Produktbild: Wir müssen über Rassismus sprechen

Wir müssen über Rassismus sprechen Was es bedeutet, in unserer Gesellschaft weiß zu sein (New York Times-Bestseller - Deutsche Ausgabe von "White Fragility")

5

25,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.07.2020

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22/15/2,5 cm

Gewicht

391 g

Auflage

1

Übersetzt von

Ulrike Bischoff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00813-5

Beschreibung

Rezension

»DiAngelos Buch schärft das Bewusstsein für die Komplexität und den Nuancenreichtum des Rassismus.« ("Tagesspiegel")
»Das Buch ist Leitfaden dafür, diesen inneren Rassisten loszuwerden. Bemerkenswert ist zweierlei. Erstens: Robin DiAngelo ist weiß. Zweitens: Sie verspricht keine Erlösung.« ("Deutschlandfunk")
»DiAngelo ist weiß und hält den Weißen einen verdrucksten Rassismus vor. Das ist neu. Und sorgt für hitzige Debatten.« ("Die Welt am Sonntag")
»Zu Recht besteht DiAngelo darauf, dass Rassismus kein Ereignis, sondern eine Struktur sei, nicht die böse tat, sondern das System der ›weißen Suprematie‹ drumherum [...]« ("Neues Deutschland")
»›Wir müssen über Rassismus sprechen‹ ist einfach strukturiert, oft arbeitet DiAngelo mit direkter Anrede und klaren Fragestellungen wie im Diversity-Training. Sie benutzt Schemata, Statistiken und Kategorisierungen, angereichert mit zahlreichen Anekdoten.« ("Der Tagesspiegel")
»Schlägt man [...] das Buch auf, so empfängt einen kein Gespräch, sondern eine Bußpredigt.« ("WELT plus")
»DiAngelo betont das zentrale Problem von uns Menschen, das da lautet, Unterschiede, die etwa durch Einwanderung sichtbar werden, produzieren Ungleichheit. Deshalb ist ihr Buch wichtig.« ("Handelsblatt")
»[DiAngelo] geht es nicht um spektakuläre, offensichtlich rassistische Gewaltakte wie die des weißen Polizisten Derek Michael Chauvin - sondern um den versteckten Alltagsrassismus in uns allen.« ("Diwan, Bayern 2")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.07.2020

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

22/15/2,5 cm

Gewicht

391 g

Auflage

1

Übersetzt von

Ulrike Bischoff

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-00813-5

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag 1781 GmbH
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
Deutschland
Email: vertrieb@hoca.de
Url: www.hoca.de
Telephone: +49 40 441880
Fax: +49 40 44188290

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Wissenschaftliche Analyse

Bewertung am 30.07.2020

Bewertungsnummer: 1357614

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch über Rassismus von einer weißen für weiße Menschen. Jeder ist Teil des rassistischen Systems und wenn man Menschen auf Rassismus anspricht reagieren sie abwehrend. Das Buch soll den Leser dazu bringen dem eigenen Rassismus einzugestehen und anders zu reagieren. Durch die üblichen Reaktionen schützen wir nur das weiße System der Unterdrückung. Das Vorwort war erstmal sehr abschreckend. Ich war kurz davor sofort aufzugeben. Wissenschaftlich ausgedrückt und ohne praktische Beispiele war ich mir nicht sicher, ob das Buch das richtige für mich ist. Doch später gibt es viele Beispiele, die eindrücklich das Problem illustrieren und helfen es besser zu verstehen. In den letzten Kapiteln erhält der Leser Tipps, was man selbst ändern kann und soll. Insgesamt ist das Buch aber schon sehr wissenschaftlich und weniger praktisch angehaucht. Da ich vorher schon zwei Bücher über Rassismus aus Sicht von Schwarzen gelesen habe, konnte ich dem Buch besser folgen. Ohne diese Bücher hätte ich mich doch schwer getan. Das eine Buch war von einer BIPoC aus den USA und das andere aus Deutschland. Fazit: Wer sich fragt, warum jeder weiße ein Rassist ist? Oder wie man auf einen Vorwurf von Rassismus reagieren soll? Der ist hier richtig. In eher wissenschaftlicher Sprache wird alles genau analysiert. Ich denke das Buch ist für Menschen, die bei diesem Thema in die Tiefe gehen wollen.

Wissenschaftliche Analyse

Bewertung am 30.07.2020
Bewertungsnummer: 1357614
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Buch über Rassismus von einer weißen für weiße Menschen. Jeder ist Teil des rassistischen Systems und wenn man Menschen auf Rassismus anspricht reagieren sie abwehrend. Das Buch soll den Leser dazu bringen dem eigenen Rassismus einzugestehen und anders zu reagieren. Durch die üblichen Reaktionen schützen wir nur das weiße System der Unterdrückung. Das Vorwort war erstmal sehr abschreckend. Ich war kurz davor sofort aufzugeben. Wissenschaftlich ausgedrückt und ohne praktische Beispiele war ich mir nicht sicher, ob das Buch das richtige für mich ist. Doch später gibt es viele Beispiele, die eindrücklich das Problem illustrieren und helfen es besser zu verstehen. In den letzten Kapiteln erhält der Leser Tipps, was man selbst ändern kann und soll. Insgesamt ist das Buch aber schon sehr wissenschaftlich und weniger praktisch angehaucht. Da ich vorher schon zwei Bücher über Rassismus aus Sicht von Schwarzen gelesen habe, konnte ich dem Buch besser folgen. Ohne diese Bücher hätte ich mich doch schwer getan. Das eine Buch war von einer BIPoC aus den USA und das andere aus Deutschland. Fazit: Wer sich fragt, warum jeder weiße ein Rassist ist? Oder wie man auf einen Vorwurf von Rassismus reagieren soll? Der ist hier richtig. In eher wissenschaftlicher Sprache wird alles genau analysiert. Ich denke das Buch ist für Menschen, die bei diesem Thema in die Tiefe gehen wollen.

„Wir müssen über Rassismus…

sleepwalker am 23.11.2020

Bewertungsnummer: 2994667

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Wir müssen über Rassismus sprechen“ von Robin J. DiAngelo ist ein Buch zu einem unfassbar wichtigen und aktuellen Thema, das den Leser mehr oder weniger direkt angreift und aufrütteln möchte. Die Autorin ist Soziologin und hat sich daher wissenschaftlich mit Rassismus beschäftigt und daraus ein Sachbuch gemacht, das sich auch aufgrund der vielen Fußnoten, nicht unbedingt flüssig lesen lässt. Aber natürlich macht es das nicht zu einem schlechten Buch. Es ist halt kein Roman, der sich so einfach mal nebenher lesen lässt, sondern ein Buch, das man mit Bedacht und Verstand lesen muss, die aufgestellten Thesen sacken lassen und weiter drüber nachdenken muss. In vielen gehe ich mit der Autorin nicht konform, aber das liegt mehr an meiner persönlichen Herkunft und Lebensgeschichte, und nicht an ihren Thesen und dem Buch. Fakt ist: auf Menschen bezogen gibt es keine Rassen. Punkt. Hautfarbe, Herkunft und Abstammung kann sich keiner aussuchen – ein Rassist zu sein dagegen ist die Wahl jedes einzelnen. Sich selbst und seine Worte und Taten zu hinterfragen, eventuell rassistisches oder diskriminierendes Verhalten abzulegen, ist eine Frage von Anstand und Intelligenz, darauf geht die Autorin speziell in den letzten Kapiteln ein. Sie schreibt über weltweiten Rassismus, Diskriminierung und Vorurteile und grenzt jeden der Begriffe klar gegen die anderen ab. Sie beschreibt und erklärt „white supremacy“ und „white fragility“. Soweit, so gut. Denn, vermutlich steckt tatsächlich, wie die Autorin konstatiert, in jedem Weißen irgendwo eine (wenn auch unterschiedlich große) Portion Rassismus („white guilt“), die es gilt abzulegen, was im Endeffekt sowohl dringend nötig, als auch an der Zeit wäre. Beim Rassismus muss sich also jeder an die eigene Nase fassen und vor der eigenen Tür kehren, was man als Leser aus dem Buch mitnimmt, ist daher völlig typabhängig. Aber der große „alle-Weißen-sind-Rassisten-Topf“, in den die Autorin uns Leser wirft, ist eine Form der Kollektivschuld, die sicher nicht bei jedem Leser gleich gut ankommt, denn für sie ist schlicht jeder Weiße ein Rassist, Bemühungen, keiner zu sein, werden meiner Meinung nach von ihr abgetan und keinesfalls honoriert. Von mir wegen der zum Teil sehr wissenschaftlichen Formulierungen und der teilweise gewöhnungsbedürftigen (da nicht alltäglichen) Nomenklatur 4 Sterne und eine Lese-Empfehlung.

„Wir müssen über Rassismus…

sleepwalker am 23.11.2020
Bewertungsnummer: 2994667
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Wir müssen über Rassismus sprechen“ von Robin J. DiAngelo ist ein Buch zu einem unfassbar wichtigen und aktuellen Thema, das den Leser mehr oder weniger direkt angreift und aufrütteln möchte. Die Autorin ist Soziologin und hat sich daher wissenschaftlich mit Rassismus beschäftigt und daraus ein Sachbuch gemacht, das sich auch aufgrund der vielen Fußnoten, nicht unbedingt flüssig lesen lässt. Aber natürlich macht es das nicht zu einem schlechten Buch. Es ist halt kein Roman, der sich so einfach mal nebenher lesen lässt, sondern ein Buch, das man mit Bedacht und Verstand lesen muss, die aufgestellten Thesen sacken lassen und weiter drüber nachdenken muss. In vielen gehe ich mit der Autorin nicht konform, aber das liegt mehr an meiner persönlichen Herkunft und Lebensgeschichte, und nicht an ihren Thesen und dem Buch. Fakt ist: auf Menschen bezogen gibt es keine Rassen. Punkt. Hautfarbe, Herkunft und Abstammung kann sich keiner aussuchen – ein Rassist zu sein dagegen ist die Wahl jedes einzelnen. Sich selbst und seine Worte und Taten zu hinterfragen, eventuell rassistisches oder diskriminierendes Verhalten abzulegen, ist eine Frage von Anstand und Intelligenz, darauf geht die Autorin speziell in den letzten Kapiteln ein. Sie schreibt über weltweiten Rassismus, Diskriminierung und Vorurteile und grenzt jeden der Begriffe klar gegen die anderen ab. Sie beschreibt und erklärt „white supremacy“ und „white fragility“. Soweit, so gut. Denn, vermutlich steckt tatsächlich, wie die Autorin konstatiert, in jedem Weißen irgendwo eine (wenn auch unterschiedlich große) Portion Rassismus („white guilt“), die es gilt abzulegen, was im Endeffekt sowohl dringend nötig, als auch an der Zeit wäre. Beim Rassismus muss sich also jeder an die eigene Nase fassen und vor der eigenen Tür kehren, was man als Leser aus dem Buch mitnimmt, ist daher völlig typabhängig. Aber der große „alle-Weißen-sind-Rassisten-Topf“, in den die Autorin uns Leser wirft, ist eine Form der Kollektivschuld, die sicher nicht bei jedem Leser gleich gut ankommt, denn für sie ist schlicht jeder Weiße ein Rassist, Bemühungen, keiner zu sein, werden meiner Meinung nach von ihr abgetan und keinesfalls honoriert. Von mir wegen der zum Teil sehr wissenschaftlichen Formulierungen und der teilweise gewöhnungsbedürftigen (da nicht alltäglichen) Nomenklatur 4 Sterne und eine Lese-Empfehlung.

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von Robin J. DiAngelo

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