Produktbild: Gott in Game of Thrones

Gott in Game of Thrones Was rettet uns, wenn der Winter naht? Überraschende Erkenntnisse über die Religionen von Westeros

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.02.2020

Verlag

Adeo Verlag

Seitenzahl

224 (Printausgabe)

Dateigröße

2418 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783863348151

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ePUB

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

21.02.2020

Verlag

Adeo Verlag

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Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

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9783863348151

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Suche den Drachen!

Bewertung am 04.07.2021

Bewertungsnummer: 1522831

Bewertet: eBook (ePUB)

Thorsten Dietz ist Professor für evangelische Systematische Theologie. Sein überaus inspirierendes Schaffen schlägt sich nicht nur in seinen Buchveröffentlichungen nieder, sondern auch in seinen empfehlenswerten Podcasts "Das Wort und das Fleisch", "Karte und Gebiet" und in seiner Mitwirkung bei "Worthaus". Das Spezifikum seiner Arbeit liegt vor allem in dem Ringen um verständliche Verheutigung rund um Glaubensthemen, wobei seine eigene Biographie als ehemaliger Atheist eine hilfreiche Hintergrundfolie bildet. Da ich Dietz Werke schätze, habe ich mich dem Projekt "Game of Thrones" gestellt. Anlass war das hier vorliegende Buch, welches ich auch erst nach tapferen acht Staffeln GOT gelesen habe. Thorsten Dietz zeichnet anhand "Eine kurze Geschichte der Menscheit" (Yuval Harari) und "Ein säkulares Zeitalter" (Charles Taylor) die Entwicklung der Religionsgeschichte nach und verweist auf Parallelen in GOT. Von besonderem Interesse sind dabei die neueren Gruppierungen wie z. Bsp. "Die Bruderschaft ohne Banner". Einzelne Charaktere werden auf ihre religiöse Bedeutung hin vorgestellt. Die Untersuchung mündet in die Frage, ob eine Welt der Barmherzigkeit, wie sie Jon Schnee ersehnt, unter Berücksichtigung von Ideologien überhaupt möglich wäre. Und genau hier liegt die häufig vergessene Hoffnung des Christentums: a) "Erkenne deine Grenzen. Akzeptiere deine Makel. Wir sind gebrochene Menschen in einer wunderschönen, verletzten Welt." (Dietz) b) Mit aller Kraft muss jeder einzelne dem Verlangen nach Ganzheit, Gewissheit und Macht entgegentreten, denn "der Winter naht" c) "Mit Gott ist man nie fertig. Glauben heißt: immer neu mit Gott anfangen." (Dietz). Seine Interpretation bezieht sich auf den Drachen Drogon, der den Eisernen Thron zerstört. Es ist also kein Mensch, der das drehende Rad der Unterdrückung vernichtet, sondern eine unverfügbare Macht. Grundsätzlich war die Lektüre dieses Buches mal wieder sehr bereichernd. Auch ich stellte mir die Frage, ob das Schicksal Daenerys ein akzeptabler Plot sei. Hier hätte ich mir noch ein paar Einlassungen bzgl. Bonhoeffer gewünscht, der dem Rad in die Speichen fallen wollte. Auch der Hinweis, dass der nahende Winter in GOT mit dem Klimawandel gleichzusetzen sei, hätte noch gut einen Hinweis auf Karl Rahner vertragen können, der, besorgt über die kirchlichen Entwicklungen nach dem Vatikanum II, von einer "winterlichen Zeit" innerhalb von Kirche sprach. Auch die schauspielerische Besetzung des Hohen Spatzens durch Jonathan Pryce, der so sehr Papst Franziskus ähnelt und diesen auch in „Die zwei Päpste“ verkörperte, wäre eine Erwähnung wert gewesen. Dietz weiß nämlich nur zu gut, dass sich das Schicksal der protestantischen Kirche mit dem der katholischen entscheiden wird. Vielleicht sind diese Auslassungen aber dem breit angelegten Adressatenkreis geschuldet. Ich schließe hier mit dem letzten Satz des Buches aus dem Munde Brans: "Vielleicht kann ich ihn [Drogon] ja finden."

Suche den Drachen!

Bewertung am 04.07.2021
Bewertungsnummer: 1522831
Bewertet: eBook (ePUB)

Thorsten Dietz ist Professor für evangelische Systematische Theologie. Sein überaus inspirierendes Schaffen schlägt sich nicht nur in seinen Buchveröffentlichungen nieder, sondern auch in seinen empfehlenswerten Podcasts "Das Wort und das Fleisch", "Karte und Gebiet" und in seiner Mitwirkung bei "Worthaus". Das Spezifikum seiner Arbeit liegt vor allem in dem Ringen um verständliche Verheutigung rund um Glaubensthemen, wobei seine eigene Biographie als ehemaliger Atheist eine hilfreiche Hintergrundfolie bildet. Da ich Dietz Werke schätze, habe ich mich dem Projekt "Game of Thrones" gestellt. Anlass war das hier vorliegende Buch, welches ich auch erst nach tapferen acht Staffeln GOT gelesen habe. Thorsten Dietz zeichnet anhand "Eine kurze Geschichte der Menscheit" (Yuval Harari) und "Ein säkulares Zeitalter" (Charles Taylor) die Entwicklung der Religionsgeschichte nach und verweist auf Parallelen in GOT. Von besonderem Interesse sind dabei die neueren Gruppierungen wie z. Bsp. "Die Bruderschaft ohne Banner". Einzelne Charaktere werden auf ihre religiöse Bedeutung hin vorgestellt. Die Untersuchung mündet in die Frage, ob eine Welt der Barmherzigkeit, wie sie Jon Schnee ersehnt, unter Berücksichtigung von Ideologien überhaupt möglich wäre. Und genau hier liegt die häufig vergessene Hoffnung des Christentums: a) "Erkenne deine Grenzen. Akzeptiere deine Makel. Wir sind gebrochene Menschen in einer wunderschönen, verletzten Welt." (Dietz) b) Mit aller Kraft muss jeder einzelne dem Verlangen nach Ganzheit, Gewissheit und Macht entgegentreten, denn "der Winter naht" c) "Mit Gott ist man nie fertig. Glauben heißt: immer neu mit Gott anfangen." (Dietz). Seine Interpretation bezieht sich auf den Drachen Drogon, der den Eisernen Thron zerstört. Es ist also kein Mensch, der das drehende Rad der Unterdrückung vernichtet, sondern eine unverfügbare Macht. Grundsätzlich war die Lektüre dieses Buches mal wieder sehr bereichernd. Auch ich stellte mir die Frage, ob das Schicksal Daenerys ein akzeptabler Plot sei. Hier hätte ich mir noch ein paar Einlassungen bzgl. Bonhoeffer gewünscht, der dem Rad in die Speichen fallen wollte. Auch der Hinweis, dass der nahende Winter in GOT mit dem Klimawandel gleichzusetzen sei, hätte noch gut einen Hinweis auf Karl Rahner vertragen können, der, besorgt über die kirchlichen Entwicklungen nach dem Vatikanum II, von einer "winterlichen Zeit" innerhalb von Kirche sprach. Auch die schauspielerische Besetzung des Hohen Spatzens durch Jonathan Pryce, der so sehr Papst Franziskus ähnelt und diesen auch in „Die zwei Päpste“ verkörperte, wäre eine Erwähnung wert gewesen. Dietz weiß nämlich nur zu gut, dass sich das Schicksal der protestantischen Kirche mit dem der katholischen entscheiden wird. Vielleicht sind diese Auslassungen aber dem breit angelegten Adressatenkreis geschuldet. Ich schließe hier mit dem letzten Satz des Buches aus dem Munde Brans: "Vielleicht kann ich ihn [Drogon] ja finden."

R'hllor und all die anderen Götter

AberRush am 24.05.2021

Bewertungsnummer: 1495261

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als Game of Thrones Fan war es für mich natürlich keine Frage auch dieses Buch zu lesen. Ich verschlinge so ziemlich alles aus dem GoT-Universum. Die Thematik hat mich sofort begeistert. Ich bin selber nicht gläubig, interessiere mich aber für Religionen, weil es mich fasziniert, wie Götter Handlungen und Weltansichten prägen können. Das Buch ist eine Interpretation der Ereignisse der Serie unter der Beeinflussung der Götter. Es ist sehr schlüssig und nachvollziehbar geschrieben. Mir erscheint es fast, dass der Autor Theologie studiert hat. Manche Aussagen übersteigen etwas mein Allgemeinwissen und ich muss zugeben, dass ich mit der ein oder anderen Erklärung nichts anzufangen weiß. Aber aus dem Kontext erschließt es sich dann doch für mich. Ich habe mir auch einige Querverweise genauer angesehen um noch mehr Hintergrundinformationen zu erlangen. Ich mag es sehr, dass mir Bücher Dinge lehren und meine Sicht auf die Dinge ändern. Das ist dem Autor hier äußerst gut geglückt. Ich habe gleich nochmal einen Rewatch der Serie gestartet und schaue mir die Folgen jetzt unter einer anderen Sichtweise an. Wer die Serie mag und aufgeschlossen für Religionen ist, dem wird das Buch genauso gutgefallen.

R'hllor und all die anderen Götter

AberRush am 24.05.2021
Bewertungsnummer: 1495261
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Als Game of Thrones Fan war es für mich natürlich keine Frage auch dieses Buch zu lesen. Ich verschlinge so ziemlich alles aus dem GoT-Universum. Die Thematik hat mich sofort begeistert. Ich bin selber nicht gläubig, interessiere mich aber für Religionen, weil es mich fasziniert, wie Götter Handlungen und Weltansichten prägen können. Das Buch ist eine Interpretation der Ereignisse der Serie unter der Beeinflussung der Götter. Es ist sehr schlüssig und nachvollziehbar geschrieben. Mir erscheint es fast, dass der Autor Theologie studiert hat. Manche Aussagen übersteigen etwas mein Allgemeinwissen und ich muss zugeben, dass ich mit der ein oder anderen Erklärung nichts anzufangen weiß. Aber aus dem Kontext erschließt es sich dann doch für mich. Ich habe mir auch einige Querverweise genauer angesehen um noch mehr Hintergrundinformationen zu erlangen. Ich mag es sehr, dass mir Bücher Dinge lehren und meine Sicht auf die Dinge ändern. Das ist dem Autor hier äußerst gut geglückt. Ich habe gleich nochmal einen Rewatch der Serie gestartet und schaue mir die Folgen jetzt unter einer anderen Sichtweise an. Wer die Serie mag und aufgeschlossen für Religionen ist, dem wird das Buch genauso gutgefallen.

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Gott in Game of Thrones

von Thorsten Dietz

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