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Total berechenbar? Wenn Algorithmen für uns entscheiden

3

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2016

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22,2/14,6/2,5 cm

Gewicht

375 g

Farbe

Hellblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-44699-1

Beschreibung

Rezension

"Insgesamt ist Drössers Buch ein gelungenes Werk der Popularisierung, das für den Einstieg ins Thema taugt. Intelligent mit Algorithmen umzugehen, dürfte in unserer Zeit aber eine der grössten gesellschaftlichen Aufgaben bleiben, für die jeder Einzelne Verantwortung tragen sollte (...)" Leonid Leiva, NZZ am Sonntag, 24.04.16
"In seinem informativen Buch entmystifiziert Autor Christoph Drösser diese Rechenverfahren nicht nur, er möchte auch die Bewunderung für die eleganten Wege der Problemlösung wecken." Dagmar Röhrlich, Deutschlandfunk, 20.03.16
"Dafür ist dieses lesenswerte Buch ein Plädoyer: Dass die Gesellschaft Verantwortung übernimmt dafür, was Algorithmen tun - auch, wenn man vielleicht nicht jede Rechenoperation nachvollziehen kann. Denn von ihnen wird es in unserem Alltag künftig noch viel mehr geben." Vera Linß, Deutschlandfunk "Andruck", 04.04.16
"Ein Reiz des Buches ist, dass es an aktuelle Debatten, zum Beipiel über Verschlüsselung, Filterblasen oder vorhersagende Polizeiarbeit anknüpft." Jenny Genzmer, Deutschlandradio Kultur "Lesart", 23.04.16
"Insgesamt zeigt das Buch [...] sehr gut, wieweit unsere Welt bereits durch Algorithmen geprägt ist." Doris Fischer-Henningsen, Treffpunkt Buch, Mai 2016
"In seinem Buch 'Total berechenbar?' erklärt Drösser ebenso anschaulich wie amüsant, wie die schematischen Rechenvorgänge funktionieren, was sie heute können und was nicht." P.M. Magazin, Juni 2016

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.03.2016

Abbildungen

mit Abbildungen

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

22,2/14,6/2,5 cm

Gewicht

375 g

Farbe

Hellblau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-44699-1

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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Sensationelle Autorenleistung

Bewertung am 29.12.2019

Bewertungsnummer: 1278721

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch liest sich sensationell und gibt inhaltlich sehr viel Preis. Wer schon immer wissen wollte, was für Algorithmen existieren, was man aus Daten alles herauslesen kann und die IT-Geschichte von Software verstehen möchte, ist hier genau richtig. Die Fallbeispiele sind alle aus der Praxis heraus. Aus diesem Grund leider z.T. im Detail veraltet (Stand ca. 2015/16), im Kern aber brandaktuell. Ein Geheimtipp dieses Buch.

Sensationelle Autorenleistung

Bewertung am 29.12.2019
Bewertungsnummer: 1278721
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Dieses Buch liest sich sensationell und gibt inhaltlich sehr viel Preis. Wer schon immer wissen wollte, was für Algorithmen existieren, was man aus Daten alles herauslesen kann und die IT-Geschichte von Software verstehen möchte, ist hier genau richtig. Die Fallbeispiele sind alle aus der Praxis heraus. Aus diesem Grund leider z.T. im Detail veraltet (Stand ca. 2015/16), im Kern aber brandaktuell. Ein Geheimtipp dieses Buch.

Die Macht der Algorithmen…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 23.12.2016

Bewertungsnummer: 2726813

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Macht der Algorithmen „Wir haben einen Automaten im Innersten unserer Ökonomien geschaffen, der entschlossen ist, unser Leben zu bestimmen. Der Albtraum der Menschheit, dass die Maschinen die Kontrolle über unsere Welt übernehmen, scheint jetzt schon Wirklichkeit zu werden ...“ [1] So dystopisch, wie Frank Schirrmacher in „Ego“, beschreibt Christoph Drösser die Verhältnisse nicht. Der Zweck seines Buches ist es, die „Diskussion über die Macht der Algorithmen zu erden“. (11) Im Fokus stehen nicht die Auswirkungen verselbstständigter Ego-Strategien auf unsere Ökonomie, sondern eine eher sachliche Darstellung der Funktionsweise und Anwendungen von Algorithmen. Ein Algorithmus ist eine Handlungsanweisung, die nach einem reproduzierbaren Schema verläuft. Autor Drösser erläutert im ersten Kapitel Eigenschaften von Algorithmen. Dabei liegt sein Fokus auf elementaren Berechnungen und verschiedenen Sortierverfahren. Letztlich geht es um strukturierte Problemlösungen, wie sie in der Informatik zum Alltag gehören. Es folgen Beispiele aus dem Alltag der Nutzer der Informationstechnik. Hierzu gehören das patentierte Rankingsystem von Google (s.a. [2]), die Funktionsweise von Routenplanern, die Datenanalysen von amazon, netflix und facebook und die Möglichkeiten und auch Grenzen des Online-Datings. Den heiligen Gral der Partnerschaftsforschung gibt es nicht, denn ob Gegensätze oder Ähnlichkeiten Erfolg versprechen, kann niemand genau sagen. Aus einer Koinzidenz kann nicht auf Kausalität geschlossen werden. So gibt es über fünf Jahrzehnte ähnliche Kurvenverläufe in der Entwicklung von Rocklängen und in der Entwicklung des Dow-Jones-Index. Sollen auf dieser Grundlage Prognosen erstellt werden? Die wären genauso unsicher, wie die jährlichen Prognosen der Wirtschaftsweisen. Ein spannendes Thema, dem Schirrmacher [1] ein ganzes Buch gewidmet hat, stellt Drösser auf gerade mal 12 Seiten vor. Dabei haben die Automatismen im Börsenhandel einen enormen Einfluss auf das Wirtschaftsgeschehen. Schirrmacher spricht in diesem Zusammenhang von einem „ökonomischem Imperialismus“. Drösser kann dem Hochfrequenzhandel auch positives abgewinnen, da „die Computerverfahren den Börsenhandel auch demokratisiert haben“. (148) Drösser stellt in eigenen Kapiteln Verschlüsselungs- und auch Komprimierungsverfahren vor. Das macht er auf anschauliche Art und Weise. Es wird verständlich, wie eine Nachricht verschlüsselt, aber für den Empfänger lesbar, von A nach B geschickt werden kann. Wer es genauer wissen will, greift auf Fachliteratur, von z.B. Klaus Schmeh [3], zurück. „Total berechenbar?“ ist ein verständliches Buch für eine breite Leserschaft. Die zugrunde liegenden Methoden sind Drösser so wichtig, dass er in einem Nachwort weitere gängige Algorithmen vorstellt, die im Haupttext vernachlässigt wurden. Der Autor zeigt Möglichkeiten und Grenzen der Berechenbarkeit auf. Das Fragezeichen im Titel ist berechtigt. Der Autor bewegt sich durchgängig auf einer wohltuend sachlichen Ebene. [1] Frank Schirrmacher: „Ego“, S. 15 und 43 [2] Gerald Reischl: „Die Google Falle“ [3] Klaus Schmeh: „Kryptografie“

Die Macht der Algorithmen…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 23.12.2016
Bewertungsnummer: 2726813
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Die Macht der Algorithmen „Wir haben einen Automaten im Innersten unserer Ökonomien geschaffen, der entschlossen ist, unser Leben zu bestimmen. Der Albtraum der Menschheit, dass die Maschinen die Kontrolle über unsere Welt übernehmen, scheint jetzt schon Wirklichkeit zu werden ...“ [1] So dystopisch, wie Frank Schirrmacher in „Ego“, beschreibt Christoph Drösser die Verhältnisse nicht. Der Zweck seines Buches ist es, die „Diskussion über die Macht der Algorithmen zu erden“. (11) Im Fokus stehen nicht die Auswirkungen verselbstständigter Ego-Strategien auf unsere Ökonomie, sondern eine eher sachliche Darstellung der Funktionsweise und Anwendungen von Algorithmen. Ein Algorithmus ist eine Handlungsanweisung, die nach einem reproduzierbaren Schema verläuft. Autor Drösser erläutert im ersten Kapitel Eigenschaften von Algorithmen. Dabei liegt sein Fokus auf elementaren Berechnungen und verschiedenen Sortierverfahren. Letztlich geht es um strukturierte Problemlösungen, wie sie in der Informatik zum Alltag gehören. Es folgen Beispiele aus dem Alltag der Nutzer der Informationstechnik. Hierzu gehören das patentierte Rankingsystem von Google (s.a. [2]), die Funktionsweise von Routenplanern, die Datenanalysen von amazon, netflix und facebook und die Möglichkeiten und auch Grenzen des Online-Datings. Den heiligen Gral der Partnerschaftsforschung gibt es nicht, denn ob Gegensätze oder Ähnlichkeiten Erfolg versprechen, kann niemand genau sagen. Aus einer Koinzidenz kann nicht auf Kausalität geschlossen werden. So gibt es über fünf Jahrzehnte ähnliche Kurvenverläufe in der Entwicklung von Rocklängen und in der Entwicklung des Dow-Jones-Index. Sollen auf dieser Grundlage Prognosen erstellt werden? Die wären genauso unsicher, wie die jährlichen Prognosen der Wirtschaftsweisen. Ein spannendes Thema, dem Schirrmacher [1] ein ganzes Buch gewidmet hat, stellt Drösser auf gerade mal 12 Seiten vor. Dabei haben die Automatismen im Börsenhandel einen enormen Einfluss auf das Wirtschaftsgeschehen. Schirrmacher spricht in diesem Zusammenhang von einem „ökonomischem Imperialismus“. Drösser kann dem Hochfrequenzhandel auch positives abgewinnen, da „die Computerverfahren den Börsenhandel auch demokratisiert haben“. (148) Drösser stellt in eigenen Kapiteln Verschlüsselungs- und auch Komprimierungsverfahren vor. Das macht er auf anschauliche Art und Weise. Es wird verständlich, wie eine Nachricht verschlüsselt, aber für den Empfänger lesbar, von A nach B geschickt werden kann. Wer es genauer wissen will, greift auf Fachliteratur, von z.B. Klaus Schmeh [3], zurück. „Total berechenbar?“ ist ein verständliches Buch für eine breite Leserschaft. Die zugrunde liegenden Methoden sind Drösser so wichtig, dass er in einem Nachwort weitere gängige Algorithmen vorstellt, die im Haupttext vernachlässigt wurden. Der Autor zeigt Möglichkeiten und Grenzen der Berechenbarkeit auf. Das Fragezeichen im Titel ist berechtigt. Der Autor bewegt sich durchgängig auf einer wohltuend sachlichen Ebene. [1] Frank Schirrmacher: „Ego“, S. 15 und 43 [2] Gerald Reischl: „Die Google Falle“ [3] Klaus Schmeh: „Kryptografie“

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von Christoph Drösser

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