Das Geheimnis wird Licht Friedrich Hölderlins Gedicht »Andenken«
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- Deutsch ausgewählt
18,00 €
inkl. gesetzl. MwSt.,
Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.03.2020
Verlag
Alfa-Veda-VerlagSeitenzahl
370
Maße (L/B/H)
22/15,5/2,1 cm
Gewicht
531 g
Auflage
2. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-945004-39-5
Nun ist anhand der Analyse eines der angeblich leichtesten Gedichte der Nachweis geführt worden, dass Hölderlin ganz und gar nicht wahnsinnig war, sondern in der Erfahrung höherer Bewusstseinszustände mit einem ins Unendliche ausgeweiteten Wahrnehmungs- und Denkvermögen lebte und arbeitete. Diese Erfahrung war jedoch ein periodisch schwankender Zustand, der nach einer Weile immer wieder verschwand und Hölderlin im normalen Wachzustand mit all seinen Begrenzungen zurückließ – ein Absturz wie vom Himmel auf die Erde. Unter diesem Auf und Ab litt er – nicht unter Wahnsinn.
Das Gedicht „Andenken“ hat von vielen Autoren sehr unterschiedliche Deutungen erfahren, ist also sicher nicht „eines seiner leichtesten“. Um jedoch die verborgene Botschaft in diesem angeblich „leichten“ Gedicht zu erkennen, sind Analysemethoden nötig, die in der vedischen Wissenschaft Indiens überliefert sind und bis jetzt in der westlichen Literaturwissenschaft unbekannt waren.
Durch diese Methoden, wie „Initialencodes“, „Kreisschluss“, „Spiegelsymmetrien“ und „Waagebalken“, hat Eberhard Baumann entdeckt, dass „Andenken“ einen hochkomplexen Eigenkommentar enthält, der die geheime Botschaft oder Biografie Hölderlins offenlegt. Vers um Vers wird klar, dass praktisch nichts mit Bordeaux zu tun hat: Der Name dieser Stadt und die Flüsse ihrer Umgebung liefern dagegen Verhüllungen, um Hölderlins tiefstes, heiligstes Geheimnis zu bewahren. Bourdeaux, Gironde und Garonne verweisen zurück nach Deutschland, verschlüsselt in kodierten Anfangslauten.
In akribisch-wissenschaftlicher, manchmal fast kriminalistischer Weise entschlüsselt Baumann in dem Gedicht „Andenken“ Hölderlins wahre Biografie. Er zeigt, dass dieses komplexe Gedicht nicht mit normalem Wachbewusstsein formuliert werden konnte, sondern nur aus der ganzheitlichen Sicht eines höheren Bewusstseins. Hinweise auf solch ein höheres Bewusstsein finden sich im ganzen Werk Hölderlins und bestätigen die Erkenntnis: Hölderlin war nicht wahnsinnig, er war vielmehr ein Selbst-verwirklichter Seher der Deutschen, wenn auch nicht beständig erleuchtet.
Aus Bordeaux hat Hölderlin dieses schöne Gedicht als Mitbringsel für seine Freunde gebracht, aber „ausgepackt“ hat es fast 200 Jahre lang niemand. Jetzt liegt es endlich in seiner lichten Schönheit vor uns.
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