Middle England

Niveau B2-C1

Transfer Bibliothek Band 148

Jonathan Coe

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Beschreibung


Beginning eight years ago on the outskirts of Birmingham, where car factories have been replaced by Poundland, and London, where frenzied riots give way to Olympic fever, Middle England follows a brilliantly vivid cast of characters through a time of immense change. There are newlyweds Ian and Sophie, who disagree about the future of the country and, possibly, the future of their relationship; Doug, the political commentator who writes impassioned columns about austerity from his Chelsea townhouse, and his radical teenage daughter who will stop at nothing in her quest for social justice; Benjamin Trotter, who embarks on an apparently doomed new career in middle age, and his father Colin, whose last wish is to vote in the European referendum. And within all these lives is the story of modern England: a story of nostalgia and delusion; of bewilderment and barely-suppressed rage. Following in the footsteps of The Rotters' Club and The Closed Circle, Jonathan Coe's new novel is the novel for our strange new times.

Jonathan Coe wurde 1961 in Birmingham geboren. Er ist einer der Stars der Londoner Literaturszene. Sein preisgekrönter Roman "Allein mit Shirley" wurde in fünfzehn Sprachen übersetzt. Für seine Bücher wurde er u.a. mit dem John Llewellyn Rhys-Prize, dem Prix du Meilleur Livre Étranger und dem Prix Médicis Étranger ausgezeichnet. Zwei seiner bisher neun Romane wurden verfilmt. Jonathan Coe lebt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern in London.

Produktdetails

ISBN 978-3-12-578359-1
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 05.08.2019
Verlag Klett Sprachen GmbH
Seitenzahl 424
Maße 19,8/12,8/3,1 cm
Gewicht 308 g
Sprache Deutsch, Englisch

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Adieu to old England, adieu?

Eine Kundin/ein Kunde aus Vaihingen an der Enz am 01.05.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

In den vergangenen Monaten habe ich viele Bücher zum Thema Brexit gelesen, mich dabei aber selten so gut unterhalten gefühlt wie in Jonathan Coes „Middle England“ (prämiert mit dem Costa Novel Award 2019). Am Beispiel der Familie Trotter (bekannt aus den Vorgängerbänden „Erste Riten“ und „Klassentreffen“ – Kenntnis nicht zwingend erforderlich) zeigt der Autor uns die Veränderungen auf, die das Vereinigte Königreich hin zu dem gespaltenen England dieser Tage durchlaufen hat. Über einen Zeitraum von 2010 bis 2018 begleiten wir Ben, den Möchtegern-Schriftsteller, mittlerweile Privatier und Besitzer einer Wassermühle in den West Midlands und Doug, Bens Schulfreund und politisch links angesiedelter Journalist, der eine außereheliche Affäre mit einer Tory-Abgeordneten hat. Und dann ist da noch Sophie, die Kunsthistorikerin und Bens Nichte. Verheiratet mit einem Fahrlehrer, dessen Mutter die Stimme der derjenigen verkörpert, die in dem Zustrom der Einwanderer Englands Untergang kommen sieht, deren Dienste aber gerne in Anspruch nimmt. Dazu gesellt sich noch eine Vielzahl von Figuren, die jede in irgendeiner Weise mit diesen in Verbindung steht. Neben diesen fiktiven Leben nehmen aber auch, wie könnte es anders sein, die politischen Veränderungen in England innerhalb dieser Zeit Raum ein. Die Olympischen Spiele, die Unruhen im Sommer 2011, die Wahlen und schlussendlich das Referendum, dessen Ausgang die Ängste, Vorurteile und Unzufriedenheit – gerade der älteren Generation - mit Englands Rolle in der Welt widerspiegelt und einfängt. Und nicht zuletzt erfahren wir auch etwas über die mediale Landschaft und den Literaturbetrieb. Bens literarisches Projekt, das mittlerweile über 3000 Seiten umfasst, gewinnt den Booker Prize, nachdem er es auf Anraten seines Lektor-Freundes auf 200 Seiten zusammengestrichen hat. Verpackt in individuelle Schicksale ist „Middle England“ zum einen ein faszinierendes, humorvolles Porträt vom Leben abseits der Metropolen, zum anderen aber auch die schonungslose Bestandsaufnahme der englischen Befindlichkeiten, deren Resultat im Brexit gipfelte. Nachdrückliche Leseempfehlung

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Adieu to old England, adieu?

Eine Kundin/ein Kunde aus Vaihingen an der Enz am 01.05.2020
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In den vergangenen Monaten habe ich viele Bücher zum Thema Brexit gelesen, mich dabei aber selten so gut unterhalten gefühlt wie in Jonathan Coes „Middle England“ (prämiert mit dem Costa Novel Award 2019). Am Beispiel der Familie Trotter (bekannt aus den Vorgängerbänden „Erste Riten“ und „Klassentreffen“ – Kenntnis nicht zwingend erforderlich) zeigt der Autor uns die Veränderungen auf, die das Vereinigte Königreich hin zu dem gespaltenen England dieser Tage durchlaufen hat. Über einen Zeitraum von 2010 bis 2018 begleiten wir Ben, den Möchtegern-Schriftsteller, mittlerweile Privatier und Besitzer einer Wassermühle in den West Midlands und Doug, Bens Schulfreund und politisch links angesiedelter Journalist, der eine außereheliche Affäre mit einer Tory-Abgeordneten hat. Und dann ist da noch Sophie, die Kunsthistorikerin und Bens Nichte. Verheiratet mit einem Fahrlehrer, dessen Mutter die Stimme der derjenigen verkörpert, die in dem Zustrom der Einwanderer Englands Untergang kommen sieht, deren Dienste aber gerne in Anspruch nimmt. Dazu gesellt sich noch eine Vielzahl von Figuren, die jede in irgendeiner Weise mit diesen in Verbindung steht. Neben diesen fiktiven Leben nehmen aber auch, wie könnte es anders sein, die politischen Veränderungen in England innerhalb dieser Zeit Raum ein. Die Olympischen Spiele, die Unruhen im Sommer 2011, die Wahlen und schlussendlich das Referendum, dessen Ausgang die Ängste, Vorurteile und Unzufriedenheit – gerade der älteren Generation - mit Englands Rolle in der Welt widerspiegelt und einfängt. Und nicht zuletzt erfahren wir auch etwas über die mediale Landschaft und den Literaturbetrieb. Bens literarisches Projekt, das mittlerweile über 3000 Seiten umfasst, gewinnt den Booker Prize, nachdem er es auf Anraten seines Lektor-Freundes auf 200 Seiten zusammengestrichen hat. Verpackt in individuelle Schicksale ist „Middle England“ zum einen ein faszinierendes, humorvolles Porträt vom Leben abseits der Metropolen, zum anderen aber auch die schonungslose Bestandsaufnahme der englischen Befindlichkeiten, deren Resultat im Brexit gipfelte. Nachdrückliche Leseempfehlung

5/5

Ein sensibler und gut beobachteter Gesellschaftsroman

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 25.02.2020

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

In seinem Roman “Middle England” verfolgt Jonathan Coe das Schicksal der englischen Familie Trotter von 2010 bis heute. Vater Colin ist ein eingefahrener konservativer Knochen, der auf dem Land in der Nähe von Birmingham lebt und gerade seine Frau verloren hat. Sein Sohn, der Schriftsteller und Einsiedler Ben, kümmert sich sporadisch um ihn, hat aber vor allem damit zu tun, endlich seinen Roman in eine lesbare Form zu bringen. Sophie, die Tochter seiner Schwester Lois, arbeitet als Kunstdozentin an der Uni und lernt gerade ihren zukünftigen Mann kennen. Bens bester Freund, der Journalist Doug, lebt im Londoner Reichenviertel Chelsea, während seine 14-jährige Tochter auf der Straße rebelliert. Coe untermalt die unterschiedlichen Lebenswege seiner Figuren gekonnt mit den politischen und gesellschaftlichen Ereignissen seines Heimatlandes. Angefangen mit der Hochstimmung vor den olympischen Spielen von 2010, zeigt er, wie sich der Frust über den unbequemen Alltag und die abstrakte Unzufriedenheit gerade der Älteren mit der EU immer stärker Bahn brechen. Dabei macht er die Stimmung gerade an den alltäglichen und profanen Dingen des Lebens fest. So ist “Middle England” ein sensibler und gut beobachteter Gesellschaftsroman, der den schleichenden atmosphärischen Wandel hinter dem Brexit-Drama sehr gut einfängt.

5/5

Ein sensibler und gut beobachteter Gesellschaftsroman

hallobuch, Silke Schröder aus Hannover am 25.02.2020
Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

In seinem Roman “Middle England” verfolgt Jonathan Coe das Schicksal der englischen Familie Trotter von 2010 bis heute. Vater Colin ist ein eingefahrener konservativer Knochen, der auf dem Land in der Nähe von Birmingham lebt und gerade seine Frau verloren hat. Sein Sohn, der Schriftsteller und Einsiedler Ben, kümmert sich sporadisch um ihn, hat aber vor allem damit zu tun, endlich seinen Roman in eine lesbare Form zu bringen. Sophie, die Tochter seiner Schwester Lois, arbeitet als Kunstdozentin an der Uni und lernt gerade ihren zukünftigen Mann kennen. Bens bester Freund, der Journalist Doug, lebt im Londoner Reichenviertel Chelsea, während seine 14-jährige Tochter auf der Straße rebelliert. Coe untermalt die unterschiedlichen Lebenswege seiner Figuren gekonnt mit den politischen und gesellschaftlichen Ereignissen seines Heimatlandes. Angefangen mit der Hochstimmung vor den olympischen Spielen von 2010, zeigt er, wie sich der Frust über den unbequemen Alltag und die abstrakte Unzufriedenheit gerade der Älteren mit der EU immer stärker Bahn brechen. Dabei macht er die Stimmung gerade an den alltäglichen und profanen Dingen des Lebens fest. So ist “Middle England” ein sensibler und gut beobachteter Gesellschaftsroman, der den schleichenden atmosphärischen Wandel hinter dem Brexit-Drama sehr gut einfängt.

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Andrea Kowalleck

Thalia Saalfeld

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Auswirkungen des Brexit

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein beeindruckender, kluger Roman, der sich dem aktuellen Thema Brexit widmet und auf sehr aufschlussreiche, leicht humorvolle Art die unterschiedlichsten Auswirkungen auf die britische Bevölkerung beschreibt. Anhand einer ganz normalen Familie, die inmitten von Großbritannien lebt, erzählt Jonathan Coe die verschiedenen Empfindungen, Gedanken und Erlebnisse vor und während des Brexit und zeigt auf, wie Menschen dadurch entweder zusammenrücken oder auch leider auseinander gehen. Es lohnt sich unbedingt, diesen gut recherchierten und sehr unterhaltsamen Gesellschaftsroman zu lesen.
5/5

Auswirkungen des Brexit

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein beeindruckender, kluger Roman, der sich dem aktuellen Thema Brexit widmet und auf sehr aufschlussreiche, leicht humorvolle Art die unterschiedlichsten Auswirkungen auf die britische Bevölkerung beschreibt. Anhand einer ganz normalen Familie, die inmitten von Großbritannien lebt, erzählt Jonathan Coe die verschiedenen Empfindungen, Gedanken und Erlebnisse vor und während des Brexit und zeigt auf, wie Menschen dadurch entweder zusammenrücken oder auch leider auseinander gehen. Es lohnt sich unbedingt, diesen gut recherchierten und sehr unterhaltsamen Gesellschaftsroman zu lesen.

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Felix Dornseiffer

Mayersche Aachen

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4/5

Das wichtigste in Kürze

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein wirklich hervorragender Roman. Bei allem schwarzen Humor macht der Autor einen großartigen Job, den Ernst des Brexits angemessen darzustellen. Am besten kommentiert finde ich das in Gesprächen zwischen einem linken Journalisten und einem Pressesprecher der Cameron-Regierung. Man könnte laut darüber lachen, wenn man nicht wüsste, dass alles genau so und noch schlimmer kommt. Die gute Darstellung bezieht sich jedoch nicht nur auf das politische Geschehen. Auch was die Diskussion über, das Votum für und schließlich der Brexit selbst unter Familien und Freunden auslösen kann, wird ausgezeichnet, wenn auch hier und da vielleicht etwas überzeichnet, dargestellt. Ich halte Middle England für ein, gerade jetzt, sehr wichtiges Buch. Gerade politisch nicht so interessierten Lesern wird ein Thema, welches ganz Europa in Zukunft beschäftigen wird, leicht, lustig, aber dennoch mit dem nötigen Ernst und Respekt näher gebracht. "Wer die Geschichte bereits kennt" wird trotzdem auf seine Kosten kommen und immer wieder den Kopf schütteln und sich wundern auf welche Art und Weise es so weit kommen konnte.
4/5

Das wichtigste in Kürze

Bewertet: Buch (gebundene Ausgabe)

Ein wirklich hervorragender Roman. Bei allem schwarzen Humor macht der Autor einen großartigen Job, den Ernst des Brexits angemessen darzustellen. Am besten kommentiert finde ich das in Gesprächen zwischen einem linken Journalisten und einem Pressesprecher der Cameron-Regierung. Man könnte laut darüber lachen, wenn man nicht wüsste, dass alles genau so und noch schlimmer kommt. Die gute Darstellung bezieht sich jedoch nicht nur auf das politische Geschehen. Auch was die Diskussion über, das Votum für und schließlich der Brexit selbst unter Familien und Freunden auslösen kann, wird ausgezeichnet, wenn auch hier und da vielleicht etwas überzeichnet, dargestellt. Ich halte Middle England für ein, gerade jetzt, sehr wichtiges Buch. Gerade politisch nicht so interessierten Lesern wird ein Thema, welches ganz Europa in Zukunft beschäftigen wird, leicht, lustig, aber dennoch mit dem nötigen Ernst und Respekt näher gebracht. "Wer die Geschichte bereits kennt" wird trotzdem auf seine Kosten kommen und immer wieder den Kopf schütteln und sich wundern auf welche Art und Weise es so weit kommen konnte.

Felix Dornseiffer
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