1984

Roman. Hrsg. u. Nachw. v. Herbert W. Franke

George Orwell

(112)
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Beschreibung

BIG BROTHER IS WATCHING YOU
George Orwells 1984 ist längst zu einer scheinbar nicht mehr erklärungsbedürftigen Metapher für totalitäre Verhältnisse geworden. Mit atemberaubender Unerbittlichkeit zeichnet der Autor das erschreckende Bild einer durch und durch totalitären Gesellschaft, die bis ins letzte Detail durchorganisierte Tyrannei einer absolute autoritären Staatsmacht. Seine düstere Vision hat einen beklemmenden Wirklichkeitsbezug, dem sich auch der Leser von heute nur schwer entziehen kann.

Der Roman über die Zerstörung des Menschen durch eine perfekte Staatsmaschinerie "wurde zu einem Jahrhundertbuch, sein Titel eine klassische Prägung wie die Morus-Utopia, und aus dem Spiel ist Ernst geworden." (Der Spiegel)
"Orwell geht es um den Geist, der universal in Nicht-Geist umschlagen könnte. Spirituell hieße das, Gott dem Satan auszuliefern." (Rheinische Post)

Produktdetails

Verkaufsrang 1169
Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 01.06.1994
Verlag Ullstein Taschenbuch Verlag
Seitenzahl 384
Maße (L/B/H) 19,2/12,3/2,7 cm
Gewicht 275 g
Auflage 48. Auflage
Übersetzer Michael Walter
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-548-23410-6

Buchhändler-Empfehlungen

Pauline Sommerkorn, Thalia-Buchhandlung Strausberg

Nicht umsonst ein Klassiker der Weltliteratur. Mit einem pragmatischen Schreibstil entführt uns Orwell in eine Welt voller Propaganda, in der kein Geheimnis ungelüftet bleibt.

Annalena Krebs, Thalia-Buchhandlung Göttingen

Eine sehr erschreckende Geschichte die (leider) zu real wirkt. Es regt zum Nachdenken an. Ich fand es sehr heftig zu sehen was theoretisch alles möglich ist, wenn die falschen Menschen an der Macht sind!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
112 Bewertungen
Übersicht
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0

Sehr gutes Buch
von Noel am 25.09.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

VerschwörungstheoretikerInnen werfen meiner Meinung nach ein negatives Bild auf dieses tolle Buch. - Bewertungstext hat nichts mit dem Artikel zu tun - Dass der Bewertungstext bei Orell Füssli mindestens 20 Wörter enthalten muss, halte ich für eine unnötige Hürde.

so aktuell wie eh und je!
von einer Kundin/einem Kunden aus Mülheim am 22.08.2021

1984 ist ein Buch, das gefühlt schon jeder einmal gelesen hat oder wenn nicht, zumindest mal davon gehört hat. Die Dystopie, deren Erscheinung zwar soviele Jahrzehnte zurückliegt, aber dennoch eine so realistische und konkrete Gesellschaftskritik betreibt, als hätte man sie erst vor wenigen Tagen verfasst. Das Buch thematis... 1984 ist ein Buch, das gefühlt schon jeder einmal gelesen hat oder wenn nicht, zumindest mal davon gehört hat. Die Dystopie, deren Erscheinung zwar soviele Jahrzehnte zurückliegt, aber dennoch eine so realistische und konkrete Gesellschaftskritik betreibt, als hätte man sie erst vor wenigen Tagen verfasst. Das Buch thematisiert den Alltag von Winston, der in einer Welt voller Überwachung und ohne Privatsphäre lebt, in der Geheimnisse den Tod bedeuten können und in der bedingungslose Loyalität gefordert wird. Winston hat für sich erkannt, dass diese Gesellschaft nicht richtig sein kann, er aber auch mit dem Tod konfrontiert wird, wenn er sich nicht fügt. Doch mit einer neuen Bekanntschaft verändert sich auch für ihn alles. Ich fand den Einstieg nicht leicht. Man muss sich in dieser neuen Welt zurechtfinden, in der so andere Regeln gelten und so anderer Sprachgebrauch herrscht. Man hat ein wenig Zeit gebraucht, um zu verstehen, wie diese Welt tickt. Bei vielem musste ich oftmals ungläubig den Kopf schütteln, weil ich es einerseits schwer fand einzusehen, WIE es sein kann, dass die Menschen so blind und gefügig sind obwohl die Wahrheit so offensichtlich vor ihnen ist, aber andererseits wirklich soviele Teile aus der gegenwärtigen Gesellschaft wiedergefunden hab. Es ist erschreckend zu sehen, wie hochaktuell ein 70 Jahre altes Buch sein. Sei es Überwachung, Manipulation, Verfälschung, mangelnde Privatsphäre... in diesem Buch findet sich alles wieder, mit dem auch noch heute zu kämpfen ist. Und auch die Darstellung von Winston hat mir sehr gefallen. Es ist nicht wie in einer klassischen Dystopie, das wir den Hauptprotagonisten haben, der eine Revolution anzettelt und die komplette Gesellschaft verändert. Winston ist unscheinbar. Er merkt, dass es so wie es läuft, nicht richtig sein kann und er weiß, dass er früher oder später allein für seine Sichtweise mit dem Tod bestraft werden wird. Und bis es soweit kommt, versucht er sich zu fügen und unsichtbar zu bleiben. Insgesamt kann ich also sagen, dass es ein wirklich faszinierendes Buch ist, das man unbedingt gelesen haben sollte.

1984
von einer Kundin/einem Kunden aus Wünnewil am 09.05.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Im Orwell-Staat wird eine neue Sprache verordnet, das sogenannte "Neusprech". Zusammen mit dem sogenannten "Zwiedenk" soll den Menschen das Denken abgewöhnt werden. Orwell beschriebt eindrucksvoll, wie durch Veränderung der Sprache der Manipulation des Volkes durch die herrschende Klasse Tür und Tor geöffnet werden kann. Besonde... Im Orwell-Staat wird eine neue Sprache verordnet, das sogenannte "Neusprech". Zusammen mit dem sogenannten "Zwiedenk" soll den Menschen das Denken abgewöhnt werden. Orwell beschriebt eindrucksvoll, wie durch Veränderung der Sprache der Manipulation des Volkes durch die herrschende Klasse Tür und Tor geöffnet werden kann. Besonders deutlich wird das, wenn die unmenschlichsten Züge eines Systems mit wohllautenden Namen besetzt sind. So gibt es zum Beispiel ein "Liebesministerium". Es sorgt nicht etwa für den liebevollen Umgang der Menschen untereinander, sondern "lehrt" den Abtrünnigen und Andersdenkenden mittels grausamster Foltermethoden den "Großen Bruder" zu lieben. Im "Ministerium für Wahrheit" werden Geschichte und Gegenwart dem gegenwärtigen politischen System angepasst. Wahr ist, was der "Große Bruder" als wahr definiert. Dem Volk wird klargemacht, dass alles immer schon so war, wie es jetzt ist. Anderslautendes wird aus Zeitschriften und Büchern und damit aus dem Gedächtnis der Menschen systematisch entfernt. Das "Friedensministerium" hingegen plant "Friedensmissionen", die nichts anderes sind als Kriegseinsätze. Wer wollte sich da noch wundern, dass sich hinter "Lustlagern" Zwangsarbeitslager der übelsten Art verbergen. Der Schreibstil ist eher zäh und ziemlich langatmig, ich musste mich teilweise richtig durchkämpfen. Man folgt Winston durch sein Leben in der neuen Welt, man erlebt Szenen aus seinem Leben mit. Teilweise sind diese eher belanglos, gar langweilig. Ab und zu gibt es Zeitsprünge, die verwirrend sind. Die Geschichte selbst fand ich nicht wirklich gut, eben zu langatmig und zu zäh. Allerdings ist die Grundidee, die hinter dem Buch steckt, äusserst interessant und regt zum Nachdenken an. Dass es möglich ist, das eigene Volk so zu unterdrücken und zu manipulieren, dass es nur noch als Haufen nicht-denkender Zombies durchs Leben geht, und diese Art zu leben sogar noch begrüsst… Dass man nicht mehr sicher sein kann, ob die Vergangenheit tatsächlich so passiert ist, wie sie in den Geschichtsbüchern steht… Die Thematik ist sicher auch heute noch topaktuell!

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