Die Inquisition im Hochmittelalter Wurzeln, Bedeutung, Missbräuche
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
01.05.2010
Verlag
Bedey & Thoms Media eBookSeitenzahl
108 (Printausgabe)
Dateigröße
2874 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783842817647
Gestützt durch zahlreiche Quellen zeigt sie, dass die Herausbildung des Inquisitionsverfahrens und die Ketzerbekämpfung zunächst unverbunden nebeneinander standen.
Welche Bedeutung kam dem Inquisitionsverfahren dabei ursprünglich zu, wie entstand die kirchliche Ketzerinquisition und inwieweit kam es in diesem Bereich tatsächlich zu Missbräuchen? Diese Leitfragen werden in der Studie überzeugend und schlüssig diskutiert und beantwortet.
Um Motivationen und Lehren der ketzerischen Strömungen deutlich werden zu lassen, wird beispielhaft die Gruppierung der Katharer vorgestellt, die eine ausgeprägte dualistische und somit - in den Augen der Kirche - häretische Weltsicht vertritt. Analysiert wird im Anschluss die Rollenverteilung zwischen Bischöfen, Päpsten und dem weltlichen Arm, als es nach dem 20 Jahre andauernden Albigenserkreuzzug zu einer Änderung kommt und die Inquisition im Prozess gegen Ketzer Anwendung findet. Fehlen darf im Anschluss nicht der Blick auf die bedeutenden Inquisitoren Konrad von Marburg und Robert le Bougre sowie deren Wirkungskreise.
"Nicht nur ist die von der Autorin gewählte Thematik als interdisziplinär hoch-anspruchsvoll einzustufen, überdies gelingt es ihr, Brücken zu bauen zwischen Epochen und Verständnishorizonten".
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