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Anders als geglaubt - Mit Christus vor Augen Dekonstruktion verstehen

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

R.Brockhaus

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1927 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Renate Hübsch

Sprache

Deutsch

EAN

9783417271041

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

01.02.2024

Verlag

R.Brockhaus

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

1927 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Renate Hübsch

Sprache

Deutsch

EAN

9783417271041

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  • Bewertung

    aus Chemnitz

    4/5

    11.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Keine Angst vor Dekonstruktion

    „Anders als geglaubt“ holt mich trotz einiger Übersetzungsschwächen und dem amerikanischen Touch aufgrund anderer vorherrschender Gemeindeprägungen ab. Es ist ein in Alltagssprache mit vielen Bildern gespicktes Buch, das sowohl dem Leser gut tut, der selbst Veränderungen/Entwicklungen in seinem Glauben durchlebt (hat), aber ebenso dem, der diesen „Dekonstruierenden“ verstehen will und etwas auch zur Seite stehen. Der besonders in evangelikal und konservativen Kreisen oft missverstandene und als Gefahr titulierte Begriff „Dekonstruktion“ wird in diesem Buch ins rechte Licht gerückt. Denn auch aus meiner Erfahrung heraus geht es seltenst um eine bewusst angegangenen "Zerstörung des Glaubens", sondern um eine durch Entwicklung und Lebenserfahrung angestoßenen Prozess, der einfach passiert und sehr gesund und heilsam sein kann, wird er nicht direkt verteufelt. Bleibt wie bei Preston Ulmers Buch Christus im Zentrum und vor Augen, führt Dekonstruktion zur Weite und Freiheit im Glauben und macht den christlichen Glauben/Gott/Jesus neu erfahrbar. Das kommt für mich ganz klar aus diesem praxisnahen Buch heraus. Der Schreibstil ist für den Laien gemacht; keine komplizierten theologischen Konstrukte, sondern empirischer, lebensnaher, seelsorgerlicher Aufbau, der das Lesen leicht macht. Einzelne Sätze und Abschnitte waren für mich nicht ganz logisch, was ich der Übersetzung bzw. dem kulturellen Hintergrund zur Last lege. Dennoch habe ich den Eindruck, dass sich jeder, der auch in Deutschland in ähnlich geprägten freien Gemeindekreisen bewegt, gut mit dem Aufbau und Inhalten identifizieren kann. Alles in allem finde ich dieses Buch einen wertvollen Wegweiser und Begleiter für all diejenigen, die das mittlerweile so häufig gestreute Wort „Dekonstruktion“ verstehen und sich die Angst vor seiner Gefährlichkeit nehmen lassen wollen.

  • MeineKleineBuecherecke

    3/5

    06.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ich tat mir mit dem Buch schwer

    Ja! Amen! Oh warte mal...hmm, ok? Ähm? Nein... Das waren die vorherrschenden Worte und Gefühlsregungen, die sich in meinem Inneren während des Lesens dieses Buches in regelmäßigen Abständen wiederholt haben. Ich hatte großes Interesse daran dieses Buch zu lesen, weil ich eben weiß, wie präsent das Thema "Dekonstruktion" bereits seit einiger Zeit ist und ich wissen wollte, aus welcher Richtung/ Haltung der Autor an das Thema herangeht. Ich werde aber ganz offen und ehrlich mit euch sein: Ich hatte wirklich Schwierigkeiten diese Rezension zu schreiben. Dieses Buch war komplett anders als erwartet und leider habe ich viele Positionen, Gedankengänge, Überzeugungen und Argumente nicht teilen können. Die Geschichten der verschiedenen Personen zu hören fand ich interessant. Das Menschen leider immer wieder in den Kirchen und von Christen verletzt werden, ist wahr und traurig. Dass der Autor offensichtliches Interesse daran hat, diesen Menschen zu begegnen, sie in ihren Fragen, Zweifeln und Verletzungen ernst zu nehmen, fand ich gut und wichtig. ABER: Obwohl es definitiv einige Aussagen gegeben hat denen ich zustimmen kann, war es für mich doch zu großen Teil ein Buch, das zu der Verwirrung zu diesem Thema beiträgt, anstatt sie zu reduzieren. Es wurden Aussagen getätigt, die ich definitiv so nicht im Wort - der Bibel - finden kann oder es wurde aus verschiedenen Versen etwas gemacht, was man meiner Meinung nach so einfach nicht interpretieren kann. Ein Beispiel: In Liebe wandeln? JA! Aus "Liebe" einfach mal vieles, was die Bibel - und somit Gott - klar als falsch (Sünde) bezeichnet, gutheißen bzw. einfach gar keine Stellung dazu einnehmen? NEIN! Auch die Tatsache das Jesus selbst als der große Dekonstruierer dargestellt wird, ist für mich mehr als fraglich und nicht nachvollziehbar. Ich persönlich kann das Buch daher nicht wirklich empfehlen. Sorry.

  • gerdys_buecher.reich

    3/5

    10.03.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Herausfordernde Message

    Ich wollte dieses Buch lesen, da mir der Begriff Dekonstruktion präsent ist und ich lernen wollte, wie man damit umgehen kann, wenn man Dekonstruierenden begegnet. Eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, fällt mir nun aber sehr schwer. Da ich kein studierter Theologe oder Apologet bin, kann ich manches von dem, was der Autor an Argumenten anführt, nicht vollständig beurteilen. Andere Rezensionen, gerade von reformierten Theologen, sind ablehnend. Ich gehöre der gleichen Denomination an wie der Autor, kann somit aber auch vieles nachvollziehen. Ich schildere meine subjektiven Empfindungen und was ich für mich persönlich aus dem Buch mitnehmen konnte: Das Buch ist in einer leicht verständlichen Sprache geschrieben. Nach einem „Plädoyer für die Dekonstruktion“ findet sich in Teil 1 des Buches das“ Warum“ für die Dekonstruktion und in Teil 2 eine „Vier-Schritte-Methode zum Dekonstruieren“. Das Fazit: „Ein Christentum für unsere Kinder“ beschließt das Buch. Ich konnte dem Autor abspüren, dass er ein unglaubliches Verlangen danach hat, dass Christen und Nichtchristen in einen gesunden Dialog kommen. Dass theologische Ansichten, Dogmen und Praktiken nicht auf den anderen übergestülpt werden und der Person damit der Glaube abgesprochen wird, nur da sie nicht ins eigene Bild vom Christen passt. Beziehungen, in denen Vertrauen herrscht, sind der Rahmen, der es ermöglicht, dass Menschen mit Gottes Liebe in Berührung kommen. Den Autor schmerzt es, dass Menschen in der Institution Kirche verletzt werden und von Gott weglaufen. Im Buch kommen Personen zu Wort, die ihren Glauben dekonstruiert haben. Ich fand diese Geschichten interessant zu lesen und dahingehend ausschlussreich, was Gründe für eine Dekonstruktion und ein Abwenden, gerade vom Evangelikalismus, sein können. Ein ganz großer Punkt, den ich, während dem Lesen dieses Buches gelernt habe, ist, dass ich eine falsche Vorstellung davon hatte, was Dekonstruktion ist. Ich dachte, es bedeutet den christlichen Glauben zu zerlegen und sich dann vom Glauben abzuwenden. Ulmer definiert Dekonstruktion jedoch anders. Dekonstruktion ist nicht gleich Destruktion! Es bedeutet Fragen zu stellen, Praktiken zu hinterfragen und Zweifel auch mal zuzulassen. Den eigenen Glauben zu dekonstruieren, um Jesus zu finden und ein festes Fundament zu bauen. Den übernommenen oder übergestülpten Glauben abzulegen. Es ist wichtig die Dinge zu dekonstruieren und loszuwerden, wo Menschen die Bibel dafür missbrauchen, um Macht über andere auszuüben. Wer jedoch dekonstruiert muss auch rekonstruieren. Und er muss bereit sein sich der Autorität Jesu zu unterstellen und umzusetzen, was Er einem zeigt. Ulmer stellt die These auf, dass Jesus selbst ein Dekonstruierender gewesen sei, da er die Dinge, die von der religiösen Führung missbraucht wurden, aufzeigte und wegtat. Mit diesem Titel für Jesus hatte ich persönlich jedoch teilweise Probleme. Die grundlegende Intention des Autors meine ich aber verstanden zu haben. Dekonstruktion ist ein natürlicher Teil unseres Glaubenslebens, es ist wie das Unkraut jäten im eigenen Garten, so der Autor. Wenn ich meinen eigenen Glaubensweg reflektiere und diese Definition von Dekonstruktion anwende, dann habe ich meinen Glauben wohl auch schon dekonstruiert. Schwierigkeiten hatte ich bei den folgenden Punkten: Ulmer scheint alle Evangelikalen über einen Kamm zu scheren. Er teilt gegen sie aus und unterstellt ihnen einige Dinge, die ich so nicht sehen kann bzw. nicht für die Gesamtheit der Evangelikalen. Das war mir zu viel und zu verallgemeinernd. Auch das Ablehnen der Apologetik konnte ich nicht vollständig nachvollziehen, da ich sie als hilfreiches Werkzeug sehe, um Antwort auf manch eine Frage zu finden. Die verschiedenen Geschichten der Personen zeigen auf, dass sie alle in ihren Gemeinden verletzt wurden. Diese Erfahrungen und Gefühle sind valide und müssen ernst genommen werden. Jedoch hatte ich das Gefühl, dass der Autor dafür plädiert, dass wir aufgrund der Liebe, die die Grundlage unseres Handelns sein muss, Wahrheiten der Bibel weglassen sollten, nur damit die andere Person nicht weiter in ihren Gefühlen verletzt wird. Ist zwar nicht so deutlich formuliert, schwang für mich aber zwischen den Zeilen so mit. Darum sehe ich die Gefahr, dass man sich sein eigenes Bild von Jesus bastelt, der so ist und liebt, wie wir es nach unseren menschlichen Standards der Toleranzvorstellung festlegen. Damit sich niemand ausgeschlossen oder schlecht fühlt, beugt man lieber das Wort Gottes. Auf S. 155 wird eine Person wie folgt zitiert: „Ich lebe nach meinen Werten und meinem Glauben an Jesus.“ Das hat für mich das Problem aufgezeigt, dass vieles menschenzentriert ist. MEINE Werte und MEIN Glaube. Gott soll sich dem unterstellen; wo es mir nicht passt, wird er nicht beachtet. Wo ich es als lieblos empfinde, was die Bibel sagt, verwerfe ich es. Meine Erfahrung und Berichte von hunderten anderer Christen zeigen mir jedoch auf, dass wer Jesus wirklich begegnet ist, ein neuer Mensch ist, der seine Identität in Ihm sucht, und nicht mehr in persönlicher Selbsterfüllung, Sexualität oder sonstigem und der danach strebt nach Gottes Willen zu leben. Ulmer kämpft mit den Paradoxien der Bibel. Ich auch oft und kann ihn da sehr gut verstehen. Seine Erkenntnis auf S.196 ist auch meine: „Je mehr ich dazu lerne, desto klarer wird mir, wie wenig ich weiß“. Doch Glaube, gewirkt durch den Heiligen Geist, bedeutet Dinge zu glauben, auch wenn man sie nicht 100%-ig nachvollziehen und verstehen kann. Es bedeutet, dass wir „eine hohe Toleranz gegenüber Paradoxien in unserem Glauben entwickeln“ (S.194) und laut meiner Überzeugung auch Dinge tue und lebe, die gegen die gängige Meinung gehen. Wie genau Ulmer dazu steht, ist mir während der Lektüre nicht klar geworden. Fazit: Ein herausforderndes Buch, das uns Christen den Spiegel vorhalten möchte, damit wir unsere Einstellungen und Haltungen den Zweifelnden (Christen) gegenüber überdenken. Gleichzeitig fordert es uns auch heraus unseren eigenen Glauben auf ein festes Fundament zu stellen und nicht einfach nur Dinge zu übernehmen, ohne Fragen zu stellen. Denn nur wenn das Fundament stabil ist, wird es auch tragen, ohne zu bröckeln. Auch wenn es nicht in allem meinen eigenen Glaubensgrundsätzen entspricht, finde ich, dass man viel aus diesem Buch mitnehmen kann.

  • kuddel

    2/5

    28.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    anders als erwartet

    Dies Buch war so anders als ich erwartet habe. Ich benötigte mehrere Anläufe um es zu lesen. Vieles was den Autor stört, kann ich nachvollziehen, aber seine Folgerungen und Ansätze sind mir teils zu wenig nachvollziehbar begründet bzw. ich kann sie nicht teilen. Das Buch stellt die Anliegen des Autors bezüglich der Dekonstruktion vor. Die Argumente werden durch persönliche Erlebnisse aus seiner Familie und der anderer Personen aufgelockert. Die Sprache ist eher einfach gehalten, dennoch fiel es mir teilweise schwer dem "Gerede" eine Essenz abzuringen. Hier zeigt sich auch wie unterschiedlich Menschen ticken, für mich passte es einfach gar nicht. Gerade bei den persönlichen Erzählungen konnte ich manchmal nur den Kopf schütteln. Die beschriebene Einstellung zum Leben ist eine völlig andere. Dies hat sich u.a. gut in der Verantwortung gegenüber der Tochter und Tieren gezeigt. Die Tochter sollte ein Haustier bekommen und es wurde ein Einsiedlerkrebs gewählt, weil er denkbar pflegeleicht ist und eine kurze Lebenserwartung hat. Weil er so billig war, wurde ein zweiter Krebs gekauft. Der eine Krebs hat den anderen umgebracht und die Tochter war entsetzt. Das darf verantwortungsbewusste Menschen eigentlich nicht passieren. Ein Mindestmaß an Information über die Tiere und eine artgerechte Ausstattung ihrer Umgebung hätten das verhindert. Die Lehren und Folgen aus dem Erlebnis sind einfach verschwurbelte Argumente um Dekonstruktionsansätze zu untermauern. Sorry, da bin ich raus. Es ist meiner Meinung nach richtig Feststellungen, Dinge, Glaubenssätze, Traditionen zu hinterfragen, jedoch kann ich mir meinen Glauben nicht stricken wie einen Pullover. Das Ziel, dass es am Ende für jeden passt ist natürlich schön, aber dafür kann ich nicht einfach Dinge weglassen, die mir nicht gefallen. Aus den Worten der Bibel sollte nicht einfach frei gewählt werden. Z.B.: Jesus hat die Schriften "das Alte Testament" geachtet und sich daran gehalten. Ich kann nicht sagen, dass er Ehebruch akzeptiert nur, weil er für die Sünderin eintritt. Das Eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Eine Strafe verhindern, bedeutet nicht dass jmd. ohne Sünde ist. Aber in diesem Sinne scheint hier verfahren zu werden: nimm dir was du brauchst... Ich bin von diesem Buch leider sehr enttäuscht und kann es nicht empfehlen.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (4)

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