Symbiose und Autonomie

SymbioSetrauma und Liebe jenseits von Verstrickungen

Leben lernen Band 234

Franz Ruppert

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Beschreibung

Frühkindliche Symbiose-Autonomie-Konflikte sind Franz Ruppert zufolge Ursache für viele seelische Verstrickungen. Das Buch zeigt an zahlreichen Beispielen aus der Praxis, wie diese Symbiosetraumata erkannt und - mit einer neu entwickelten Form der Aufstellungsmethode - erfolgreich behandelt werden können.

Sowohl der Wunsch nach Nähe als auch der Wunsch nach Abgrenzung begleitet Menschen durch das ganze Leben. Nicht selten jedoch werden die vitalen symbiotischen Bedürfnisse in der frühesten Kindheit von den Eltern nicht befriedigt. Die Bindung an die Mutter kann dann zu einem Symbiosetrauma für das Kind werden. In den seelischen Verstrickungen, die sich daraus ergeben, sieht Franz Ruppert die Quelle für die meisten Beziehungsprobleme, die Neigung zu Suchtverhalten, zu Ängsten, Depressionen und sogar zu Schizophrenien.

An zahlreichen Beispielen aus der Praxis zeigt er, wie Symbiosetraumata erkannt und behandelt werden können. Seine neu entwickelte Form, mit der Aufstellungsmethode zu arbeiten, hat sich hier als besonders erfolgreich erwiesen.

Zielgruppe:
- PsychotherapeutInnen aller »Schulen«
- TraumatherapeutInnen
- Betroffene

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 26.06.2017
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-89215-4
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 20,8/13,4/2,7 cm
Gewicht 405 g
Auflage 6. Auflage

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  • Vorbemerkung 9
    Danksagung 12
    Anmerkung zum Wortgebrauch 13
    1. Für immer Dein - oder immer allein? 15
    Kinderlieder 15
    Symbiose-Autonomie-Konflikte 18
    Arbeitshypothesen 20
    2. Was ist »Symbiose«? 23
    2.1 Gegenseitiger Nutzen 23
    2.2 Jäger und Beute 25
    2.3 Konkurrenz und Arbeitsteilung 26
    2.4 Urgefühle 27
    2.5 Spiegelneurone und Symbiose 31
    3. Symbiose als psychologisches Konzept 34
    Erich Fromm 34
    Margret Mahler 34
    Martin Dornes 37
    Weiterführende Überlegungen 38
    4. Was ist Autonomie? 43
    4.1 Masse oder Einzigartigkeit? 43
    4.2 Entwicklung von Individualität und Subjektivität 45
    4.3 Freiheit von Abhängigkeiten 46
    4.4 Äußere und innere Freiheit 47
    4.5 Ich-Bildung 48
    4.6 Pseudoautonomie 51
    4.7 Wahre Autonomie 52
    5. Konstruktive und destruktive Symbioseformen 54
    5.1 Konstruktive Formen von Symbiose 54
    5.2 Destruktive Formen von Symbiose 59
    5.3 Konstruktivität und Destruktivität der Eltern-Kind-Beziehung 70
    5.4 Wachstumsspirale 71
    6. Traumata als Ursachen psychischer Störungen 73
    6.1 Bindungstheorie und Traumatheorie 73
    6.2 Ein Modell für seelische Spaltungen 78
    6.3 Trauma und Symbiose 94
    7. Symbiose zwischen Eltern und Kindern 96
    7.1 Mutter-Kind-Symbiose 96
    7.2 Kind-Mutter-Symbiose 99
    7.3 Traumatisierte Mütter und traumatisierte Kinder 102
    7.4 Traumatisierte Väter und traumatisierte Kinder 115
    8. Das Symbiosetrauma 122
    9. Symbiotische Verstrickungen 128
    9.1 Symbiotische Verstrickungen bei Geschwistern 129
    9.2 Symbiotische Verstrickungen bei Paaren 131
    9.3 Symbiotische Verstrickung mit der ganzen Familie 140
    9.4 Symbiotische Verstrickungen auf nationaler Ebene 143
    9.5 Symbiotische Verstrickungen mit (Sport-)Vereinen 147
    9.6 Wirtschaft, Geld und symbiotische Verstrickungen 149
    9.7 Symbiotische Verstrickungen von Tätern und Opfern 155
    9.8 Sucht und symbiotische Verstrickungen 166
    9.9 »Psychose«, »Schizophrenie« und symbiotische Verstrickungen 172
    9.10 Körperliche »Krankheiten« und symbiotische Verstrickungen 189
    10. Bindungsorientierte Traumaaufstellungen 201
    10.1 Zuhören ohne zu werten 201
    10.2 Vertrauen erwerben 202
    10.3 Von der Familien- zur Traumaaufstellung 203
    10.4 Arbeit mit dem Anliegen 209
    10.5 Die Rolle des Therapeuten 216
    10.6 Arbeit mit Aufstellungen in Einzelsitzungen 218
    10.7 Hintergrundtheorie und Arbeitshypothesen 221
    11. Lösung aus symbiotischen Verstrickungen 224
    11.1 Therapeutische Begleitung 224
    11.2 Therapeutische Irrwege 226
    11.3 Aufstellungen und Symbiosetrauma 230
    11.4 Symbiotische Verstrickung verstehen 232
    11.5 Traumata verstehen und anerkennen 235
    11.6 Seelisch am Trauma arbeiten 237
    11.7 Illusionen einer schnellen Heilung aufgeben 240
    11.8 Auf symbiotisch übernommene Gefühle verzichten 243
    11.9 Gesunde Anteile in den Vordergrund holen 244
    11.10 Ein gesundes Körpergefühl entwickeln 245
    11.11 Einen gesunden Willen entwickeln 247
    11.12 Mit sich sein können 250
    11.13 Weder retten noch gerettet werden wollen 252
    11.14 Verstrickende Partner verlassen 256
    11.15 Auf Abstand zu traumatisierenden Eltern gehen 257
    11.16 Weder Opfer noch Täter sein 263
    11.17 Die eigene Kindheit abschließen 266
    11.18 Gute neue Beziehungen eingehen 269
    11.19 Gesunde Abgrenzungen finden 270
    11.20 Zur sexuellen Selbstbestimmung finden 271
    11.21 Unbestechliche Klarheit 273
    11.22 Lieben jenseits von Trauma und symbiotischer Verstrickung 274
    12. Hoffnung 280
    Literatur 283