Hinter den schneebedeckten Spirecrest-Bergen, südlich des Everdell-Tals, liegt die raue Region Silverfrost. Die Wesen hier trotzen mutig der Kälte, um die stille Schönheit dieses Landes und die Wärme einer treuen Gemeinschaft zu genießen. Eure Aufgabe ist es, in dieser herausfordernden Landschaft neue Städte zu errichten. Beseitigt den immerzu fallenden Schnee, entfacht wärmende Feuer und erledigt wichtige Aufgaben für die Gilde der Silberwache, damit eure Städte wachsen und gedeihen. Nutzt Feuer, um Karten und Orte freizulegen, die von Schnee bedeckt werden! Entzündet Leuchtfeuer auf dem 3D-Berg, um legendäre Riesenwesen zu rufen! Erledigt Aufträge für die Gilde der Silberwache! Silverfrost ist ein eigenständiges Spiel in der Welt von Everdell und etwas anspruchsvoller als seine Vorgänger. Es gehört zur Reihe Am Rande der Karte und stellt euch das Land an der südlichen Grenze Everdells vor.
Kundinnen und Kunden meinen
4.5/5.0
Bewertung
aus Kottgeisering
5/5
21.10.2025
Review-Fazit zu „Everdell Silverfrost (Collectors Edition)“, einem eigenständigen Spiel im ‚Everdell‘-Universum.
[Infos]
für: 1-4 Spieler
ab: 10 Jahren
ca.-Spielzeit: 30-120min.
Autoren: James A. Wilson und Clarissa A. Wilson
Illustration: James A. Wilson und Clarissa A. Wilson
Verlag: Starling Games
Anleitung: englisch
Material: englisch
[Download: Anleitung/Übersichten]
engl., span.: -
engl.: -
[Fazit]
Ein eigenständiges Workerplacement-Spiel im beliebten Everdell-Universum. Es entführt die Spieler in eine neue Region jenseits des bekannten Tals, nämlich in die frostigen Ebenen von Silverfrost. Schon beim Öffnen der Collector’s Edition entfaltet sich ein märchenhaftes Panorama. Ein großformatiges, winterlich illustriertes Spielbrett – samt großen 3D-Berg -, Tierfiguren für die neuen Völker und eine Materialfülle, die ihresgleichen sucht. Besonders eindrucksvoll sind hier die Ressourcen. Birkenholz als hölzerne Komponente, Kupfer in glänzendem Kunststoff, Eicheln mit einem weichen „squishi“-Effekt, der haptisch überrascht, und Moos als kleine Stoffkomponente, die das Gefühl vermittelt, tatsächlich in eine lebendige Natur einzutauchen. Diese Materialvielfalt macht die Collector’s Edition nicht nur funktional, sondern zu einem Erlebnis, das die Atmosphäre des Spiels intensiviert.
Spielerisch bleibt Silverfrost dem Grundprinzip treu. Jeder Spieler führt ein Waldvolk an, das über vier Jahreszeiten hinweg eine Stadt aus Kreaturen und Bauwerken errichtet. Die Mechanik basiert dabei auf klassischem Workerplacement. Arbeiter werden auf Felder gesetzt, um Ressourcen zu sammeln, Karten zu ziehen oder besondere Aktionen auszulösen. Mit den gewonnenen Materialien lassen sich Karten in die eigene Auslage spielen, die wiederum neue Fähigkeiten, Siegpunkte oder Synergien eröffnen. Der Reiz liegt in der geschickten Kombination. Ein Bauwerk kann z.B. durch die passende Kreatur kostenlos besiedelt werden und bestimmte Kartenketten verstärken sich gegenseitig. So entsteht nach und nach eine lebendige, thematisch stimmige Stadt.
Das neue Spielbrett eröffnet zusätzliche Einsatzfelder, die stärker auf langfristige Planung und strategische Vielfalt setzen. Neue Kartenstapel erweitern die bekannten Mechanismen um winterliche Kreaturen und frostige Bauwerke, die nicht nur optisch, sondern auch spielmechanisch neue Akzente setzen. Die neuen Tierarten als Spielfiguren sorgen für Abwechslung und verleihen jeder Partie eine eigene Note.
Man benötigt das ursprüngliche Everdell nicht, kann die Karten und Komponenten aber mit dem Grundspiel kombinieren – für eine noch größere Vielfalt.
Der Spielverlauf bleibt klar strukturiert. Im Frühling beginnt man mit wenigen Arbeitern, sammelt erste Ressourcen und legt den Grundstein für die eigene Stadt. Im Sommer und Herbst wächst die Engine, neue Karten entfalten ihre Effekte, und die Möglichkeiten vervielfachen sich. Schließlich im Winter, der vierten und letzten Jahreszeit, entscheidet sich, wer die stärkste, harmonischste Stadt errichtet hat. Durch die neuen Karten und Felder von Silverfrost entstehen dabei andere Dynamiken als im Grundspiel. Manche Strategien belohnen frühe Investitionen in bestimmte Bauwerke, andere entfalten ihre Stärke erst spät, wenn die Ressourcenströme richtig fließen. Das macht das Spiel insgesamt herausfordernder, als noch das Grundspiel.
Ein besonderes Highlight ist die Einbettung in die Reihe „Ecke der Karte“ (edge of the map series). Der Verlag plant insgesamt vier eigenständige Spiele, die sich wie Puzzleteile um das ursprüngliche Everdell anordnen lassen. Silverfrost ist, nach Farshore, das zweite dieser Spiele, und schon jetzt ist ein drittes in Planung. Damit wird das Everdell-Universum nicht nur inhaltlich, sondern auch räumlich erweitert – ein faszinierendes Konzept, das Sammler und Fans gleichermaßen begeistert.
Insgesamt ist „Everdell: Silverfrost“ ein Spiel, das die Stärken des Everdell-Systems aufgreift und in eine neue, frostige Welt überträgt. Es ist eigenständig, atmosphärisch dicht und durch die Collector’s Edition mit ihren luxuriösen Komponenten ein echtes Schmuckstück im Regal. Wer Workerplacement liebt, Freude an detailverliebten Materialien – wobei der zusammenzusteckende 3D-Berg auch als alternative, plane Spieltafel anbeiliegt für kleinere Spieltische^^ – hat und die märchenhafte Welt von Everdell weiter erkunden möchte, findet hier ein Spiel, das sowohl vertraut als auch erfrischend neu wirkt – ein Wintermärchen, das sich nahtlos in die Saga des Everdell-Tals einfügt.
[Note lt. Kompetenz-Team]
5 von 6 Punkten.
[Links]
BGG: -
HP: -
Ausgepackt: n/a
[Galerie: 17 Fotos]
heimspiele_info
CurlyGirl
4/5
21.10.2025
Review-Fazit zu „Everdell…
Review-Fazit zu „Everdell Silverfrost (Collectors Edition)“, einem eigenständigen Spiel im ‚Everdell‘-Universum. [Infos] für: 1-4 Spieler ab: 10 Jahren ca.-Spielzeit: 30-120min. Autoren: James A. Wilson und Clarissa A. Wilson Illustration: James A. Wilson und Clarissa A. Wilson Verlag: Starling Games Anleitung: englisch Material: englisch [Download: Anleitung/Übersichten] engl., span.: - engl.: - [Fazit] Ein eigenständiges Workerplacement-Spiel im beliebten Everdell-Universum. Es entführt die Spieler in eine neue Region jenseits des bekannten Tals, nämlich in die frostigen Ebenen von Silverfrost. Schon beim Öffnen der Collector’s Edition entfaltet sich ein märchenhaftes Panorama. Ein großformatiges, winterlich illustriertes Spielbrett – samt großen 3D-Berg -, Tierfiguren für die neuen Völker und eine Materialfülle, die ihresgleichen sucht. Besonders eindrucksvoll sind hier die Ressourcen. Birkenholz als hölzerne Komponente, Kupfer in glänzendem Kunststoff, Eicheln mit einem weichen „squishi“-Effekt, der haptisch überrascht, und Moos als kleine Stoffkomponente, die das Gefühl vermittelt, tatsächlich in eine lebendige Natur einzutauchen. Diese Materialvielfalt macht die Collector’s Edition nicht nur funktional, sondern zu einem Erlebnis, das die Atmosphäre des Spiels intensiviert. Spielerisch bleibt Silverfrost dem Grundprinzip treu. Jeder Spieler führt ein Waldvolk an, das über vier Jahreszeiten hinweg eine Stadt aus Kreaturen und Bauwerken errichtet. Die Mechanik basiert dabei auf klassischem Workerplacement. Arbeiter werden auf Felder gesetzt, um Ressourcen zu sammeln, Karten zu ziehen oder besondere Aktionen auszulösen. Mit den gewonnenen Materialien lassen sich Karten in die eigene Auslage spielen, die wiederum neue Fähigkeiten, Siegpunkte oder Synergien eröffnen. Der Reiz liegt in der geschickten Kombination. Ein Bauwerk kann z.B. durch die passende Kreatur kostenlos besiedelt werden und bestimmte Kartenketten verstärken sich gegenseitig. So entsteht nach und nach eine lebendige, thematisch stimmige Stadt. Das neue Spielbrett eröffnet zusätzliche Einsatzfelder, die stärker auf langfristige Planung und strategische Vielfalt setzen. Neue Kartenstapel erweitern die bekannten Mechanismen um winterliche Kreaturen und frostige Bauwerke, die nicht nur optisch, sondern auch spielmechanisch neue Akzente setzen. Die neuen Tierarten als Spielfiguren sorgen für Abwechslung und verleihen jeder Partie eine eigene Note. Man benötigt das ursprüngliche Everdell nicht, kann die Karten und Komponenten aber mit dem Grundspiel kombinieren – für eine noch größere Vielfalt. Der Spielverlauf bleibt klar strukturiert. Im Frühling beginnt man mit wenigen Arbeitern, sammelt erste Ressourcen und legt den Grundstein für die eigene Stadt. Im Sommer und Herbst wächst die Engine, neue Karten entfalten ihre Effekte, und die Möglichkeiten vervielfachen sich. Schließlich im Winter, der vierten und letzten Jahreszeit, entscheidet sich, wer die stärkste, harmonischste Stadt errichtet hat. Durch die neuen Karten und Felder von Silverfrost entstehen dabei andere Dynamiken als im Grundspiel. Manche Strategien belohnen frühe Investitionen in bestimmte Bauwerke, andere entfalten ihre Stärke erst spät, wenn die Ressourcenströme richtig fließen. Das macht das Spiel insgesamt herausfordernder, als noch das Grundspiel. Ein besonderes Highlight ist die Einbettung in die Reihe „Ecke der Karte“ (edge of the map series). Der Verlag plant insgesamt vier eigenständige Spiele, die sich wie Puzzleteile um das ursprüngliche Everdell anordnen lassen. Silverfrost ist, nach Farshore, das zweite dieser Spiele, und schon jetzt ist ein drittes in Planung. Damit wird das Everdell-Universum nicht nur inhaltlich, sondern auch räumlich erweitert – ein faszinierendes Konzept, das Sammler und Fans gleichermaßen begeistert. Insgesamt ist „Everdell: Silverfrost“ ein Spiel, das die Stärken des Everdell-Systems aufgreift und in eine neue, frostige Welt überträgt. Es ist eigenständig, atmosphärisch dicht und durch die Collector’s Edition mit ihren luxuriösen Komponenten ein echtes Schmuckstück im Regal. Wer Workerplacement liebt, Freude an detailverliebten Materialien – wobei der zusammenzusteckende 3D-Berg auch als alternative, plane Spieltafel anbeiliegt für kleinere Spieltische^^ – hat und die märchenhafte Welt von Everdell weiter erkunden möchte, findet hier ein Spiel, das sowohl vertraut als auch erfrischend neu wirkt – ein Wintermärchen, das sich nahtlos in die Saga des Everdell-Tals einfügt. [Note lt. Kompetenz-Team] 5 von 6 Punkten. [Links] BGG: - HP: - Ausgepackt: n/a [Galerie: 17 Fotos] heimspiele_info
Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.
4/5
28.11.2025
Spiel 5 Sterne, Umfang 3 Sterne
Ein neues, weiteres Spiel, wieder in der Welt von "Everdell" angesiedelt, doch dieses Mal ist es eine andere Region im besagten Tal und der Winter hält Einzug, was einige Veränderungen und Neuerungen mit sich bringt:
""Everdell"-Fans werden sich gleich sofort vertraut und heimisch fühlen, wenn die erste Partie beginnt, aber auch Neulinge dürften hier einen Blick riskieren:
Bereitet euch auf den Winter vor, sammelt mit euren Tieren Ressourcen, um in der rauen, kalten Region eure Stadt aus Bauwerken und Wesen zu errichten. Und achtet darauf, dass ihr dem Schneetreiben, das euch gerne im Weg steht, mit Feuer bekämpft:
Spezielle Tier-Figuren können für euch Feuer sammeln, mit denen ihr die vom Schnee besetzten Karten und Orte befreien und wieder nutzbar machen könnt!
Oder nutzt das (Leucht-)Feuer, um Riesenwesen zur Hilfe zu bitten.
Es gibt nun auch wahlweise mehr speziellere Orte bei den Bauwerken, die nur für Mitspieler gedacht sind.
Die für mich gelungene und ansprechende Mischung aus Ressourcen sammeln, sorgfältig planen, Karten taktisch ausspielen, dem Schneefall trotzen und die größere Interaktion mit euren Mitspielern (dank spezieller Aufträge) lassen hier eine sehr ineinander greifende Spielmechanik erfahren, die im Vergleich zu dem Vorgängerspiel "Everdell" noch ein Stück anspruchsvoller geworden ist!
Deswegen vergebe ich für das Spiel an sich 5 Sterne.
Für den Umfang leider nur 3 Sterne, da:
Ressourcen sind nur (zwar stabile) Pappteilchen und nicht wie im Vorgängerspiel aus buntem Kunststoff oder Holz.
Farblich sind die vier Ressourcen nicht ganz so gut zu unterscheiden (3 "bräunlich" und 1 grünes).
Der "3D-Berg" ist bei der ersten Partie optisch ganz hübsch, aber wenn man das Spiel öfters spielen wird, dann wird dieses Stück Pappe bald Abnutzungserscheinungen zeigen. Der "Everdell"-Baum scheint mir da deutlich stabiler zu sein.
Zudem macht der Berg nur bei maximal 2 Spielern Sinn, da sich ab 4 Spieler wohl alle Schwierigkeiten haben werden, die darauf aufgestellten Riesenwesen-Karten, die uns einen Vorteil verschaffen können, gut zu lesen.
Die Karten für die Riesenwesen, mächtige Wesen, sind ironischerweise sehr klein.
Weniger Auswahl an Tier-Spielfiguren.
Die Anleitung lässt zu wünschen übrig: In "Everdell" gab es im Anhang noch ein Glossar, wo die ganzen Effekte der Bauwerke und Wesen genauer erklärt wurden; hier darf man teilweise rätseln, wenn man etwas nicht verstanden hat, da so etwas fehlt.
Dennoch: Wer ein forderndes Gesellschaftsspiel, mit ansprechendem Design und sorgfältiger Planung seiner Ressourcen und Karten sucht und über kleinere Mängel hinweg sieht, darf hier gerne einen Blick wagen.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für Ihr Feedback
Wir nutzen Ihr Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Ihnen keine Rückmeldung geben können. Falls Sie Kontakt mit uns aufnehmen möchten, können Sie sich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.