Portrait
Mawil, geboren 1976 in Berlin, ist einer der bekanntesten deutschsprachigen Comiczeichner. Er studierte an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Illustration und erhielt 2014 für seine Graphic Novel „Kinderland“, eine Auseinandersetzung mit seiner Kindheit in Ost-Berlin, den renommierten Max-und-Moritz-Preis für den besten deutschsprachigen Comic. „Kinderland“ wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.
2019 wurde Mawil dazu eingeladen, als erster deutscher Comiczeichner einen Lucky Luke-Band zu schreiben und zu zeichnen – „Lucky Luke sattelt um“ ist im Egmont Ehapa-Verlag erschienen.
2021 erhielt Mawil den Wilhelm Busch-Preis für satirische und humoristische Zeichenkunst und Versdichtung – nach namhaften Preisträgern wie Loriot, Robert Gernhardt und Ralf König..
Dirk Schwieger, geboren 1978 in Frankfurt am Main, ist freischaffender Comicautor, -zeichner und -übersetzer.
Nach seinem Kunststudium an der Berliner UdK bei Georg Baselitz und Daniel Richter zog Schwieger für ein Jahr nach Japan. Dort entstand sein Webcomic „Moresukine – wöchentlich aus Tokyo“, der später bei Reprodukt veröffentlicht wurde und 2007 den Sondermann-Preis der Frankfurter Buchmesse erhielt.
Auf zahlreichen Reisen nach Island, darunter als Writer-in-residence der UNESCO- Literaturstadt Reykjavík, recherchierte er für seine Graphic Novel „People Not Seen“, deren Fertigstellung 2024 mit einem Arbeitsstipendium des Berliner Senats gefördert wurde.
Als Comic-Dozent unterrichtet Schwieger in der Berliner Werkstatt für Comics und leitet das Comic Jam Labor der Berliner Zentral- und Landesbibliothek.