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Blutparadies

Sie muss runter von der Insel!
Weg von dem Hotel, weg von dem Zimmer mit all dem Blut.

Eine traumhaft schöne Insel inmitten der Karibik.
Für die Gäste des neu eröffneten Luxushotels sollen es die schönsten Tage des Jahres werden. Doch schnell wird aus der Idylle ein kollektiver Albtraum. Es scheint, als wären die Urlauber nicht allein auf der Insel ...
Portrait
Der Thriller-Autor Claus Hammering lässt seine Protagonisten haarsträubende Extremsituationen durchleben. Während der ganz normale Alltag plötzlich zum Albtraum wird, offenbaren sich die Abgründe der menschlichen Psyche.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 396
Erscheinungsdatum 09.05.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7528-5421-3
Verlag Books on Demand
Maße (L/B/H) 20,1/12,3/3 cm
Gewicht 431 g
Auflage 3. Auflage
Verkaufsrang 169510
Buch (Taschenbuch)
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12,99
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Horrorurlaub im Paradies!
von Unsere Bücherwelt am 22.05.2019

Urlaub in einem neu eröffneten Luxushotel, mitten in der traumhaft schönen Karibik … Ein schöner Gedanke oder? Tatsächlich ist mein Fernweh aber nach diesem Thriller für die nächste Zeit erst einmal kuriert worden! Claus Hammering hat eine echt tolle Urlaubsatmosphäre mit diesem Buch geschaffen und gleichzeitig den perfekte... Urlaub in einem neu eröffneten Luxushotel, mitten in der traumhaft schönen Karibik … Ein schöner Gedanke oder? Tatsächlich ist mein Fernweh aber nach diesem Thriller für die nächste Zeit erst einmal kuriert worden! Claus Hammering hat eine echt tolle Urlaubsatmosphäre mit diesem Buch geschaffen und gleichzeitig den perfekten Höllentrip eröffnet! 12 Urlauber bereisen die abgeschiedene, traumhaft schöne Urlaubsinsel in der Karibik. Genau diese Feriengäste lernen wir zunächst nach und nach kennen, was auch sehr wichtig ist, denn wir werden im Laufe der Geschichte mal in fast jede Rolle schlüpfen und den Insel-Horrorausflug aus ihrer persönlichen Perspektive betrachten. Zudem nehmen noch der völlig überforderte Hotelmanager eine Gedankenrolle ein, sowie ein paar Hotelangestellte. So viele Erzählperspektiven schrecken ein wenig ab, könnte man jetzt denken, ich zumindest bin kein allzu großer Freund davon, weil es Geschichten natürlich verkompliziert. Auf der anderen Seite ist man so natürlich wirklich mitten drin im Geschehen und fühlt hautnah mit, wenn es der Autor tatsächlich gut umsetzt. Und genau das ist Claus Hammering wirklich ganz großartig gelungen. Ich hatte wirklich keinerlei Startschwierigkeiten oder Probleme, die vielen Protagonisten auseinander zuhalten oder zuzuordnen. Die Vorarbeit und die damit verbundene Kennenlernphase der Charaktere zu Beginn des Buches war super. Kleine klischeebehaftete Eselsbrücken wurden eingebaut um sich die Personen ganz leicht zu merken und um sie sich gut bildlich vorzustellen. Zudem bekommen wir eine super Rundführung durch das Hotel, das übrigens alles andere als fertig gestellt und betriebsbereit ist. Wenn die Urlauber nur wüssten, dass das ihre geringste Sorge ist … Jedenfalls bekommen wir einen super Einblick in die ganze Situation und auch einen Inseleindruck, so dass man sich danach wirklich ganz entspannt zurück lehnen kann und „Das Blutparadies“ aus der ersten Reihe genießen kann. Ok, genießen ist natürlich eine sehr makabere Bezeichnung, es sei denn man steht auf Mord und Totschlag in seinem Urlaub! Da sich auf der Insel ja nur die wenigen, eben erwähnten Urlauber befinden, die sich nach kurzer Zeit ja auch logischerweise alle kennen, liegt der Verdacht natürlich nah, sich nach dem blutigen Mord, der unabdinglich natürlich geschieht, gegenseitig zu verdächtigen. Wer ist es gewesen? Wem kann man trauen? Sollte man vielleicht sogar zusammen halten, weil der Mörder eher ein fremder Außenstehender ist? Das sind die Fragen und Ängste, die seit dem fürchterlichen Mord, der natürlich so gar nicht zu einer Urlaubsatmosphäre passt, alle beschäftigt. Zu dem Zeitpunkt wissen sie ja auch noch gar nicht, dass es nicht bei dem einen Mord bleiben wird und auch wissen sie noch gar nicht, dass … Tja, jetzt höre ich aber auf aus dem Nähkästchen zu plaudern. Ich fand „Das Blutparadies“ jedenfalls super schaurig und fesselnd. Ich konnte mich in jeden rein fühlen und hatte irgendwann selbst Angst mich durch die Hotelanlage zu bewegen, schließlich weiß man ja nicht, wer oder was hinter der nächsten Ecke lauert. Natürlich habe auch ich Täter-Vermutungen angestellt, diese dann wieder verworfen und neue Gedanken geschmiedet. Letztendlich hatte ich den Täter früh in Verdacht, was ich etwas schade fand, denn der Überraschungsmoment am Ende, der für mich einen Spitzen-Thriller aus macht, war somit dahin. Auch gab es da so ein paar Szenen, die ich nicht so ganz nachvollziehbar fand, wo ich mir einfach noch viel mehr Dramatik hätte vorstellen können. Ich war hin und wieder echt bestürzter und ängstlicher als die Urlauber selbst. Dennoch empfehle ich das Buch bedenkenlos weiter, weil es ein echter Reinfühl-Thriller ist, der unter die Haut geht. Er lebt von der Ruhe und den eigenen Angstgedanken und das ist dem Autor super gelungen. Fazit Ein Thriller, der durch eine ruhige Atmosphäre geprägt ist, während das Grauen im Hintergrund agiert. Man hält oft den Atem an und grübelt eigentlich dauerhaft, wer als Täter in Frage kommt. Der Thriller bekommt unbedingt eine Leseempfehlung, auch wenn es da ein paar Dinge gab, die ich nicht so ganz nachempfinden konnte, bzw. mir ab und zu noch etwas mehr Dramatik gefehlt hat.

Durchaus spannend und toller Sprachstil, aber ohne großen Nervenkitzel
von TheUjulala am 04.10.2018

Auf der Suche nach mal einem anderen Genre, bin ich auf diesen Titel gestoßen. Früher habe ich gerne auch die heftigen - vor allem skandinavischen - Thriller gelesen. Nach einer langjährigen Pause wollte ich mich mal wieder in diesem Genre versuchen. Dies ist Claus Hammerings erste Veröffentlichung in Selbstpublikation. Erst seh... Auf der Suche nach mal einem anderen Genre, bin ich auf diesen Titel gestoßen. Früher habe ich gerne auch die heftigen - vor allem skandinavischen - Thriller gelesen. Nach einer langjährigen Pause wollte ich mich mal wieder in diesem Genre versuchen. Dies ist Claus Hammerings erste Veröffentlichung in Selbstpublikation. Erst sehr viel später habe ich nun erfahren, dass Laura Newman, eine von mir sehr geschätzte Dystopie-Autorin, hinter diesem Pseudonym steckt. Die Überraschung war natürlich riesig! Coverbild Auch für das Cover ist natürlich Laura Newman verantwortlich. Passend zu dem Genre ist es in schwarz gehalten. Der Buchtitel großformatig über einen Palmwedel verteilt. Über das gesamte Cover zieht ein einzelner Blutstropfen seine Spur. Das Bild spiegelt das Genre perfekt wieder, ohne zu viel zu verraten. Ich liebe simple aber aussagekräftige Cover. Laura Newman begeistert mich mit ihrem Grafikstil immer wieder. Handlung Auf einer karibischen Insel wird ein Luxushotel eröffnet. Leider beginnt der Start nicht so, wie sich der Hotelmanager Ethan erhofft hat. Mitarbeiter kommen nicht und nur die Hälfte des Hotelkomplexes ist fertig gestellt. Den ersten Hotelgästen, die auf eine Sonderaktion hin sich angemeldet haben, muss Ethan ein perfekt funktionierendes Luxushotel vorgaukeln. Doch dann passiert plötzlich ein Mord, auf den Weitere folgen. Und die idyllische Insel entpuppt sich als Falle, ein Albtraum für alle Anwesenden. Denn der Täter muss unter ihnen weilen und Keinem kann mehr vertraut werden. Buchlayout / Haptik Das Buch mit seinen 398 Seiten wird in 33 Kapitel eingeteilt. Die Kapitelüberschriften enthalten lediglich die Kapitelnummer und den Perspektivennamen, was jedoch durch die unterschiedliche Farbgebung und der serifenlosen Font gekonnt grafisch vom Fließtext abgesetzt wird. Die Zwischenkapitel aus Sicht des Mörders enthalten lediglich ein paar Kleckse, wahrscheinlich Blutstropfen, als Einleitung. Insgesamt ist die Gestaltung des eBooks schlicht aber professionell. Idee / Plot Da ich schon länger keinen Thriller/Krimi mehr gelesen habe, kann ich kaum sagen, ob die Idee neu oder einzigartig ist. Es erinnert mich doch stark an einen Agatha Christie. Eine buntgemischte Menschengruppe aus allen sozialen Schichten, und hier auch aus unterschiedlichen ethnischen Herkünften, trifft aufeinander und ist mit einem Mord konfrontiert, und es bleibt nicht nur bei einem Opfer. Nun wird plötzlich jeder verdächtigt und keiner hat wirklich ein Alibi. Es fehlt eigentlich nur noch der über alles erhabene Detektiv (à la Hercule Poirot). Gefallen hat mir die Idee, wie bei allen Beteiligten von Mord zu Mord die Fassade zu bröckeln beginnt und ureigene Instinkte, Ängste und Vorurteile zu Tage kommen. In Fokus geratene Verdächtige müssen sich vehement gegen den Mop wehren. Emotionen / Protagonisten Ich hatte ein wenig Probleme mit den Charakteren. Da das Buch insgesamt in 10 Perspektiven plus Mörder erzählt wird, konnte ich nicht wirklich eine Beziehung zu den einzelnen Personen aufbauen. Die Figuren bleiben daher leider oberflächlich und ich konnte teilweise nicht alle Emotionen nachempfinden. Trotzdem hat mich begeistert, wie unterschiedlich die einzelnen Charaktere gezeichnet wurden und für mich auch sehr plastisch beschrieben wurden. Dabei wurde sich zwar mit einigen Klischees bedient (der Ami, die Russin, die deutsche Familie), aber das half ganz gut, sich die einzelnen Personen passend vorstellen zu können. Handlungsaufbau / Spannungsbogen Ich habe leider das Gefühl, dass sich der Autor mit den vielen Perspektiven keinen Gefallen getan hat. Im Grunde finde ich die Idee richtig gut, aber durch das Hüpfen verliert man oft auch das Zeitgefühl. Es ist auch nicht immer klar, wieviel Zeit zwischen dem Perspektivenwechsel vergangen ist. Vielleicht wäre das in ein paar wenigen Perspektiven besser für mich gewesen. Die ersten Kapitel dienen der Einführung in die einzelnen Charakter und Umstände. Ab dem ersten Mord wird es dennoch immer spannender. Ab der Hälfte hat man ständig gerätselt, wer denn nun der Täter sein könnte, und ich hatte alle reihum schon in Verdacht. Den einen mehr oder weniger. Ein bisschen hat mir aber dann doch die große Wendung, der überraschende Moment, der alle meiner Verdächtigungen Lügen straft, gefehlt. Das finde ich ein bisschen Schade. Denn ab gut ⅔ des Buches hatte ich den Täter schon stark im Verdacht und war dann auch nicht besonders von den Socken, als die Auflösung kam. Szenerie / Setting Eine idyllische Insel in der Karibik lädt natürlich zum Träumen ein und bildet das perfekte Setting für einen solchen Schauplatz. Denn sobald man von der Außenwelt abgeschnitten ist, ist von dort kein Entrinnen mehr möglich. Einen kleinen Logikfehler gibt es leider, den ich dem Autor bereits mitgeteilt habe. Sie hatte mir dann auch geantwortet, dass sie tatsächlich vergessen hat, die Erklärung dafür einzubauen. Vielleicht wird sie das noch tun. Die Kartenschlüsselanlage an den Hotelzimmertüren funktioniert nämlich auch bei Stromausfall, da diese Vorrichtungen auch mit Not-Batterien betrieben werden. Sprache / Schreibstil Sprachlich bin ich extrem begeistert. Claus Hammering alias Laura Newman hat einen extrem flotten und flüssigen Sprachstil, mit tollen, anschaulichen Metaphern, den ich auch bereits aus ihren anderen Titeln kenne. “Sie will nicht mehr sehen, wie Bianca Paumann schmerzlich langsam begreift, dass ihr Mann tot ist. Wie zäh fließender Sirup zeichnet sich die Erkenntnis immer deutlicher auf dem Gesicht der Frau ab.” Alle Kapitel werden in der personalen Perspektive erzählt, passend zu dem Genre im Präsens. Lediglich die kurzen Einschübe des Mörders sind in der Ich-Perspektive. FAZIT Insgesamt ein gutes Buch und durchaus spannend. Mir hat jedoch der richtige spannende Moment und der Nervenkitzel gefehlt. Trotzdem habe ich es sehr gerne gelesen.