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Kampf ums Kanzleramt Erhard und Adenauer

2

32,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2020

Abbildungen

mit zahlreichen schwarz-weiß Abbildungen

Verlag

Benevento

Seitenzahl

992

Maße (L/B/H)

23,5/16,4/6 cm

Gewicht

1286 g

Farbe

Anthrazit / Mauve

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7109-0118-8

Beschreibung

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2020

Abbildungen

mit zahlreichen schwarz-weiß Abbildungen

Verlag

Benevento

Seitenzahl

992

Maße (L/B/H)

23,5/16,4/6 cm

Gewicht

1286 g

Farbe

Anthrazit / Mauve

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7109-0118-8

Herstelleradresse

Benevento
Halleiner Landesstr 24 BT2
5061 Elsbethen
AT

Email: info@at.redbullmediahouse.com

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Kampf ums Kanzleramt

S.A.W am 16.10.2020

Bewertungsnummer: 1390340

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Koerfer schildert die deutsche Nachkriegsära unter Adenauer und Minister Erhard. Dabei beeindruckt vor allem die Persönlichkeit Erhards, des Vaters des deutschen Wirtschaftswunders. Dieser war durch den Konkurs seines Vaters durch Hyperinflation und Wirtschaftskrise geprägt und strebte daher ein Leben lang nach Geldwertstabilität und schuf die harte D-Mark. Er studierte Wirtschaft bei den klügsten Köpfen, die alle zu seinen Mentoren wurden, weil er ein vertrauensvolles Vater-Sohn-Verhältnis mit ihnen einging. So war es anfangs auch mit Adenauer. Sie wie alle väterlichen Professoren verstieß ihn aber auch Adenauer, wenn Erhard versuchte, auf gleiche Ebene mit ihm zu kommen. Der autoritäre und mit allen Tricks der Politik gewaschene Adenauer wurde im Nachhinein idealisiert, solange er Kanzler war aber auch von vielen wegen seiner autoritären Art gehasst. Der Machtkampf von Kanzler und Vizekanzler endete schließlich in Adenauers Sturz. Da waren die meisten froh, dass er endlich weg war. Erhard schuf auch die freie Marktwirtschaft und wurde dabei von den Amerikanischen Besatzern gefördert. Ehrhard hatte als Wirtschaftsforscher 20 Jahre lang Erfahrungen in allen Details gesammelt, Österreich, Ostdeutschland und schließlich das Rheinland analysiert. Er beendete die Planwirtschaft der Nazis, die in den ersten Jahren nach dem Krieg einfach weiterlief. Aus dem freien Markt entstanden das deutsche Wirtschaftswunder und damit auch der deutsche Wohlstand. Ein ausgezeichnetes Buch über die beiden Gründerväter der Bundesrepublik, elegant und informativ geschrieben. Sehr zu empfehlen Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Heiles Deutschland? Geschichte, Lösungen, Zukunft“

Kampf ums Kanzleramt

S.A.W am 16.10.2020
Bewertungsnummer: 1390340
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Koerfer schildert die deutsche Nachkriegsära unter Adenauer und Minister Erhard. Dabei beeindruckt vor allem die Persönlichkeit Erhards, des Vaters des deutschen Wirtschaftswunders. Dieser war durch den Konkurs seines Vaters durch Hyperinflation und Wirtschaftskrise geprägt und strebte daher ein Leben lang nach Geldwertstabilität und schuf die harte D-Mark. Er studierte Wirtschaft bei den klügsten Köpfen, die alle zu seinen Mentoren wurden, weil er ein vertrauensvolles Vater-Sohn-Verhältnis mit ihnen einging. So war es anfangs auch mit Adenauer. Sie wie alle väterlichen Professoren verstieß ihn aber auch Adenauer, wenn Erhard versuchte, auf gleiche Ebene mit ihm zu kommen. Der autoritäre und mit allen Tricks der Politik gewaschene Adenauer wurde im Nachhinein idealisiert, solange er Kanzler war aber auch von vielen wegen seiner autoritären Art gehasst. Der Machtkampf von Kanzler und Vizekanzler endete schließlich in Adenauers Sturz. Da waren die meisten froh, dass er endlich weg war. Erhard schuf auch die freie Marktwirtschaft und wurde dabei von den Amerikanischen Besatzern gefördert. Ehrhard hatte als Wirtschaftsforscher 20 Jahre lang Erfahrungen in allen Details gesammelt, Österreich, Ostdeutschland und schließlich das Rheinland analysiert. Er beendete die Planwirtschaft der Nazis, die in den ersten Jahren nach dem Krieg einfach weiterlief. Aus dem freien Markt entstanden das deutsche Wirtschaftswunder und damit auch der deutsche Wohlstand. Ein ausgezeichnetes Buch über die beiden Gründerväter der Bundesrepublik, elegant und informativ geschrieben. Sehr zu empfehlen Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Heiles Deutschland? Geschichte, Lösungen, Zukunft“

Penibel recherchiert

Gertie G. aus Wien am 19.01.2021

Bewertungsnummer: 1429292

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ludwig Erhard (1897- 1977) und Konrad Adenauer (1876-1967) sind zwei Politiker, die gegensätzlicher nicht sein konnten. Dennoch prägten sie gemeinsam die Gründungsphase der Bundesrepublik Deutschland nach dem NS-Regime. Allerdings ist der Name Konrad Adenauer den meisten ein (fast) verklärter Begriff, während Ludwig Erhards Name in den Hintergrund tritt und kaum mehr präsent ist. Warum ist das so? Immerhin waren die beiden Weggefährten, um ein neues wirtschaftlich starkes Deutschland zu errichten. Und außerdem war Erhard ja Adenauers Nachfolger. Historiker Daniel Koerfer legt mit dieser erweiterten Neuauflage seines Buches aus dem Jahr 1967 zahlreiche neue Fakten auf den Tisch. Vor allem Erhards Tätigkeit in der NS-Diktatur wird durch neu entdeckte, fundierte Quellen erläutert. Diese Zeit am Nürnberger Institut ist wohl nicht ganz ungefährlich für Erhard, denn durch geschickte Schachzüge rettet er zahlreiche seiner Mitarbeiter vor einem Fronteinsatz. Es zeigt sich, dass Ludwig Erhard, der häufig farblos erscheint, recht gut vernetzt ist. Als Österreicherin habe ich natürlich von den geheim und öffentlich ausgetragenen Kämpfen um und später im Kanzleramt wenig mitbekommen. Daher finde ich dieses Buch recht aufschlussreich. Sehr spannend und interessant ist, dass Erhard rund 20 Jahre die Nachbarländer Ostdeutschland und Österreich sowie das Rheinland penibel wissenschaftlich untersucht hat. Was zum Sturz zuerst von Adenauer und später zu seinem eigenen beigetragen hat? Adenauer war in seiner autoritären Art vielen suspekt, Erhard hingegen fast zu weich. Dass er wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten Deutschlands in Misskredit gerät, ist wohl eine Ironie des Schicksals. Der Konflikt ums Kanzleramt ist wohl auch ein Generationenkonflikt. Adenauer ist knapp 20 Jahre älter als Erhard und gesundheitlich nicht mehr auf der Höhe, was er immer wieder vertuscht haben soll. Fazit: Ein penibel recherchiertes Buch über zwei Politiker, die unterschiedlicher nicht sein konnten, aber als Väter des deutschen Wirtschaftswunders und der neuen Bundesrepublik gelten. Wen die 992 Seiten, die zahlreiche Ausschnitte aus Briefen und Reden enthalten sowie die manchmal trockenen Fakten nicht abschrecken, findet hier eine ausgezeichnete Darstellung der deutschen Nachkriegsära. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

Penibel recherchiert

Gertie G. aus Wien am 19.01.2021
Bewertungsnummer: 1429292
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ludwig Erhard (1897- 1977) und Konrad Adenauer (1876-1967) sind zwei Politiker, die gegensätzlicher nicht sein konnten. Dennoch prägten sie gemeinsam die Gründungsphase der Bundesrepublik Deutschland nach dem NS-Regime. Allerdings ist der Name Konrad Adenauer den meisten ein (fast) verklärter Begriff, während Ludwig Erhards Name in den Hintergrund tritt und kaum mehr präsent ist. Warum ist das so? Immerhin waren die beiden Weggefährten, um ein neues wirtschaftlich starkes Deutschland zu errichten. Und außerdem war Erhard ja Adenauers Nachfolger. Historiker Daniel Koerfer legt mit dieser erweiterten Neuauflage seines Buches aus dem Jahr 1967 zahlreiche neue Fakten auf den Tisch. Vor allem Erhards Tätigkeit in der NS-Diktatur wird durch neu entdeckte, fundierte Quellen erläutert. Diese Zeit am Nürnberger Institut ist wohl nicht ganz ungefährlich für Erhard, denn durch geschickte Schachzüge rettet er zahlreiche seiner Mitarbeiter vor einem Fronteinsatz. Es zeigt sich, dass Ludwig Erhard, der häufig farblos erscheint, recht gut vernetzt ist. Als Österreicherin habe ich natürlich von den geheim und öffentlich ausgetragenen Kämpfen um und später im Kanzleramt wenig mitbekommen. Daher finde ich dieses Buch recht aufschlussreich. Sehr spannend und interessant ist, dass Erhard rund 20 Jahre die Nachbarländer Ostdeutschland und Österreich sowie das Rheinland penibel wissenschaftlich untersucht hat. Was zum Sturz zuerst von Adenauer und später zu seinem eigenen beigetragen hat? Adenauer war in seiner autoritären Art vielen suspekt, Erhard hingegen fast zu weich. Dass er wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten Deutschlands in Misskredit gerät, ist wohl eine Ironie des Schicksals. Der Konflikt ums Kanzleramt ist wohl auch ein Generationenkonflikt. Adenauer ist knapp 20 Jahre älter als Erhard und gesundheitlich nicht mehr auf der Höhe, was er immer wieder vertuscht haben soll. Fazit: Ein penibel recherchiertes Buch über zwei Politiker, die unterschiedlicher nicht sein konnten, aber als Väter des deutschen Wirtschaftswunders und der neuen Bundesrepublik gelten. Wen die 992 Seiten, die zahlreiche Ausschnitte aus Briefen und Reden enthalten sowie die manchmal trockenen Fakten nicht abschrecken, findet hier eine ausgezeichnete Darstellung der deutschen Nachkriegsära. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

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Kampf ums Kanzleramt

von Daniel Koerfer

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