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Markus Orths

1. Luftpiraten

Luftpiraten

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Axel Prahl

Altersempfehlung

8 - 99 Jahr(e)

Spieldauer

5 Stunden und 47 Minuten

Erscheinungsdatum

17.02.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

4

Verlag

Cbj audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837151367

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Gesprochen von

Axel Prahl

Altersempfehlung

8 - 99 Jahr(e)

Spieldauer

5 Stunden und 47 Minuten

Erscheinungsdatum

17.02.2020

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD

Anzahl

4

Verlag

Cbj audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783837151367

Herstelleradresse

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkterstr. 28|81673|München|DE
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Spannend, herrlich witzig und absolut zauberhaft

Madita Hofmann am 18.01.2021

Bewertungsnummer: 1301269

Bewertet: Hörbuch (CD)

Adiaba ist der Lehrer an der Johann-Sebastian-Krach-Schule und unterricht Fächer wie Donnern, Blitzen, Streiten, Wutkunde und Grundlagen der Piraten-Physik. Sein Leben wird jedoch gehörig auf den Kopf gestellt, als er plötzlich ein Paket mit einem Luftpiratenkind erhält, denn eigentlich sind Lehrer davon befreit, Kinder aufzuziehen. Doch sein Schrecken wird noch viel größer, als er bemerkt, dass der Junge anders ist: er ist nicht grau, wie alle Luftpiraten, sondern schneeweiß, außerdem schreit und weint er nicht, sondern lacht. Ein lachender Luftpirat! Adiaba kann es gar nicht glauben! Luftpiraten sollten brüllen und grollen, immer wütend sein und niemals gelassen oder gar glücklich. Aber Zwolle, wie er den Jungen nennt, zeigt ihm, dass es auch einen anderen Weg zu leben gibt und bald hinterfragt er nicht nur sein eigenes Leben, sondern so einige Luftpiratengesetze. Blöd nur, dass Zwolle immer älter wird und in die Schule gehen möchte - denn Weiße Luftpiraten sind strengstens verboten und müssen direkt nach Empfang ertränkt werden! Ob es Adiaba gelingt, Zwolle geheim zu halten? „Hört sofort auf zu tuscheln! Wer flüstert, der lügt! Ein Luftpirat muss laut sein! Wer nicht laut spricht, schreit oder brüllt, der wird nie gehört werden. Und wer nie gehört wird, ist kein Luftpirat!" S. 19 Der Schreibstil des Autors ist etwas ganz besonderes: so viele wundervollen Wortspiele und die Erklärung der Luftpiraten-Welt ist ebenfalls ganz zauberhaft - richtige Wortakrobatik. Adiaba entwickelt ein Überhörgerät, um besser mit dem Geschrei der Kinder zurechtzukommen, geflügelte Wörter, die miteinander streiten, wenn sie Gegensätze sind, das Oberhaupt der Stadt mit dem Namen Peer Dekret, weil er einfach alles per Dekret entscheidet, die Luft, die in den Luftlöchern, also den Behausungen der Luftpiraten ausschließlich aus Sauerstoff besteht, weswegen diese immer sauer sind - beinahe auf jeder Seite finden sich neue, tolle Wortspiele oder witzige Erklärungen, die die Geschichte sehr gut nachvollziehbar macht. Ich finde es unglaublich faszinierend, wie es der Autor schafft, die Welt der Luftpiraten so logisch erscheinen zu lassen - und das, obwohl sie zwischen den Wolken schweben, in Luftlöchern leben und Gewitter durch ihr Streiten auslösen. „Kein Luftpirat - außer Zwolle - wäre auf die Idee gekommen, einem anderen Luftpiraten zu helfen. Und genau das liebte Adiaba so an Zwolle Dass er anders war, freundlich und hilfsbereit. Zugleich aber wunderte sich Adiaba, dass Zwolle auch so energisch sein konnte." S. 100 In den ersten Kapiteln ist mir die Hautfarbe von Zwolle leider negativ aufgefallen. Alle Luftpiraten sind grau, nur er ist weiß und verkörpert damit Unschuld und Reinheit, denn er ist überhaupt nicht wütend und grollend, wie die anderen, sondern lacht viel und ist fröhlich und nett. Da ich in letzter Zeit sehr viele Bücher über Rassismus gelesen habe, ist mir das leider stark aufgefallen - und eben nicht im positiven Sinne. Ich möchte dem Autor auf gar keinen Fall böse Absicht unterstellen, und glaube nicht, dass das bewusst geschehen oder rassistisch gemeint war, nur wurde ich in letzter Zeit durch diverse Bücher darauf sensibilisiert, dass die weiße Hautfarbe eben oft mit positiven Eigenschaften verknüpft wird. Mein erster Gedanke war also: "Warum kann der Kleine nicht einfach blau sein?" Später wurde mir klar, dass das nicht geht, weil ja der Luftikus blaue Haut hat, aber wieso nicht ein strahlendes Sonnengelb oder so? Schade fand ich auch, dass abgesehen von Franka alle wichtigen Charaktere männlich sind, Frauen gibt es kaum - und wenn, dann sind sie nach kürzester Zeit nicht mehr präsent, so wie Donna. Hier hat mir etwas Diversität gefehlt. „Gegensätze ziehen sich an, schön und gut, aber wenn die Gegensätze Gegensätze bleiben, werden sie sich auch wieder trennen. Gleich und Gleich gesellt sich gern, schön und gut, aber wenn die zwei Gleichen immer nur gleich bleiben, wenn sie sich nie ändern, dann wird es mit der Zeit eintönig und langweilig." S. 241 Die Geschichte ist sehr, sehr spannend und teilweise auch ganz schön brutal und gruselig. Gerade die Gerichtsverhandlung hat es wirklich in sich, aber ich denke, dass Kinder damit schon umgehen können, wenn sie nicht gerade allzu zart besaitet sind. Kommt vermutlich auf den Charakter des Kindes an und darauf, was sie zuvor schon gelesen haben. Ich habe in dem Alter schon deutlich schlimmeres gelesen :D Trotz all der Spannung kommt der Witz niemals zu kurz und mit dem Charakter von Charley Gottchen kommen auch noch philosophische Fragen à la "Existiere ich, wenn ich nichts sage oder nichts zu sagen habe?" oder "Existiere ich überhaupt, wenn ich nicht wahrgenommen werde?" ins Spiel. „Wolken sind im Grunde friedliche Nutztiere Sie tragen schwer. An der Milch in ihren Bäuchen. Tag für Tag oder Nacht für Nacht schleppen sie ihre Milch in eine der Wolkereien. Dort werden die Wolken gemolken." S. 153 Abgesehen von einer sehr spannenden, witzigen, abwechslungsreichen und interessanten Geschichte sind auch die Illustrationen hervorzuheben, denn sie machen das Buch zu etwas ganz Besonderem. Sie sind alle in den Farben Blau, Grau, Schwarz und Weiß gehalten und haben einen ganz eigenen Stil. Zeichnungen und Text passen wundervoll zusammen. Das Cover zeigt dunkle Wolken, einen blauen Drachen - der Luftikus Kaspar, wie man später erfährt - und zwei Luftpiratenkinder: Zwolle und Franka, mit ihren lilafarbenen Haaren. Es wirkt spannend, mysteriös, abenteuerlich, aber auch wunderbar verträumt. Die Schrift ist metallisch-silbern und durch die Prägung wunderschön anzusehen, außerdem wirkt das Buch dadurch besonders hochwertig. Außerdem gibt das Cover einen Ausblick auf die Illustrationen, die sich im Buch selbst befinden Cover und Titel passen hervorragend zum Inhalt und machen definitiv neugierig. Insgesamt eine gelungene Geschichte über das Anderssein, über grund- und sinnlose Auseinandersetzungen, über nie abklingende Wut und die Entdeckung, dass Freundschaft, Freude und Liebe etwas Wundervolles sind. Fazit Ein zauberhaftes Buch voller Magie, Witz, Charme, Wortakrobatik (anders kann man Art und Weise, wie der Autor schreibt, nicht bezeichnen), aber auch ganz schön viel Spannung und Grusel. Abgerundet wird das Ganze mit tollen Zeichnungen, die perfekt zur Handlung passen. Leider hat Luftpiraten neben Franka ausschließlich wichtige männliche Charaktere, was ich sehr schade fand, hier hat mir etwas Diversität gefehlt.

Spannend, herrlich witzig und absolut zauberhaft

Madita Hofmann am 18.01.2021
Bewertungsnummer: 1301269
Bewertet: Hörbuch (CD)

Adiaba ist der Lehrer an der Johann-Sebastian-Krach-Schule und unterricht Fächer wie Donnern, Blitzen, Streiten, Wutkunde und Grundlagen der Piraten-Physik. Sein Leben wird jedoch gehörig auf den Kopf gestellt, als er plötzlich ein Paket mit einem Luftpiratenkind erhält, denn eigentlich sind Lehrer davon befreit, Kinder aufzuziehen. Doch sein Schrecken wird noch viel größer, als er bemerkt, dass der Junge anders ist: er ist nicht grau, wie alle Luftpiraten, sondern schneeweiß, außerdem schreit und weint er nicht, sondern lacht. Ein lachender Luftpirat! Adiaba kann es gar nicht glauben! Luftpiraten sollten brüllen und grollen, immer wütend sein und niemals gelassen oder gar glücklich. Aber Zwolle, wie er den Jungen nennt, zeigt ihm, dass es auch einen anderen Weg zu leben gibt und bald hinterfragt er nicht nur sein eigenes Leben, sondern so einige Luftpiratengesetze. Blöd nur, dass Zwolle immer älter wird und in die Schule gehen möchte - denn Weiße Luftpiraten sind strengstens verboten und müssen direkt nach Empfang ertränkt werden! Ob es Adiaba gelingt, Zwolle geheim zu halten? „Hört sofort auf zu tuscheln! Wer flüstert, der lügt! Ein Luftpirat muss laut sein! Wer nicht laut spricht, schreit oder brüllt, der wird nie gehört werden. Und wer nie gehört wird, ist kein Luftpirat!" S. 19 Der Schreibstil des Autors ist etwas ganz besonderes: so viele wundervollen Wortspiele und die Erklärung der Luftpiraten-Welt ist ebenfalls ganz zauberhaft - richtige Wortakrobatik. Adiaba entwickelt ein Überhörgerät, um besser mit dem Geschrei der Kinder zurechtzukommen, geflügelte Wörter, die miteinander streiten, wenn sie Gegensätze sind, das Oberhaupt der Stadt mit dem Namen Peer Dekret, weil er einfach alles per Dekret entscheidet, die Luft, die in den Luftlöchern, also den Behausungen der Luftpiraten ausschließlich aus Sauerstoff besteht, weswegen diese immer sauer sind - beinahe auf jeder Seite finden sich neue, tolle Wortspiele oder witzige Erklärungen, die die Geschichte sehr gut nachvollziehbar macht. Ich finde es unglaublich faszinierend, wie es der Autor schafft, die Welt der Luftpiraten so logisch erscheinen zu lassen - und das, obwohl sie zwischen den Wolken schweben, in Luftlöchern leben und Gewitter durch ihr Streiten auslösen. „Kein Luftpirat - außer Zwolle - wäre auf die Idee gekommen, einem anderen Luftpiraten zu helfen. Und genau das liebte Adiaba so an Zwolle Dass er anders war, freundlich und hilfsbereit. Zugleich aber wunderte sich Adiaba, dass Zwolle auch so energisch sein konnte." S. 100 In den ersten Kapiteln ist mir die Hautfarbe von Zwolle leider negativ aufgefallen. Alle Luftpiraten sind grau, nur er ist weiß und verkörpert damit Unschuld und Reinheit, denn er ist überhaupt nicht wütend und grollend, wie die anderen, sondern lacht viel und ist fröhlich und nett. Da ich in letzter Zeit sehr viele Bücher über Rassismus gelesen habe, ist mir das leider stark aufgefallen - und eben nicht im positiven Sinne. Ich möchte dem Autor auf gar keinen Fall böse Absicht unterstellen, und glaube nicht, dass das bewusst geschehen oder rassistisch gemeint war, nur wurde ich in letzter Zeit durch diverse Bücher darauf sensibilisiert, dass die weiße Hautfarbe eben oft mit positiven Eigenschaften verknüpft wird. Mein erster Gedanke war also: "Warum kann der Kleine nicht einfach blau sein?" Später wurde mir klar, dass das nicht geht, weil ja der Luftikus blaue Haut hat, aber wieso nicht ein strahlendes Sonnengelb oder so? Schade fand ich auch, dass abgesehen von Franka alle wichtigen Charaktere männlich sind, Frauen gibt es kaum - und wenn, dann sind sie nach kürzester Zeit nicht mehr präsent, so wie Donna. Hier hat mir etwas Diversität gefehlt. „Gegensätze ziehen sich an, schön und gut, aber wenn die Gegensätze Gegensätze bleiben, werden sie sich auch wieder trennen. Gleich und Gleich gesellt sich gern, schön und gut, aber wenn die zwei Gleichen immer nur gleich bleiben, wenn sie sich nie ändern, dann wird es mit der Zeit eintönig und langweilig." S. 241 Die Geschichte ist sehr, sehr spannend und teilweise auch ganz schön brutal und gruselig. Gerade die Gerichtsverhandlung hat es wirklich in sich, aber ich denke, dass Kinder damit schon umgehen können, wenn sie nicht gerade allzu zart besaitet sind. Kommt vermutlich auf den Charakter des Kindes an und darauf, was sie zuvor schon gelesen haben. Ich habe in dem Alter schon deutlich schlimmeres gelesen :D Trotz all der Spannung kommt der Witz niemals zu kurz und mit dem Charakter von Charley Gottchen kommen auch noch philosophische Fragen à la "Existiere ich, wenn ich nichts sage oder nichts zu sagen habe?" oder "Existiere ich überhaupt, wenn ich nicht wahrgenommen werde?" ins Spiel. „Wolken sind im Grunde friedliche Nutztiere Sie tragen schwer. An der Milch in ihren Bäuchen. Tag für Tag oder Nacht für Nacht schleppen sie ihre Milch in eine der Wolkereien. Dort werden die Wolken gemolken." S. 153 Abgesehen von einer sehr spannenden, witzigen, abwechslungsreichen und interessanten Geschichte sind auch die Illustrationen hervorzuheben, denn sie machen das Buch zu etwas ganz Besonderem. Sie sind alle in den Farben Blau, Grau, Schwarz und Weiß gehalten und haben einen ganz eigenen Stil. Zeichnungen und Text passen wundervoll zusammen. Das Cover zeigt dunkle Wolken, einen blauen Drachen - der Luftikus Kaspar, wie man später erfährt - und zwei Luftpiratenkinder: Zwolle und Franka, mit ihren lilafarbenen Haaren. Es wirkt spannend, mysteriös, abenteuerlich, aber auch wunderbar verträumt. Die Schrift ist metallisch-silbern und durch die Prägung wunderschön anzusehen, außerdem wirkt das Buch dadurch besonders hochwertig. Außerdem gibt das Cover einen Ausblick auf die Illustrationen, die sich im Buch selbst befinden Cover und Titel passen hervorragend zum Inhalt und machen definitiv neugierig. Insgesamt eine gelungene Geschichte über das Anderssein, über grund- und sinnlose Auseinandersetzungen, über nie abklingende Wut und die Entdeckung, dass Freundschaft, Freude und Liebe etwas Wundervolles sind. Fazit Ein zauberhaftes Buch voller Magie, Witz, Charme, Wortakrobatik (anders kann man Art und Weise, wie der Autor schreibt, nicht bezeichnen), aber auch ganz schön viel Spannung und Grusel. Abgerundet wird das Ganze mit tollen Zeichnungen, die perfekt zur Handlung passen. Leider hat Luftpiraten neben Franka ausschließlich wichtige männliche Charaktere, was ich sehr schade fand, hier hat mir etwas Diversität gefehlt.

Besonderes Hörerlebnis für die ganze Familie - intelligent und voller Magie und Humor

Hyperventilea am 18.01.2021

Bewertungsnummer: 1303001

Bewertet: Hörbuch (CD)

Echte Luftpiraten haben graue Haut, sind ständig unzufrieden und wütend und tun nichts lieber als Streiten. Sie verfügen über ein sehr aufbrausenden Temperament und können unglaublich laut wettern, blitzen und donnern. Liebe und Zuneigung sind ihnen völlig fremd. Besonders gut in allem, was ein Luftpirat so ausmacht, ist Amadeus Adiaba. Er bringt nicht umsonst den Luftpiratenkindern als Lehrer alles Wichtige bei. Eines Tages erhält er per Luftpost ein Paket mit einem kleinen Luftpiraten, Zwolle. Doch der entspricht leider so gar nicht der allgemeinen Vorstellung von einem wohlgeratenem, nützlichem Luftpiraten. Nicht nur dass er sich stets freundlich und gut gelaunt zeigt, seine Haut ist dazu auch noch weiß. Der kleine Kerl sorgt für allerlei Wirbel und Chaos in der Welt der Luftpiraten..... Markus Orths hat einen wunderbaren Schreibstil: Klar und verständlich, poetisch und vor allem voller Wortwitz, gespickt mit vielen lustigen Wortspielen. So gibt es in „Firmament“ „Luftmolche“ und „Windschleichen“. Bei Gericht trifft man auf die „Zwölf Verschworenen“ und weggeschickt wird jemand mit den Worten: „Sieh zu dass du Luft gewinnst!“ Orths Sprache macht schlicht und einfach Spaß. Die Welt der Luftpiraten, ganz Firmament, ist als Schauplatz so ganz anders als unsere Welt. Es gibt kein Miteinander, kein Helfen, keine Freunde, nur Streit, Zorn und Wut und das ist das Maß aller Dinge. Der liebenswerte Zwolle hat es da natürlich besonders schwer. Wirklich spannend, was er alles erlebt und wie er nach und nach die Luft-Welt ein kleines bisschen verändert. Nicht nur der Handlungsort ist originell. Auch die vorkommenden Charaktere sind ungewöhnlich: die Luftpiraten Adiaba und Zwolle, die viel voneinander lernen, die ewig wütende und energiegeladenen Franka, die immer nur das tut, was sie möchte und sich von nichts und niemanden davon abbringen lässt, Luftikus Caspar, der verschiedene Gestalten annehmen kann, Bösewicht Kapitän Per Dekret, aber auch Professor Theo Rettich mit seiner Universaltheorie vom Urknall und nicht zuletzt die Stimme Charlie Gottchen. Eine wirklich phantasievolle, traumhafte, tief- und hintergründige - aber auch zuversichtliche - Geschichte, die zeigt, wie wichtig Freundschaft ist und dass sich aus Gegensätzlichkeit eine besondere Dynamik entwickeln kann. Vielfalt ist bereichernd. Das macht Zwolle Franka recht deutlich, aber auch die anderen Figuren spielen jede ihre eigene Rolle auf dem Weg zum Happy End. Für Kinder ein wunderschönes spannendes Märchen, Erwachsenen können bei all der Doppeldeutigkeit für sich persönlich noch so viel mehr entdecken und „herausziehen“. Was, das liegt bei jedem selbst... Axel Prahl liest das Ganze einfach unvergleichlich, für mich perfekt. Er gibt den Figuren eigene Stimmen, wettert, donnert oder erzählt ganz ruhig und unaufgeregt, je nachdem wie es gerade angebracht ist. Er verleiht der Geschichte Leben, ich höre ihm dabei sehr gerne zu. Ein intelligentes zeitloses außergewöhnliches Hörerlebnis voller Magie, Humor und Feinsinn zum Nachdenken oder einfach Genießen für die ganze Familie. Eines, das man immer wieder hören kann und dabei vielleicht immer neue Details wahrnimmt.

Besonderes Hörerlebnis für die ganze Familie - intelligent und voller Magie und Humor

Hyperventilea am 18.01.2021
Bewertungsnummer: 1303001
Bewertet: Hörbuch (CD)

Echte Luftpiraten haben graue Haut, sind ständig unzufrieden und wütend und tun nichts lieber als Streiten. Sie verfügen über ein sehr aufbrausenden Temperament und können unglaublich laut wettern, blitzen und donnern. Liebe und Zuneigung sind ihnen völlig fremd. Besonders gut in allem, was ein Luftpirat so ausmacht, ist Amadeus Adiaba. Er bringt nicht umsonst den Luftpiratenkindern als Lehrer alles Wichtige bei. Eines Tages erhält er per Luftpost ein Paket mit einem kleinen Luftpiraten, Zwolle. Doch der entspricht leider so gar nicht der allgemeinen Vorstellung von einem wohlgeratenem, nützlichem Luftpiraten. Nicht nur dass er sich stets freundlich und gut gelaunt zeigt, seine Haut ist dazu auch noch weiß. Der kleine Kerl sorgt für allerlei Wirbel und Chaos in der Welt der Luftpiraten..... Markus Orths hat einen wunderbaren Schreibstil: Klar und verständlich, poetisch und vor allem voller Wortwitz, gespickt mit vielen lustigen Wortspielen. So gibt es in „Firmament“ „Luftmolche“ und „Windschleichen“. Bei Gericht trifft man auf die „Zwölf Verschworenen“ und weggeschickt wird jemand mit den Worten: „Sieh zu dass du Luft gewinnst!“ Orths Sprache macht schlicht und einfach Spaß. Die Welt der Luftpiraten, ganz Firmament, ist als Schauplatz so ganz anders als unsere Welt. Es gibt kein Miteinander, kein Helfen, keine Freunde, nur Streit, Zorn und Wut und das ist das Maß aller Dinge. Der liebenswerte Zwolle hat es da natürlich besonders schwer. Wirklich spannend, was er alles erlebt und wie er nach und nach die Luft-Welt ein kleines bisschen verändert. Nicht nur der Handlungsort ist originell. Auch die vorkommenden Charaktere sind ungewöhnlich: die Luftpiraten Adiaba und Zwolle, die viel voneinander lernen, die ewig wütende und energiegeladenen Franka, die immer nur das tut, was sie möchte und sich von nichts und niemanden davon abbringen lässt, Luftikus Caspar, der verschiedene Gestalten annehmen kann, Bösewicht Kapitän Per Dekret, aber auch Professor Theo Rettich mit seiner Universaltheorie vom Urknall und nicht zuletzt die Stimme Charlie Gottchen. Eine wirklich phantasievolle, traumhafte, tief- und hintergründige - aber auch zuversichtliche - Geschichte, die zeigt, wie wichtig Freundschaft ist und dass sich aus Gegensätzlichkeit eine besondere Dynamik entwickeln kann. Vielfalt ist bereichernd. Das macht Zwolle Franka recht deutlich, aber auch die anderen Figuren spielen jede ihre eigene Rolle auf dem Weg zum Happy End. Für Kinder ein wunderschönes spannendes Märchen, Erwachsenen können bei all der Doppeldeutigkeit für sich persönlich noch so viel mehr entdecken und „herausziehen“. Was, das liegt bei jedem selbst... Axel Prahl liest das Ganze einfach unvergleichlich, für mich perfekt. Er gibt den Figuren eigene Stimmen, wettert, donnert oder erzählt ganz ruhig und unaufgeregt, je nachdem wie es gerade angebracht ist. Er verleiht der Geschichte Leben, ich höre ihm dabei sehr gerne zu. Ein intelligentes zeitloses außergewöhnliches Hörerlebnis voller Magie, Humor und Feinsinn zum Nachdenken oder einfach Genießen für die ganze Familie. Eines, das man immer wieder hören kann und dabei vielleicht immer neue Details wahrnimmt.

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Luftpiraten

von Markus Orths

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Meinung aus der Buchhandlung

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Anja Lindenau

Thalia Moers

Zum Portrait

5/5

Nichts für Zartbesaitete!

Bewertet: Hörbuch (CD)

Das Hörbuch ist absolut genial gelesen von Axel Prahl. Meine Herren, der kann was! So unterschiedliche und ausgeprägte Stimmen bieten Kopfkino pur! Manchmal wird es etwas laut und anstrengend, aber immer phänomenal mitreißend. Die Geschichte ist wild, abenteuerlich und mit genialen Wortschöpfungen zum Thama Luft und Wolken.
  • Anja Lindenau
  • Buchhändler/-in

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5/5

Nichts für Zartbesaitete!

Bewertet: Hörbuch (CD)

Das Hörbuch ist absolut genial gelesen von Axel Prahl. Meine Herren, der kann was! So unterschiedliche und ausgeprägte Stimmen bieten Kopfkino pur! Manchmal wird es etwas laut und anstrengend, aber immer phänomenal mitreißend. Die Geschichte ist wild, abenteuerlich und mit genialen Wortschöpfungen zum Thama Luft und Wolken.

S. Mayer

Thalia Heidenheim

Zum Portrait

5/5

Hörspaß-Garantie für die ganze Familie!

Bewertet: Hörbuch (CD)

Diese wunderbare Geschichte voller Abenteuer, Spaß und Wortwitz ist einfach großartig! Sprachgewaltig in Szene gesetzt von Axel Prahl mag die ein oder andere Stelle für das empfindliche Ohr mitunter etwas anstrengend sein, ist den Charakteren aber vollkommen angemessen interpretiert. Ideal für eine längere Autofahrt mit der ganzen Familie!
  • S. Mayer
  • Buchhändler/-in

5/5

Hörspaß-Garantie für die ganze Familie!

Bewertet: Hörbuch (CD)

Diese wunderbare Geschichte voller Abenteuer, Spaß und Wortwitz ist einfach großartig! Sprachgewaltig in Szene gesetzt von Axel Prahl mag die ein oder andere Stelle für das empfindliche Ohr mitunter etwas anstrengend sein, ist den Charakteren aber vollkommen angemessen interpretiert. Ideal für eine längere Autofahrt mit der ganzen Familie!

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