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Vielleicht auch träumen

Kriminalroman

Lilo Beil

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Beschreibung

Entsetzt, aber nicht wirklich überrascht, stößt die pensionierte Lehrerin Charlotte Rapp auf die Todesanzeige einer ehemaligen Schülerin. Sie erinnert sich an die sensible, meist depressive Cornelia, die eine große Leidenschaft für Shakespeare hegte. Eine Faszination, die ihr während einer Kursfahrt nach England beinah zum Verhängnis wurde.
Bei der Beerdigung trifft Charlotte auf die Schulclique der jungen Frau. Auch Kommissar Guldner gehört zur Trauergesellschaft, allerdings in dienstlicher Angelegenheit: Er ermittelt zur Todesursache, stellt die Ermittlungen aber schnell ein. Doch als zwei weitere Leichen gefunden werden, wird der Fall neu aufgerollt.
Mit ihrem neuesten Krimi, der zugleich eine Hommage an Shakespeare und die englische Literatur ist, stellt Lilo Beil ein weiteres Mal ihr Können und ihr schriftstellerisches Feingefühl unter Beweis und erzählt eine fesselnde und dramatische Geschichte.

Lilo Beil wurde im südpfälzischen Klingenmünster geboren. Die Pfarrerstochter verbrachte ihre Kindheit und Jugend in Dielkirchen bei Rockenhausen und in Winden bei Landau. Ab 1966 studierte sie in Heidelberg Romanistik und Anglistik. Sie unterrichtete von 1972 bis Januar 2008 an der Martin-Luther Schule in Rimbach. Die Mutter dreier erwachsener Töchter lebt mit ihrem Mann im vorderen Odenwald.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 180
Erscheinungsdatum 01.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-95602-086-5
Verlag Conte-Verlag
Maße (L/B/H) 20,3/13,4/2 cm
Gewicht 232 g

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Flüssiger mit Shakespeare u.a. aufgeladener Regionalkrimi
von Herbert Huber aus Wasserburg am Inn am 24.05.2016

Eine zunächst unbekannte Ehefrau (später ergibt sich: Cornelia Waltz) sinniert über ihren Freitod, rutscht auf der Treppe aus und stürzt hinunter. Durch die Todesanzeige wird ihre ehemalige Lehrerin (inzwischen pensioniert) Charlotte Rapp aufmerksam und es tauchen Zweifel am Unfalltod auf. Hauptkommissar Guldner schaltet sich e... Eine zunächst unbekannte Ehefrau (später ergibt sich: Cornelia Waltz) sinniert über ihren Freitod, rutscht auf der Treppe aus und stürzt hinunter. Durch die Todesanzeige wird ihre ehemalige Lehrerin (inzwischen pensioniert) Charlotte Rapp aufmerksam und es tauchen Zweifel am Unfalltod auf. Hauptkommissar Guldner schaltet sich ein. Die Fäden gehen zurück in die Schulzeit und einem mysteriösen Englandbesuch, genauer in Stratford upon Avon. Wie in jedem ordentlichen Krimi taucht – allerdings erst nach der Mitte des Romans – unvermutet die zweite Leiche auf (es folgt noch eine dritte) und damit wird es straffer. Das den Taten unterliegende Beziehungsgeflecht verlangt Aufmerksamkeit der Leser, ist aber stimmig. Ob es zu Beginn Freitod, Unfall oder Mord war, sei nicht verraten. Dass die wirkliche Spannung erst nach Seite 100 aufkommt, liegt an mehreren Faktoren. Da der Abgang von Cornelia Waltz als Unfall angedeutet wird, aber offen bleibt, weiß man lange nicht, ob man wirklich einen Krimi liest. Ist es vielleicht nur ein verwirrender Lokalroman? Beginnend mit John Keats (S. 8) vergeht kaum eine Seite, in der nicht Namedropping betrieben wird: Rilke, Händel, Jimi Hendrix, Lady Di, um nur einige herauszugreifen; darunter auch Janis Choplin [sic!]. Zu viele verzögernde Einschübe: Beispielsweise blättert eine Luisa von S. 68 bis 76 in einem Buch mit Anleitung zum Freitod. Der Einschub entpuppt sich als Kurzerzählung der Cornelia, die von Charlotte gelesen wird. Das Gute ist, dass man auch die ersten hundert Seiten in einer Sitzung liest und dann wird‘s ja spannend (abgesehen von der sechs Seiten langen Malszene) und man bleibt dabei. Damit entsteht doch noch ein stimmiger Regionalkrimi. Wer vorausgegangene Krimis der Autorin (oder auch von Martha Grimes) gerne gelesen hat, kommt auch bei „Vielleicht auch träumen” voll auf die Kosten.


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