Der mächtige Magier Fadius von Nordertal ist auf bestialische Weise ermordet worden. Hauptmann Arthon von Westbil beauftragt den Rekruten Finn von der Stadtwache und die Elfe Talhia Sonnenwind, den Fall aufzuklären. Doch die Suche nach dem Mörder wirft nur neue Fragen auf. Welche Rolle spielen Fadius' Frau Selora und das Sklavenmädchen Eldi? Und dann taucht auch noch der Taschendieb Kalen auf, der aus Unwissenheit den Nekromanten Laron di Yaladan um seinen Geldbeutel gebracht hat, in dem sich jedoch kein Silber, sondern nur rätselhafte Steine befanden. .... Mit dem Tod des Magiers ist das Reich nun schutzlos. Der ewige Feind, Eristria, nutzt die Situation zu einem vernichtenden Angriff auf Habron, unterstützt von Leon und anderen Nekromanten, die das Heer verstärken und Angst unter den Verteidigern verbreiten. Welche Hoffnung bleibt den Verteidigern? Die Schlacht beginnt und nur wenige haben die Chance, das Blatt zu wenden...
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
aus Niederösterreich
5/5
28.08.2026
eBook (ePUB)
Absolut gelungener High Fantasy Roman mit Krimi-Vibes
Neuerdings lese und höre ich immer öfter High Fantasy Bücher und so war es ein besonderer Glücksfall, dass ich eine Ausgabe von „Tod eines Magiers“ – Band 1 der Chroniken der Magie von Mario Hackel – bei einem Gewinnspiel gewonnen habe.
Das Cover des Buches kommt für einen Fantasyroman eher unauffällig daher, doch soll man sich davon nicht täuschen lassen. Zwischen den Buchdeckeln verbirgt sich eine höchst interessante Mischung aus High Fantasy und Kriminalfall. Das mag ungewöhnlich klingen, dem Autor ist es aber ganz wunderbar gelungen, beide Genres zu einer glaubhaften und stimmigen Einheit zu vermengen.
Der plötzliche, gewaltsame Tod eines mächtigen Magiers löst Entsetzen in der Stadt Habron aus. War es ein Unfall oder Mord? Und wer ist jetzt noch in der Lage, die Stadt vor ihren Erzfeinden zu beschützen?
Hauptmann Arthon soll den Fall lösen, benötigt dafür aber die Unterstützung der magiebegabten Elfe Talhia und des jungen, aber äußerst gewieften Rekruten Finn.
Als schließlich ein Nekromant auf der Bildfläche erscheint, der absolut nichts Gutes im Schilde zu führen scheint, nährt dies die Vermutung, dass hinter dem Tod des Magiers weit Größeres steckt als ursprünglich vermutet, und die Angst vor einem Angriff ihrer Erzfeinde auf Habron wächst.
Mein Eindruck:
Man merkt sehr rasch, dass „Tod eines Magiers“ nicht der erste High Fantasy Roman von Mario Hackel ist, denn sein Worldbuilding ist ausgesprochen gelungen und ausgeprägt, sein Magiesystem ist spannend aufgebaut und durchdacht und die handelnden Akteure weisen eine erfrischende Vielfalt auf.
Gerade zum letzten Punkt möchte ich positiv hervorheben, dass es mich extrem gefreut hat, zahlreichen starken, aber dennoch in ihrem Wesen sehr unterschiedlichen Frauengestalten zu begegnen, die den Verlauf der Geschichte nachhaltig prägen. Anders als in vielen anderen High Fantasy Romanen kommt ihnen bei Hackel nicht die Rolle der wunderschönen, aber völlig hilflosen und auf männliche Errettung angewiesenen Maid zu. Vielmehr sind sie absolut ebenbürtige Charaktere mit eigener Geschichte, eigenen Bedürfnissen und eigenen Zielen.
Auch gefiel es mir, dass es in diesem Roman keine klischeehaften Helden gab. Obwohl die Hauptakteure über eine beachtliche Portion Wissen, Mut und Durchhaltevermögen verfügen, so zeigt der Autor sie doch auch von ihrer menschlichen bzw. verletzlichen Seite; scheut sich nicht, neben ihren Stärken auch ihre Schwächen sichtbar zu machen.
Dieser High Fantasy-Roman kommt gänzlich ohne Romanceplot aus (auch wenn sich unterschwellig durchaus Gefühle zwischen einzelnen Protagonist:innen anbahnen dürften, die evtl. im Fortsetzungsband weiter wachsen werden), dafür hat der Autor immer wieder auch gesellschaftskritische Themen eingebaut, die er z.B. anhand der Geschichte eines Taschendiebs, zweier Straßenkinder und eines Sklavenmädchens geschickt mit der Gesamtstory verwoben hat.
Alles in allem ein herrlich gelungener High Fantasy-Roman mit spannenden Krimi-Vibes, der sich traut, abseits klischeebesetzter Trampelpfade zu gehen und der in eine Welt mit starken Charakteren entführt, die aber alles andere als perfekt und frei von Schwächen sind.
Ich freue mich schon total auf Band 2 der Chroniken der Magie, Tod eines Kriegers, der Ende Oktober erscheinen wird.
Bewertung
aus Leipzig
5/5
29.06.2026
eBook (ePUB)
Fantasy und Krimi passen hier richtig gut zusammen
Ich wusste vorher gar nicht so genau, was mich erwartet, aber die Mischung aus Fantasy und Krimi hat mich echt positiv überrascht.
Der Mord am Magier ist zwar der Ausgangspunkt der Geschichte, aber nach und nach entwickelt sich daraus viel mehr. Es kommen immer neue Figuren dazu, verschiedene Völker spielen eine Rolle und auch die Magie nimmt einen immer größeren Platz ein. Dadurch wird die Welt Stück für Stück aufgebaut, ohne dass man direkt am Anfang mit Informationen erschlagen wird.
Am Anfang musste ich mich zwar kurz sortieren, weil einige Charaktere eingeführt werden. Nach den ersten Kapiteln hatte ich aber keine Probleme mehr und fand es sogar spannend, dass die Geschichte aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt wird. So bekommt man von allen Seiten etwas mit und kann sich selbst Gedanken machen, wie alles zusammenhängt.
Besonders gut gefallen hat mir das Magiesystem. Gerade die Nekromantie und die unterschiedlichen Formen der Magie fand ich interessant, weil sie nicht einfach nur nebenbei erwähnt werden, sondern wirklich Teil der Handlung sind.
Der Schreibstil ließ sich angenehm lesen und ich hatte nie das Gefühl, mich durch die Geschichte kämpfen zu müssen. Gegen Ende wird es dann nochmal richtig spannend.
Ich bin auf jeden Fall neugierig geworden, wie es in der Reihe weitergeht, denn es wurden noch genug Fragen offengelassen, die Lust auf den nächsten Band machen.
Michi
aus Berlin
5/5
09.04.2026
eBook (ePUB)
Ein besonderes Highlight
Dieses Buch habe ich im Zuge einer Leserunde bei Lovelybooks gewonnen und bedanke mich hiermit nochmal recht herzlich, für den Erhalt des Rezensionsexemplares.
Nachfolgend erhaltet ihr meine ehrliche Rezension, die unabhängig vom Erhalt des Rezensionsexemplares steht.
In dem Buch „Chroniken der Magie: Kapitel 1“ wird eine komplexe Welt mit vielen Protagonisten aufgebaut. Der Schreibstil von Mario Hackel ist dabei wunderbar flüssig zu Lesen. Wir müssen mit allerhand Protagonisten und mit einer ganz neuen Welt zurechtkommen. Mario Hackel ist dies wunderbar gelungen. Dabei sind mir Kalen und Arthon ganz besonders hervorgestochen, die beiden mag ich mit am liebsten. Ich war zu keiner Zeit mit der Geschichte überfordert. Auch wenn so viele unterschiedliche Personen für sich sprechen, kommt man nicht durcheinander oder Fragt sich wer wer ist. Auch bleibt kein Protagonist blass. Sie haben allesamt Tiefgang. Und genau das macht einen wirklich guten Autor aus.
Mir hat auch besonders gut gefallen, dass hier zwei Genres auf einmal bedient werden: auf der einen Seite der Fantasy Aspekt und auf der anderen Seite eine Art Krimi und einen Fall, den es zu Lösen gilt. Durch die vielen kleinen Details im Buch, konnte ich mir die Welt in der sich das Geschehen abspielt sehr gut vorstellen.
Ein ganz besonderes Augenmerk, sind die Bilder, die in dem Buch enthalten sind. Diese sind wundervoll Illustriert und ergänzen die Geschichte wunderbar.
Das Cover finde ich persönlich durch seine Schlichtheit wunderbar. Ich mag das zwischendurch sehr gerne.
Besonders positiv muss ich an dieser Stelle nochmal hervorheben, wie wunderbar mir die Verwebung der Protagonisten und der Geschehnisse insgesamt gefallen hat.
Auf den nächsten Band bin ich schon sehr gespannt, denn es steht für mich definitiv fest, dass ich diese Buchreihe weiterhin verfolgen werde.
Fazit: Ein wirklich faszinierendes Buch, das mir auf allen Ebenen gefallen hat und das ich definitiv allen Fantasy und Krimi Fans ans Herz legen kann!
Totto
aus Nümbrecht
5/5
28.03.2026
eBook (ePUB)
Wer hat den Magier ermordet?
Das Buch "Chroniken der Magie: Kapitel 1" von Mario Hackel ist ein spannender Mix aus High-Fantasy (Mittelalter-Fantasy) und Krimi. Der Hauptmann der Stadtwache untersucht zusammen mit seinem Team den mysteriösen Mord an einem bekannten Magier. Hier begegnen ihm eine gehörnte Ehefrau und ihre Geliebte. Eine Elfe hilft dem Hauptmann bei der Ergründung des Hergangs und der Suche nach den Tätern.
Neben diesen Personen soielt auch noch ein Dieb und ein schwarzer Magier eine wichtige Rolle in dem Komplott. In der ersten Hälfte des Buches werden die Protagonisten gut eingeführt, die sich dann allmählich immer näher aufeinander zu bewegen. Damit steigt die Spannung und der Showdown naht. Im zweiten Teil des Buches wird es dann sehr heiß hergehen, denn es tauchen noch weitere Mächte auf, die um die Stadt und das Gebiet ringen.
Die Charakterisierung der Personen ist eine besonders gut gelungene Darstellung im ersten Teil. Auch wenn letztlich sehr viele Handlungsstränge parallel und verzweigt zueinander laufen, so verdichtet sich die Handlung im zweiten Teil sehr. Hier findet der deutlich spannendere Teil der Geschichte statt. Die Darstellung von Kampfhandlungen, Verdichtung und Fortschreibung der Charaktere, sowie schließlich die Aufdeckung des Mordes laufen Hand in Hand.
Hätte ich mehr Zeit zum Lesen gegabt, dann hätte ich das ganze Buch von ca 360 Seiten in einem verschlungen. So hat sich die Story langsam aufgebaut und immer spannender entwickelt. Ein tolles Buch und damit ein gelungener Auftakt des Mehrbänders!
Dana09
aus Altomünster
5/5
24.03.2026
eBook (ePUB)
Pures Lesevergnügen
Bei den Chroniken der Magie – Kapitel 1: Tod eines Magiers handelt es sich um eine fantastische und spannende Geschichte, die den Leser in die beeindruckende und fremde Welt von Eristrea entführt. Sie beginnt damit, dass der alte Magier Ogoran seiner jungen Novizin Lovisa die "Chroniken von Eristria" vorliest.
Die eigentliche Geschichte beginnt damit, dass in der Grenzstadt Hebron die grausam zerfetzte Leiche des Magiers Fadius aufgefunden wird. Schon durch die ausführlichen und atmosphärischen Beschreibungen dieser Stadt befindet sich der Leser mitten im Getümmel einer lebendigen mittelalterlichen Ansiedlung.
Ein Hauptmann der Garde, ein junger Kadett sowie eine Elfe machen sich auf die Suche nach dem Mörder. Dabei geraten sie in ein Netz aus Intrigen, politischen Spannungen, düsteren Geheimnissen und persönlicher Konflikte. Auch die Sklavin des Ermordeten und ein junger schlauer Taschendieb spielen eine nicht unwichtige Rolle.
Im zweiten Teil der Geschichte überschlagen sich die Ereignisse. Es kommen immer mehr Geheimnisse ans Licht, die Gegenspieler bekämpfen sich gnadenlos.
Vom Inhalt will ich nicht mehr verraten, darüber informiert das Inhaltsverzeichnis.
Mit Chroniken der Magie: Kapitel 1 ist Mario Hackel ein bemerkenswerter Roman gelungen. Durch den flüssigen Schreibstil macht das Lesen Spaß. Der mittelalterliche Rahmen, Handlungsorte und Kriegsschauplätze sind eindrucksvoll beschrieben. So entstanden immer wieder Bilder vor meinen Augen, die das Gelesene lebendig werden ließen.
Dem Autor gelingt es auch sehr gut, die Charaktere mit unterschiedlichen Eigenschaften auszustatten, mit Empathie und Leben zu füllen. Das weckte in diversen Situationen einige Male mein Mitgefühl.
Sehr gut gefielen mir auch die Zeichnungen, von denen ich gern mehr gesehen hätte.
Für mich waren "Chroniken der Magie: Kapitel 1" eine der besten magischen Geschichten, die ich je gelesen habe und sie hat mich von Anfang an verzaubert. Deshalb freue ich mich schon jetzt auf den 2. Teil und kann die Fortsetzung kaum erwarten.
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