunte Mischung aus Personen, wobei sich die Geschichte hauptsächlich auf die Epidemiologin Dr. Samrina Khan und den 15jährigen Stephen Greaves konzentriert. Die Auswahl der beiden als Protagonisten liegt nahe, da sie die interessantesten Geschichten zu erzählen haben. Über Dr. Khan möchte ich an dieser Stelle nichts verraten, aber Stephen ist nicht nur der jüngste Teilnehmer der Expedition, sondern auch der klügste und ein Autist. Leider bleibt etwa die Hälfte des Teams komplett blass und man lernt sie kaum richtig kennen. Schwierigkeiten hatte ich mit den Namen der Personen, was wohl auch daran lag, dass ein und dieselbe Person immer wieder anders betitelt wird: z.B. Dr. Khan, Khan, Samrina, Rina. Im zweiten Kapitel gibt es eine Zusammenstellung des Expeditionsteams, so dass ich immer wieder dorthin zurückgeblättert habe. Ich hätte mir diese Liste als Personenübersicht am Anfang des Buches gewünscht. Vom Schreibstil war ich zunächst enttäuscht. Gerade zu Beginn wirkten viele Formulierungen extrem flapsig (z.B. als es um einen Vergleich mit den drei Weisen aus dem Morgenland geht: "Wenn man unbedingt mit der ganzen Jesuskiste anfangen will. Und einem Stern folgen sie gleich gar nicht.") und ich bin auch über ein paar merkwürdige Formulierungen gestolpert (z.B. "Fassungslos bestaunten sie den Hirschen" - statt "Hirsch"). Entweder das besserte sich im Laufe der Geschichte oder ich habe mich einfach daran gewöhnt. Zumindest störte mich der Stil nicht mehr, nachdem ich einmal in der Handlung drin war. Richtige Spannung kam nicht auf, aber ich wollte wissen, wie die Entwicklung von Dr. Khan und die Beobachtungen von Stephen weitergehen. Besonders gut hat mir die Stimmung in dem Buch gefallen. Der Autor schafft es glaubhaft, ein Endzeitgefühl gespickt mit Hoffnung und die Enge und den militärischen Einfluss in dem Panzer zu vermitteln. Alles in allem ist "Die Hungrigen" ein guter Endzeitroman, der allerdings auch seine Längen hat und mich als Beobachter außen stehen ließ, anstatt mich tatsächlich in die Handlung hineinzuziehen.

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    Mario Goldmann

    Thalia Chemnitz – Sachsen-Allee

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    4/5

    09.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Vorgeschichte zum Erfolgsroman...

    Eine Vorgeschichte zum Erfolgsroman "The girl with all the gifts". Spannender Endzeit-Zombie-Thriller. Das Rad wird nicht wirklich neu erfunden, unterhaltsam ist der Roman trotzdem allemal.
  • Zum Bewerterprofil von R. Braun

    R. Braun

    Thalia Ludwigshafen – Rhein-Galerie

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    3/5

    03.08.2018

    Buch (Taschenbuch)

    Ein guter Endzeitroman, der allerdings...

    Ein guter Endzeitroman, der allerdings auch seine Längen hat und mich als Beobachter außen stehen ließ, anstatt mich tatsächlich in die Handlung hineinzuziehen.

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