Schrei!, Nur wenn ich laut bin, wird sich was ändern

Roman

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Laurie Halse Anderson

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Beschreibung


#speakup

Dies ist die Geschichte eines Mädchens, dem die Stimme geraubt wurde und das sich selbst eine neue schrieb.

›Schrei!‹ ist Andersons Autobiografie in Versform, in der sie fortführt, was sie in ihrem Debüt ›Sprich‹ weltweit erfolgreich begonnen hatte: die schonungslos offene Auseinandersetzung mit Missbrauch in einer Gesellschaft, die im Umgang damit noch ganz am Anfang steht. Und deshalb umso dringender von Werken wie diesem lernen, verstehen und handeln muss.

Laurie Halse Anderson, geboren in Potsdam, New York, studierte Sprachen und Sprachwissenschaft. Sie war eine erfolgreiche Journalistin, bevor sie beschloss, halbtags als Buchhändlerin zu arbeiten, um genügend Zeit fürs literarische Schreiben zu haben. Ihr Roman „Sprich“ wurde in den USA mit zehn verschiedenen Preisen ausgezeichnet..
Bernadette Ott lebt als freie Übersetzerin in München. Sie studierte Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Philosophie und übersetzt Kinder- und Jugendbücher, aber auch Essays und Kunstbücher aus dem Englischen und Französischen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 20.09.2019
Verlag dtv
Seitenzahl 288
Maße (L/B/H) 21,6/13,9/3,2 cm
Gewicht 468 g
Originaltitel Shout
Übersetzer Bernadette Ott
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-23005-6

Kundenbewertungen

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Schockierendes Thema beeindruckend zu Papier gebracht
von einer Kundin/einem Kunden aus Bielefeld am 04.05.2020

In "Schrei" kritisert die Autorin den Umgang mit sexuellem Missbrauch, die fehlende Auseinandersetzung mit den psychischen Folgen und generell das Verhalten gegenüber Mädchen und Frauen. Damals, aber auch heute noch. Es ist eine Autobiografie in Versform, was ihren Worten sehr viel Ausdruckskraft verleiht. Sie beschreibt vie... In "Schrei" kritisert die Autorin den Umgang mit sexuellem Missbrauch, die fehlende Auseinandersetzung mit den psychischen Folgen und generell das Verhalten gegenüber Mädchen und Frauen. Damals, aber auch heute noch. Es ist eine Autobiografie in Versform, was ihren Worten sehr viel Ausdruckskraft verleiht. Sie beschreibt viele verschiedene Episoden ihres Lebens und die Geschichten, die andere ihr anvertraut haben und verwebt all das gekonnt mit dem, was generell an der Gesellschaft zu kritisieren ist: Die Autorin berichtet, wie sie teilweise unter ihren Eltern gelitten hat. Wie ihr in ihrer Kindheit und Jugend jegliche Stabilität fehlte. Wie sie selbst mit 13 vergewaltigt wurde. Sie beschreibt ihre Angstgefühle, die Scham und den Ekel, die sie danach begleitet haben. Das hat mich beim Lesen getroffen wie tausend Messerstiche. Die Berichte anderer Personen machen zudem erschreckend deutlich, wie häufig sexueller Missbrauch wirklich stattfindet. Anderson schreibt emotionsgeladen und bildgewaltig. Sie klagt an, hält einen Spiegel vor, reflektiert, aber sie spendet auch Hoffnung und Mut, sich nicht unterkriegen zu lassen. Nach dem Lesen bleibt man nicht nur entsetzt und sprachlos zurück. Die Autorin hat auch trostspendende Worte. Sie versucht Menschen, denen es wie ihr geht, den Mut zu geben, ihre Stimme zu erheben. „Schrei“ ist ein Buch, das in jeder Hinsicht unter die Haut geht. Von mir eine ganz klare Empfehlung.


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