Grete Minde

Nach einer altmärkischen Chronik - Gebundene Ausgabe

Edition Werke der Weltliteratur - Gebundene Ausgabe Band 62

Theodor Fontane

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Beschreibung

„Das Waisenkind Grete Minde wächst in der Familie des Halbbruders Gerdt auf und leidet unter der Kaltherzigkeit der Eheleute. Doch Licht ist am Horizont – sie lernt den Nachbarssohn Valtin Zernitz kennen, ihren Fels in der Brandung. Mit ihm türmt sie und verlässt heimlich die Stadt. Drei Jahre später kehrt sie zurück – mittlerweile mit einem Kind und einem sterbenden Valtin. Wohin mit der jungen Mutter und dem Kinde? Valtin bittet sie, um des Kindes Willen zur lieblosen Familie zurückzukehren.“ Redaktion Gröls-Verlag (Edition Werke der Weltliteratur)

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 104
Erscheinungsdatum 18.09.2019
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-96637-184-1
Verlag Gröls Verlag
Maße (L/B/H) 22,6/17,7/1,7 cm
Gewicht 359 g
Auflage 1

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Buchhändler-Empfehlungen

Nur nicht arm sein

Christine Pajak, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Wittenberg

Krimi und Sittengemälde gleichermaßen. Gleichwohl der Mörder von Anfang an fest steht, ein Lesevergnügen, denn durch den genauen Blick und hintergründigem Humor, entwirft Fontane ein interessantes Bild einer Dorfgemeinschaft. Hier ist alles drin: Aberglaube und Religion, Schuld und Sühne, Neid und Missgunst. Heute noch genauso lesenswert, wie zu Fontanes Zeit.

Kundenbewertungen

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Mix aus Milieustudie und Kriminalhandlung
von PMelittaM aus Köln am 25.08.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Abel Hradschek drücken Schulden, bis er einen Plan entwirft. Die Last auf seinen Schultern scheint aber auch danach nicht weniger zu werden. Theodor Fontanes Werk erschien zunächst als Fortsetzungsgeschichte in der „Gartenlaube“, spielt 1831/32 in einem Oderbruch-Dorf und soll auf Kindheitserinnerungen des Autors basieren. Vi... Abel Hradschek drücken Schulden, bis er einen Plan entwirft. Die Last auf seinen Schultern scheint aber auch danach nicht weniger zu werden. Theodor Fontanes Werk erschien zunächst als Fortsetzungsgeschichte in der „Gartenlaube“, spielt 1831/32 in einem Oderbruch-Dorf und soll auf Kindheitserinnerungen des Autors basieren. Viel Lokalkolorit erhält die Novelle durch ihre Sprache, denn einige der Dorfbewohner sprechen Platt. Für den Leser ist das eine Herausforderung, nicht jeder versteht das. Aber auch ohne das Verstehen dieser Passagen kann man der Geschichte folgen, sie geben ihr halt nur den letzten Schliff. Mein Exemplar hat eine zusätzliche Herausforderung: Es ist in altertümlichem Deutsch geschrieben, auch die Rechtschreibung betreffend. Mir gefällt das gut, auch das trägt viel zu Atmosphäre bei und macht die Geschichte rund. Die Geschichte selbst ist nett zu lesen, stellenweise spannend, dann aber auch wieder etwas zu sehr in die Länge gezogen. Als Leser ahnt man schnell, was passiert ist, die Dorfbewohner reagieren eher mit Klatsch und Tratsch. Die Geschichte ist kein reiner Krimi, sondern ein Mix aus Milieustudie und Kriminalhandlung und lässt dem Leser insgesamt viel Platz für eigene Deutungen. Letzteres wird nicht jedem gefallen, manche Dinge werden nicht aufgeklärt, sondern bleiben der Phantasie des Lesers überlassen, aber ich denke, vieles ist logisch, und nicht alles muss in einer Geschichte bis aufs letzte I-Tüpfelchen erklärt werden, ich fand es gut. Neben den Hradscheks, Abel und seine Frau Ursel, spielt die Nachbarin Jeschke eine große Rolle, die, typisch für ein Dorf, vieles mitbekommt und sich ihre eigenen Gedanken macht. Im Dorf wird sie als Hexe verschrien, für mich ist sie mein Lieblingscharakter in dieser Geschichte. Ich habe Fontanes Novelle nicht ungern gelesen und fühlte mich größtenteils gut unterhalten, allerdings zwischendurch auch immer mal wieder etwas gelangweilt. Animiert dazu, mehr Fontane zu lesen, hat sie mich nicht unbedingt. Ich vergebe 3,5 Sterne (aufgerundet wo nötig) und eine Leseempfehlung für Klassikfans.

Alt aber gut!
von einer Kundin/einem Kunden aus Nenzing am 07.08.2017
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich war vom Anfang bis zum Schluss fasziniert. Man erfährt auch nebenbei manch Interessantes aus dieser Zeit!

Ein Criminal- Fall
von Lorenz Laudenberg aus Bergisch Gladbach am 18.03.2010
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Theodor Fontane (1819- 1898) muss keinen perversen Serienmörder bemühen, um eine spannende Kriminalgeschichte zu schreiben. "Unterm Birnbaum" beruht auf einer wahren Begebenheit, ein nicht aufgeklärter Mordfall im Oderbruch ist die Vorlage für die Erzählung: Nach dem Besuch beim Gastwirt Hradschek verschwindet ein Weinhändler sp... Theodor Fontane (1819- 1898) muss keinen perversen Serienmörder bemühen, um eine spannende Kriminalgeschichte zu schreiben. "Unterm Birnbaum" beruht auf einer wahren Begebenheit, ein nicht aufgeklärter Mordfall im Oderbruch ist die Vorlage für die Erzählung: Nach dem Besuch beim Gastwirt Hradschek verschwindet ein Weinhändler spurlos, die Dorfbevölkerung bringt den unbeliebten Wirt damit in Verbindung, zäh hält sich das Gerücht, er habe in irgendeiner Weise damit zu tun. Ermittlungen verlaufen im Sande; der gerissene Hradschek hat den Fund der Leiche eines französischen Soldaten in seinem Garten für einen perfiden Plan genutzt.......Mit viel Lokalkolorit ist diese Kriminalgeschichte geschrieben, teilweise im Dialekt, wir erfahren vieles über die märkische Bevölkerung, die Örtlichkeiten im Oderbruch und können die Novelle natürlich nicht vergleichen mit einem modernen Krimi. Die etwas beschauliche Erzählweise trägt die Spannung aber bis zum Schluss. Der Stoff für "Grete Minde" stammt aus einer altmärkischen Chronik, die Fontane auf einer seiner "Wanderungen" entdeckt hat.

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