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Bernsteintränen

Roman

Izabelle Jardin

(17)
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung


Ein alter Gutshof und zwei junge Frauen, die ihr Glück in die eigenen Hände nehmen



Ostpreußen, 1945: In den Wirren der letzten Kriegstage flieht die zwanzigjährige Elisabeth vom Gut ihrer Eltern. Ob sie ihre Familie je wiedersehen wird, weiß sie nicht. Auch ihre große Liebe muss sie zurücklassen.

Berlin, 2005: Die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr hatte sich Nicola eigentlich anders vorgestellt. Gerade erst hat sie sich von ihrem Freund getrennt, da schickt sie ihr Chef auf Dienstreise nach Polen. Nach einer Autopanne nimmt sie der Landarzt Marcin bei sich auf, der ganz in der Nähe des alten Gutshofes wohnt,

den Nicola für ihre Firma besichtigen soll. Marcin weckt in ihr völlig ungeahnte Gefühle, und auch das alte Haus lässt sie schon bald nicht mehr los. Sie taucht ein in die Geschichte seiner früheren Bewohner.




Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 416
Erscheinungsdatum 25.10.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-06088-0
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,8/12,1/3 cm
Gewicht 288 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 50546

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Eine Geschichte, die mich tief ergriffen zurück gelassen hat
von einer Kundin/einem Kunden aus Stadtallendorf am 12.05.2020

Die 30. jährige Dr. Nicola Berger ist beruflich voll orientiert und ist sehr erfolgreich als Justitiarin bei einer großen Firma angestellt. Das sie eine taffe Geschäftsfrau ist, spiegelt sich auch sehr in ihrem Privatleben wieder und so trennt sie sich zu der Weihnachtszeit kurzerhand von ihren Freund. Für Gefühle hat sie einfac... Die 30. jährige Dr. Nicola Berger ist beruflich voll orientiert und ist sehr erfolgreich als Justitiarin bei einer großen Firma angestellt. Das sie eine taffe Geschäftsfrau ist, spiegelt sich auch sehr in ihrem Privatleben wieder und so trennt sie sich zu der Weihnachtszeit kurzerhand von ihren Freund. Für Gefühle hat sie einfach keine Zeit. Als ihr Chef da mit einem Auftrag ankommt und sie nach Polen reisen soll, kommt ihr da gerade recht. Aber kaum die Grenze zu Polen überschritten fangen bei ihr die Herausforderungen an und sie muss immer mehr erfahren, das sie diese Geschäftsreise nie mehr im Leben vergessen wird. Bei der Begehung des Grundstücks und des dazu gehörigen Gutshaus, welches ihre Firma erwerben will, stürzt sie eine morsche Kellertreppe hinunter und verletzt sich. Dabei entdeckt sie die alten vergilbten Briefe und nimmt sie an sich. So liest sie die Geschichte, der unbekannten jungen E. die im Jahre 1945 kurz vor ihrer Flucht vor den Russen steht und diese Briefe an ihre Mutter schrieb. Nicola verliert sich immer mehr in den Briefen, die ihr ungewohnt nahe gehen und sie erkennen lässt, was Gefühle sind. Diese Briefe offenbaren ihr viele Geheimnisse, wie eine verbotene Liebe und so fängt Nicola an, ihren Lebensstandardspruch zu überdenken. Wie gut, das sich der Arzt Marcin, bei dem sie im Gästehaus des Grundstücks untergebracht ist, sich so gut um sie kümmert…. Meinung: Dieses ist mein zweites Buch, welche ich von der sympathischen Autorin Izabelle Jardin gelesen habe. Und auch diese Geschichte konnte mich mitnehmen, entführen und absolut überzeugen. Der Schreibstil ist fließend und detailliert geschrieben. Eigentlich hatte ich durch das Cover eher eine Geschichte erwartet, die überwiegend mehr in der Vergangenheit spielt. Aber trotz , das meine Erwartungen andere waren, hat mich das nicht daran gestört, dieses Buch wie gebannt zu lesen, Der Autorin ist es perfekt gelungen mich mit ihren besonderen Schreibstil, der sich fließend lesen lässt, mitzunehmen und fort zutragen. Während ich Nicola am Anfang nicht so richtig einschätzen konnte, da sie sich so kühl und unnahbar verhielt, so wurde ich, je mehr ich von ihr erfuhr, eines besseren gelehrt und musste fasziniert erkennen, was sie so hinter ihrer Fassade so alles versteckt. Ihren Weg zu verfolgen und sie dabei zu begleiten, der sie zu ihren Wurzeln führt, hat mich unheimlich berührt. Aber besonders E. die Verfasserin der gefundenen Briefe hat mich vom ersten Moment an für sich gewonnen. Ich habe so mitgefiebert und mitgezittert. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und alles hat im Kopf bildlich seinen Platz gefunden und mir so etliche Gänsehautmomente beschert. Besonders je mehr man von E. erfuhr. Ich hätte sie am liebsten ganz feste gedrückt. Aber auch alle anderen Charaktere haben bildlich an gestalt angenommen und voll greifbar für mich gewesen. Aber auch das Land des Bernsteins, hat bildlich so an Gestalt angenommen und mein Interesse wurde sehr auf die Gegend geweckt. Die Geschichte hat mich einfach gepackt und fortgetragen, das ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und ich eine halbe Nachtschicht eingelegt habe Das es immer später wurde hatte ich komplett ausgeblendet und war total geflasht, als ich am Ende angelangt war. Wenn mich dann ein Buch noch so lange beschäftigt, das ich vor lauter Gefühlen und Emotionen am weinen bin und einfach tief ergriffen bin- dann kann man es nicht besser machen. Diese Geschichte hat mich so beeindruckt und tief ergriffen zurückgelassen, das es mir sehr schwer gemacht hat, eine Rezension zu schreiben. Fazit: Wer gerne gefühlvolle und Romane mit viel Tiefe liest, die zudem noch in der Vergangenheit spielen, ist mit diesem Buch genau richtig. Mit einer so tiefgründigen Geschichte über die Wurzeln und über eine Liebe, die so stark ist und nie vergeht. Gänsehautmomente sind vorprogrammiert und Taschentücheralarm inbegriffen. 5 Sterne

Wunderbar erzählt
von einer Kundin/einem Kunden aus Glauchau am 04.02.2020

„...Wohl dem, der sich seines Glückes bewusst ist, es nicht einfach als gegeben hinnimmt, sondern es zu schätzen weiß...“ Wir schreiben das Jahr 2005. Die Juristin Frau Dr. Nicola Berger hat sich soeben von ihren ein wenig besitzergreifenden amerikanischen Freund Morris getrennt. Als sie im Büro erscheint, trifft sie auf ihre... „...Wohl dem, der sich seines Glückes bewusst ist, es nicht einfach als gegeben hinnimmt, sondern es zu schätzen weiß...“ Wir schreiben das Jahr 2005. Die Juristin Frau Dr. Nicola Berger hat sich soeben von ihren ein wenig besitzergreifenden amerikanischen Freund Morris getrennt. Als sie im Büro erscheint, trifft sie auf ihren Chef. Er bittet sie, eine Dienstreise nach Polen zu übernehmen, um dort ein Grundstücksgeschäft zu überprüfen. Im Gutshaus, dass auf den gewünschten Grundstück steht, findet Nicola einige handgeschriebene Blätter. Sie stammen aus dem Jahre 1945 und sind von Elisabeth, der Tochter des Gutsherrn, kurz vor ihrer Flucht gen Westen geschrieben. Die Autorin hat eine berührende Liebesgeschichte geschrieben. Diese Formulierung allerdings ist nicht ganz exakt, denn es handelt sich um zwei Geschichten, zwischen denen 60 Jahre liegen. Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Dafür gibt es viele Gründe. Einer sind die gut charakterisierten Protagonisten, ein zweiter die abwechslungsreiche Handlung und ein dritter der ausgefeilte Schriftstil. Für Nicola zählt in erster Linie beruflicher Erfolg. So wurde sie erzogen. Gefühle spielen nur eine marginale Rolle. In Ostpreußen kommt sie bei Dr. Marcin Jablonski unter. Der Arzt hat gerade eine tiefe Enttäuschung hinter sich. Deshalb sind seine materiellen Mittel beschränkt. Eine neue Beziehung kommt nicht infrage. Die Autorin versteht das Spiel mit Worten. Die Landschaft wird mit treffenden Metaphern beschrieben. Dadurch entstehen schöne romantische Szenen. An anderen Stellen steckt feiner Humor in der Geschichte, so bei Nicolas Anreise in Polen, die einige Überraschung barg. Viel Wert legt die Autorin auf die Wiedergabe der Emotionen ihrer Protagonisten. Ganz sacht kommen sich Marcin und Nicola näher. Doch sie haben immer die Stunde des Abschieds vor Augen. Sehr gut wird Nicolas Entwicklung von knallharter Geschäftsfrau zu gefühlvoller und liebender Frau dargestellt. Im Vergangenheitsstrang dominieren Trauer und Verlust. Elisabeth muss alles zurücklassen, was ihr wert und teuer war. Sie weiß nicht, ob sie ihre Eltern und den kleinen Bruder, die vor ihr das Gut verlassen haben, je wiedersehen wird. Auf Grund eines Sturzes ist sie gezwungen, ihr eigenes Pferd zu erschießen. Geschickt integriert die Autorin bekannte historische Persönlichkeiten in Elisabeths Briefe. Zu den Höhepunkten gehören die ausgefeilten Dialoge. Zwischen Nicola und Marcin geht es um die Fragen, was im Leben wichtig ist. Es geht um Gefühl und Verstand. Dabei kann es durchaus heftige Wortwechsel geben. An anderen Stellen wird die Frage nach den Wurzeln aufgeworfen, eine Frage, die mich zum Nachdenken brachte. Unterschwellig wird das Thema der Beziehungen zwischen Deutschland und Polen angesprochen. Während das erste Kapitel den Titel trägt „Zwischen den Jahren“, steht über den zweiten „Zwischen den Jahren“. Beide haben für die Geschichte eine besondere Bedeutung, der erste für Nicola, der zweite für Elisabeth. Das wird am Ende des Buches deutlich. Obiges Zitat steht fast am Schluss des Geschichte. Das Buch enthält eine Menge wertvoller Gedanken, aber auch handfester Überraschungen. Das Cover mit der jungen Frau, die den Bernsteinohrring trägt, passt zum Inhalt und ist sehr gut gewählt. Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Es zeigt, dass das Leben manchmal ganz besondere Geschichten schreibt. Es steckt voller Romantik und Gefühl.

Eine wunderschöne Geschichte, nicht nur für kalte Winterabende.
von einer Kundin/einem Kunden aus Braunschweig am 22.12.2019

Izabelle Jardin schafft es mit Bernsteintränen einmal mehr, Vergangenheit so mit der Gegenwart zu verweben, dass eine Geschichte voller Liebe und Zuversicht entsteht. Die Story ist gut recherchiert und glaubhaft. Die Personen sind so lebensecht, dass ich mich in sie hineinversetzen kann. Von mir eine klare Kaufempfehlung


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