Produktbild: Das Licht in dir ist Dunkelheit

Das Licht in dir ist Dunkelheit

Aus der Reihe Andreas Auer
Gesprochen von
13
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Frederic Böhle

Spieldauer

14 Stunden und 36 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

30.04.2021

Hörtyp

Hörspiel

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

438

Verlag

The Aos

Sprache

Deutsch

EAN

4064066967437

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Frederic Böhle

Spieldauer

14 Stunden und 36 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

30.04.2021

Hörtyp

Hörspiel

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

438

Verlag

The Aos

Sprache

Deutsch

EAN

4064066967437

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    20.12.2024

    eBook (ePUB)

    Schatten der Vergangenheit

    Vor wenigen Monaten haben sich Kriminaloberkommissar Andreas Auer und sein langjähriger Lebensgefährte, der Journalist Mikael Achard ein Chalet in dem waadtländischen Bergdorf Gryon gekauft. Man könnte glauben, dass hier die Welt noch in Ordnung ist. Doch die ländliche Idylle währt nicht lange. Die Pfarrerin findet einen Toten in ihrer Kirche – verstümmelt, erstochen und drapiert wie Jesus am Kreuz. Daneben ein Bibelspruch, der auf eine unrühmliche Vergangenheit hindeutet. Doch ist der Immobilienmakler Alain Gautier wirklich ein Opfer? Oder will sich hier jemand rächen? Da Andreas Auer vor Ort ist, wird er mit den Ermittlungen betraut und muss feststellen, dass Gautier nicht der einzige Tote bleiben wird und die Bewohner von Gryon mehr wissen, als sie zugeben. “Der Täter war männlich. Er hatte gelitten und wollte sich nun rächen. Er selbst fühlte sich nicht als Mörder, sondern als Gesandter Gottes. Er würde vermeintlich weiter töten.“ (S. 187) Die Dorfbewohnern müssen sich nun fragen, wer wird der nächste sein. Denn es scheint, dass die Ursache des Rachefeldzugs in der Vergangenheit liegt. Meine Meinung: Ich habe ja diese Reihe mit dem 3. Fall („Blutadler“) quasi von hinten begonnen und war deshalb neugierig, was sich hinter dortigen den Andeutungen zur Person Andreas Auer versteckt. Auer ist ein interessanter Charakter. Er raucht teure Zigarren, trägt Markenkleidung und erscheint an manchen Stellen ein wenig überheblich. Gleichzeitig wird er von Albträumen heimgesucht, die er nicht einordnen kann. Die Ermittlungen erweisen sich als komplex, denn die Bewohner des 1.300-Seelen-Dorfes zeichnen sich durch eisernes Schweigen aus. Allerdings haben sie nicht mit Auers Hartnäckigkeit gerechnet, der auch zu unkonventionellen Ermittlungsmethoden greift, die letztlich in seiner Suspendierung münden. Für uns Leser ist der Aufbau dieses Krimis, der an der Schwelle zum Thriller steht, sehr interessant. Wir dürfen in den Kopf des Täters blicken, der immer nur als „Der Mann, der kein Mörder ist“ bezeichnet wird. Wir erfahren einiges aus dessen Vergangenheit und müssen feststellen, dass er von Ereignissen in seiner Kindheit schwer traumatisiert ist. Seinen Rachefeldzug kann man dennoch nicht gut heißen. Allerdings enthüllt sich dessen Identität auch für die Leser erst sehr spät. Die Story fesselt bis zum Schluss. Mit dem überraschenden Schluss müssen sowohl Auer als auch die Pfarrerin nun weiterleben. Fazit: Ein gelungener Reihenauftakt, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

  • Alexandra

    aus Kerzers

    5/5

    04.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Hass und Rache fressen einen auf

    Ich bin normalerweise kein Fan von Prologen aber zu diesem Buch hat es tatsächlich für mich gepasst. “Was geschah an jenem schicksalhaften Tag im September, dem Tag, der sein Leben verändert, der alles zum Einsturz gebracht hatte. An dem Geschehen war, was ihn zu dem gemacht hatte, was er heute war: eine verfluchte, dem Untergang geweihte Seele. Morgen würde der Tag sein. Morgen würde er in die Tat umsetzen, was er über all die Jahre geplant hatte. Morgen würde das Ende seiner Geschichte beginnen.” Eine Mordserie beginnt in einem abgeschiedenen Bergdorf in den Schweizer Alpen. Wer die TV-Serie “Criminal Minds” kennt und liebt, wird dieses Buch nicht aus den Händen legen können. Zusammen mit dem Kriminalkommissar Auer versetzt der Autor den Leser ins Profiling und gleichzeitige Mitfiebern und Mittrauern.

  • Natalie

    5/5

    17.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Mann, der kein Mörder war, und seine Rache...

    Der Leser wird mit diesem Buch in ein kleines Bergdorf in den Schweizer Alpen entführt. Hier hat die Beschaulichkeit ein jähes Ende als in der Dorfkirche ein grausam zugerichtete Leiche gefunden wird. Kommissar Andreas Auer, der die Ermittlungen übernimmt, ahnt bald, dass dies nicht der letzte Tote bleiben wird... In einem wahnsinnig fesselnden Wettlauf gegen die Zeit/den Mörder wird der Leser in den Sog des Krimi‘s reingezogen und will diesem gar nicht mehr entkommen. Mit Kommissar Auer ist dem Autor ein sehr sympathischer Ermittler gelungen, der gemeinsam mit seinem Team und auch mal mit der Hilfe von seinem Freund Mikaël, versucht hinter die Beweggründe des Mörders zu kommen. Dabei liefern sich beide Parteien ein großartiges Katz und Maus Spiel, welches sowohl aus Sicht der Ermittlungsarbeit als auch aus der Sicht des Mannes, der kein Mörder war, erzählt wird. Zusätzlich finden sich Rückblenden in die Kindheit des Mörders, wodurch ein toller Einblick in die Psyche gegeben werden. Ich hatte als Leser so das Gefühl in den Geschehnissen mitten drin zu sein. Nach und nach baut sich somit nicht nur die Spannung immer weiter auf, sondern es ergibt sich langsam ein vollständiges Bild. Bis zuletzt weiß man nicht, wer der Täter ist und die Auflösung hat es nochmal in sich. Für mich ein vollkommen gelungener Krimi, der meines Erachtens auch einiges von einem Thriller hat. Neben der ganzen Spannung kommt auch ein mir sehr sympathischer Humor nicht zu kurz, aber auch Themen rund um Religion spielen eine zentrale Rolle, welche aber nie langatmig oder zu religiös anmuten, sondern im Gegenteil zur Auflösung des Falles beitragen. Toll finde auch auch, dass der Autor mit Andreas Auer einen homosexuellen Kommissar geschaffen hat - nach wie vor eher eine Seltenheit und von daher für mich ein weiteres Plus, dass auch dieses Thema ganz natürlich seinen Platz in dem Kriminalroman findet ohne zu viel Raum einzunehmen. Daher eine klare Leseempfehlung für jeden, der Krimis mit dem gewissen Etwas liebt - top!

  • maskedbookblogger

    5/5

    09.04.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Mann, der kein Mörder war

    Der Kriminalroman „Das Licht in dir ist Dunkelheit“ entführt den Leser in ein abgeschiedenes Dorf in den Alpen. In der Dorfskirche wird ein Toter aufgefunden, der auf eine brutale Art und Weise ermordet worden ist. Kommissar Andreas Auer nimmt die Ermittlungen auf und geht davon aus, dass es bei einem Mord nicht bleiben wird. Nach einiger Zeit passiert der zweite Mord und die Bewohner des Dorfes sind entsetzt. Andreas Auer und sein Team ermitteln unter Hochtouren, damit die Mordserie aufhört. Ist dies möglich? Und wie kann man einen Täter stoppen, der sich als das Instrument Gottes sieht und zugleich sich als keinen Mörder ansieht? Marc Voltenauer entwirft mit seinem Buch, einen sehr vielschichtigen Kriminalroman, in dem der sympathische Ermittler Auer auf der Suche nach dem Mann ist, „der eigentlich kein Mörder war“. So begeben wir uns als Leser in ein sehr kleines Dorf in den Alpen. Bei der Ankunft wirkt alles sehr vertraut, atmosphärisch und übersichtlich. Doch mit dem ersten Mord wird dieses Gefühl zerstört. Man weiß nicht wen man vertrauen kann, da in einem derartig kleinen Dorf jeder als Täter in Frage kommen kann. Zusammen mit Andreas Auer und seinem Team ermitteln wir in diesem Fall. Die Darstellung der Ermittlungen gelingt dem Autor sehr gut. Teilweise werden immer nach einer größeren Ermittlungsarbeit die wichtigsten Ereignisse in der Handlung Revue passiert, sodass man als Leser immer auf dem neuesten Stand ist und nichts Wichtiges vergisst. Neben den Ermittlungen wird die Sichtweise des Mannes, der kein Mörder war – also dem Täter - in das Buch integriert. Für mich persönlich war dies ein Highlight, da zahlreiche Einblicke in die Psyche des Killers sowie in seine Morde ermöglicht worden sind. Somit hatte man zwei Perspektiven – Jäger und Gejagter - auf das Geschehen. Außerdem sorgten die Rückblenden in die Kindheit des Mörders für eine Nachvollziehbarkeit seines Handelns, sodass man dadurch seinen Feldzug noch besser verstehen konnte. Größtenteils herrscht in diesem Buch eine gute Spannung. Kurze langatmige Momente sind in diesem Buch auch vorzufinden, was jedoch keinen Einfluss auf das Gesamtwerk hat. Teilweise entwickelt sich das Buch an manchen Passagen durch eine atemraubende Spannung sowie durch die weiteren Morde in die Richtung eines guten Thrillers. Dies hat mir gut gefallen! Insgesamt kann ich sagen, dass der Autor mit „Das Licht in dir ist Dunkelheit“ einen soliden Kriminalroman entworfen hat. Die Einblicke in Sicht des Killers gefielen mir sehr und die Ermittlungsarbeit mit Andreas Auer kann ich als gelungen beschreiben. Natürlich würde ich mich freuen, wenn ein zweiter Band zu Auer und den weiteren Ermittlern erscheinen würde.

  • vielleser18

    aus Hessen

    5/5

    25.03.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannende Unterhaltung mit Nervenkitzel

    Ein Toter in der Kirche, nackt auf dem Altar drapiert, ein Messer im Herzen, so beginnt der Krimi von Marc Voltenauer. Schauplatz ist das (real existierende) malerisches Schweizer Bergdorf Gryon. Zufällig auch der Wohnort von Kommissar Andreas Auer, der die Untersuchung leitet. Ihm schwant schnell, dass eine derartige Zurschaustellung der Leiche nicht nur einen bestimmten Zweck verfolgt, sondern wahrscheinlich auch der Auftakt zu weiteren Morden ist. Und er sollte recht behalten. Es beginnt ein Wettlauf mit dem Mörder, der immer brutaler und in kürzeren Abständen mordet und dabei immer biblische Botschaften hinterlässt, deren Sinn die Ermittler enträtseln müssen. Geht es um Rache, Neid oder sind die Opfer zufällig ausgewählt? Marc Voltenauer ist es gelungen einen sehr spannenden Krimi zu schreiben. Die Opfer werden grausam zugerichtet, dennoch kann man es lesen ohne Alpträume zu bekommen . Ein guter Ausgleich zu den reinen Krimimomenten ist hier das private Leben des Kommissars. Auer, sein Lebensgefährte und seine Kollegen bilden zudem ein eingespieltes Team, dass alles dran setzt um den Mörder zur Strecke zu bringen. Auch das Dorf und die Umgebung kommen so zur Geltung, dass man dem Ort am liebsten einen Besuch abstatten würde. Hier passen die lebendigen Dialoge genauso wie die Gedankengänge, als Leser ist man ( fast) genau so unwissend wie der Ermittler. In eingeschobenen Kapitelabschnitten erfährt der Leser allerdings wie nah der Mörder sich in der Nähe der Ermittler bewegt. Das erhöht den Nervenkitzel beim Leser ohne den Spannungseffekt zu nehmen, denn bis fast zum Schluss bleibt seine Identität geheim. Am Ende laufen die Fäden zusammen. Die Auflösung lässt den Leser am Ende noch über Recht und Zorn und über so manches, was man erfährt Nachdenken und Einordnen. Gefallen hat mir auch, dass es nicht nur eine Erzählperspektive gibt, in dem man dem Kommissar über die Schulter schauen kann, sondern auch aus Sicht des Mörders mehr erfährt. Rückblenden in die Vergangenheit rollen ein weiteres Bild auf, dass sich erst langsam dem Leser enthüllt. Der Krimi erschien im Französischen bereits 2016 mit sehr großem Erfolg. Marc Voltenauer hat viel mit seinem Protagonisten Auer gemeinsam, auch er lebt mit seinem Partner in Gryon und hat u.a. auch Theologie studiert. Sein zweiter Vorname ist übrigens Andreas. Alle anderen Parallelen wären hier aber rein spekulativ

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