Produktbild: Nicht alle sehen gleich aus

Nicht alle sehen gleich aus

6

13,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

ISBN

978-3-7541-5584-4

Auflage

1. Auflage

Erscheinungsdatum

23.08.2021

Unterrichtsfächer

Deutsch als Fremd-/Zweitsprache + weitere

Einband

Taschenbuch

Verlag

Epubli

Seitenzahl

396

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,3 cm

Gewicht

462 g

Sprache

Deutsch

Beschreibung

Produktdetails

ISBN

978-3-7541-5584-4

Auflage

1. Auflage

Erscheinungsdatum

23.08.2021

Unterrichtsfächer

  • Deutsch als Fremd-/Zweitsprache
  • Pädagogik

Einband

Taschenbuch

Verlag

Epubli

Seitenzahl

396

Maße (L/B/H)

19/12,5/2,3 cm

Gewicht

462 g

Sprache

Deutsch

Herstelleradresse

epubli
Köpenicker Str. 154a
10997 Berlin
Deutschland
Email: kontakt@epubli.de
Url: www.epubli.de
Telephone: +49 30 25559540

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Aufschlussreiches Buch

Bewertung am 26.04.2022

Bewertungsnummer: 1701868

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Ein tolles Buch mit einem super Schreibstil. Es handelt von einer Lehrerin, Annika, die Deutschkurse für Flüchtlinge gibt. Es spielt in Berlin. Sehr gut werden die Schwierigkeiten und Herausforderungen beschrieben die entstehen wenn verschiedene Kulturen aufeinander treffen. Der Titel des Buches spiegelt sich auch super im Buch wieder den die Hauptaussage ist das nicht alle gleich sind und man nicht vom einen auf den anderen schließen darf. Gerade in der aktuellen Zeit ist das Buch noch realer.

Aufschlussreiches Buch

Bewertung am 26.04.2022
Bewertungsnummer: 1701868
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Ein tolles Buch mit einem super Schreibstil. Es handelt von einer Lehrerin, Annika, die Deutschkurse für Flüchtlinge gibt. Es spielt in Berlin. Sehr gut werden die Schwierigkeiten und Herausforderungen beschrieben die entstehen wenn verschiedene Kulturen aufeinander treffen. Der Titel des Buches spiegelt sich auch super im Buch wieder den die Hauptaussage ist das nicht alle gleich sind und man nicht vom einen auf den anderen schließen darf. Gerade in der aktuellen Zeit ist das Buch noch realer.

Inside Arbeit mit Geflüchteten und Migranten

iGirl am 01.12.2021

Bewertungsnummer: 1615914

Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Genau so ist es: Nicht alle sehen gleich aus! Annika, die Protagonistin, ist Deutschlehrerin bei einem Bildungsträger in Berlin. Bereits zu Beginn werden wir Lesende mit einem Flüchtlingsdrama konfrontiert. Während ihres Segelurlaubs mit ihrem Ehemann retten sie eine Gruppe afrikanischer Männer aus einem Schlauchboot. Dabei lernt sie den jungen Mamadou aus Mali kennen, der in der Geschichte eine Rolle spielen wird. Mit scharfen Blick lässt die Autorin uns Lesende an dem Unterrichtsalltag einer Deutschlehrerin mit der Zielgruppe Geflüchtete und Migranten teilnehmen. Ihre praxisnahen Schilderungen sind verpackt in Dialoge zwischen FreundInnen, ihrem Ehemann (selbst mit Migrationshintergrund), mit Mamadou oder auch als ihre eigenen Gedankengänge. Dabei kommen neben den, oft auch kräftezehrenden, Erlebnissen mit ihren Schülern auch unterschwellig die Berliner Lokalpolitik, der Bau des Flughafens, die hohen Mieten, die deutsche Wiedervereinigung, die Flüchtlingspolitik und die prekären Arbeitsverhältnisse bei Bildungsträgern, zur Sprache. Auch die zunehmende Aggression einiger Deutscher gegenüber Zugewanderten spielt eine Rolle, sowie die Wahrnehmung der migrierten Menschen ihres eigenen Lebens in der deutschen Gesellschaft und ihre Erwartungen. Das Innenleben der Flüchtlinge wird aufgezeigt, zwischen Chancen (z. B. für geflüchtete Frauen) und Unzufriedenheit, bis hin zu den Profiteuren (nicht nur Geflüchtete sondern auch EU-Bürger) des Sozialsystems und kriminellen Ringen. Die Problematik beim Spracherwerb, als Voraussetzung für eine Ausbildung oder Aufnahme einer Ausbildung, schildert sie anhand zahlreicher Beispiele. Ebenso spricht sie die Anforderungen an die Lehrkräfte an, hinsichtlich zu großer Klassen, unterschiedlicher Vorbildung und kultureller Hintergründe der SchülerInnen und der teils schweren Vermittelbarkeit deutscher Regeln und Anforderungen. Ich finde die Erzählung sehr realitätsnah und ungeschönt. Es hat mir sehr gut gefallen, dass sie alle Facetten an Geflüchteten beschreibt. Es gibt eben diejenigen mit sehr hohem Integrationswillen und diejenigen, die nicht gar nicht wollen. Annika ist dabei nicht der Gutmensch, der immer nur helfen will, sondern ist sehr reflektiert zu den einzelnen Personen und zeigt Haltung auch bei kritischen Diskussionsthemen. So überrascht mich das Ende der Geschichte nicht komplett, obwohl es so nicht vorhersehbar war. Wieder einmal deutlich wurde für mich wie schwer die Integrationsarbeit für engagiertes Lehrpersonal ist bzw. gemacht wird. Mein Fazit: das Buch enthält eine gute Geschichte und eine gelungene Zusammenfassung von wichtiger Integrationsarbeit. Menschen, die nicht viel im Alltag mit Geflüchteten zu tun haben, können wertvolle Informationen daraus entnehmen und vielleicht das eine oder andere Vorurteil entrümpeln können. Sie sehen eben nicht alle gleich aus!

Inside Arbeit mit Geflüchteten und Migranten

iGirl am 01.12.2021
Bewertungsnummer: 1615914
Bewertet: Schulbuch (Taschenbuch)

Genau so ist es: Nicht alle sehen gleich aus! Annika, die Protagonistin, ist Deutschlehrerin bei einem Bildungsträger in Berlin. Bereits zu Beginn werden wir Lesende mit einem Flüchtlingsdrama konfrontiert. Während ihres Segelurlaubs mit ihrem Ehemann retten sie eine Gruppe afrikanischer Männer aus einem Schlauchboot. Dabei lernt sie den jungen Mamadou aus Mali kennen, der in der Geschichte eine Rolle spielen wird. Mit scharfen Blick lässt die Autorin uns Lesende an dem Unterrichtsalltag einer Deutschlehrerin mit der Zielgruppe Geflüchtete und Migranten teilnehmen. Ihre praxisnahen Schilderungen sind verpackt in Dialoge zwischen FreundInnen, ihrem Ehemann (selbst mit Migrationshintergrund), mit Mamadou oder auch als ihre eigenen Gedankengänge. Dabei kommen neben den, oft auch kräftezehrenden, Erlebnissen mit ihren Schülern auch unterschwellig die Berliner Lokalpolitik, der Bau des Flughafens, die hohen Mieten, die deutsche Wiedervereinigung, die Flüchtlingspolitik und die prekären Arbeitsverhältnisse bei Bildungsträgern, zur Sprache. Auch die zunehmende Aggression einiger Deutscher gegenüber Zugewanderten spielt eine Rolle, sowie die Wahrnehmung der migrierten Menschen ihres eigenen Lebens in der deutschen Gesellschaft und ihre Erwartungen. Das Innenleben der Flüchtlinge wird aufgezeigt, zwischen Chancen (z. B. für geflüchtete Frauen) und Unzufriedenheit, bis hin zu den Profiteuren (nicht nur Geflüchtete sondern auch EU-Bürger) des Sozialsystems und kriminellen Ringen. Die Problematik beim Spracherwerb, als Voraussetzung für eine Ausbildung oder Aufnahme einer Ausbildung, schildert sie anhand zahlreicher Beispiele. Ebenso spricht sie die Anforderungen an die Lehrkräfte an, hinsichtlich zu großer Klassen, unterschiedlicher Vorbildung und kultureller Hintergründe der SchülerInnen und der teils schweren Vermittelbarkeit deutscher Regeln und Anforderungen. Ich finde die Erzählung sehr realitätsnah und ungeschönt. Es hat mir sehr gut gefallen, dass sie alle Facetten an Geflüchteten beschreibt. Es gibt eben diejenigen mit sehr hohem Integrationswillen und diejenigen, die nicht gar nicht wollen. Annika ist dabei nicht der Gutmensch, der immer nur helfen will, sondern ist sehr reflektiert zu den einzelnen Personen und zeigt Haltung auch bei kritischen Diskussionsthemen. So überrascht mich das Ende der Geschichte nicht komplett, obwohl es so nicht vorhersehbar war. Wieder einmal deutlich wurde für mich wie schwer die Integrationsarbeit für engagiertes Lehrpersonal ist bzw. gemacht wird. Mein Fazit: das Buch enthält eine gute Geschichte und eine gelungene Zusammenfassung von wichtiger Integrationsarbeit. Menschen, die nicht viel im Alltag mit Geflüchteten zu tun haben, können wertvolle Informationen daraus entnehmen und vielleicht das eine oder andere Vorurteil entrümpeln können. Sie sehen eben nicht alle gleich aus!

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Nicht alle sehen gleich aus

von Monica Maier

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