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Die Tote im weißen Kleid

Roman

Wenn der Reiz des Schönen zur mörderischen Gefahr wird: "Die Tote im weißen Kleid" von Micaela Jary jetzt als eBook bei dotbooks.

Berlin, in den Goldenen Zwanzigern: Von dem Auftrag, eine Titelgeschichte über die skandalumwitterte Millionenerbin Susanne Delius zu schreiben, ist Journalist Wolfgang Loerke gar nicht begeistert - schließlich ist die Klatschspalte nicht sein Ressort. Doch als deren Dienstmädchen tot aufgefunden wird, wittert Loerke eine große Story: Das Mädchen trug ein Abendkleid aus Susannes Garderobe und sah ihr damit zum Verwechseln ähnlich. Galt der Anschlag in Wahrheit der schönen Erbin, zu der er sich immer stärker hingezogen fühlt? Loerke beginnt nachzuforschen und gerät unversehens in einen Strudel aus Lügen, Luxus und Verbrechen in höchsten Kreisen ...

Jetzt als eBook kaufen und genießen: Der Kriminalroman "Die Tote im weißen Kleid" von Micaela Jary. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks - der eBook-Verlag.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Seitenzahl 360 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.02.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783961480104
Verlag Dotbooks Verlag
Dateigröße 1884 KB
Verkaufsrang 13521
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Buchhändler-Empfehlungen

Warum wurde die Frau im weißen Kleid ermordet?

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eigentlich bespreche ich ungerne Bücher, die rein als e-books erhältlich sind. Aber als ich sah, dass es einen neuen Roman von Micaela Jary geben sollte, die ich ja bekanntermaßen sehr gerne lese, konnte ich nicht umhin, das e-book zu kaufen. Hinzu kam noch, dass ich extrem neugierig war, weil dieses Buch ein echter Krimi von der Autorin ist. Die Inhaltsangabe passt zum Buch, gibt aber wie so häufig nur einen Teil wieder. Wenn man so will, gibt es eigentlich vier verschiedene Richtungen, aus denen die Geschichte erzählt wird. Da ist tatsächlich die Geschichte um den politischen Journalisten Wolfgang Loerke, der von seinem Chefredakteur gezwungen wird, eine Geschichte über die bildschöne Millionenerbin Susanne Delius zu schreiben. Das erste Mal treffen die beiden aufeinander, als Susanne Delius direkt vor der Haustür in der Uhlandstraße in Berlin eine tote Frau findet. Es ist ihr Dienstmädchen Flora, die offensichtlich in einem weißen Abendkleid von Susanne unterwegs war. Und dann treffen die beiden immer öfter aufeinander. Ist das Zufall, oder steckt dahinter Absicht? Und falls ja, welche? Dann gibt es die Geschichte des neuen Galeristen Otto Wacker, der dadurch auffällt, dass er überraschend viele Bilder von van Gogh im Angebot hat. Dem bisherigen Platzhirsch Paul Cassirer kommt dieses sehr merkwürdig vor. Doch was hat diese Geschichte mit dem Mord zu tun? In dem Mordfall des Dienstmädchens Flora ermitteln der Kriminalrat Ernst Gennat und sein Kollege Harry Bergmann. Und während die beiden noch versuchen dahinterzukommen, warum Flora ermordet wurde, passieren weitere Morde an Frauen. Haben diese Morde alle etwas miteinander zu tun? Besonders gut gefällt mir der Teil dieses Krimis, der im Milljöh der Ringvereine spielt. Ringvereine waren eine besondere Art von kriminellen Vereinigungen. Die Mitglieder sahen sich als ehrenwerte Verbrecher an. Auch wenn Diebstahl, Erpressung, Betrug und Prostitution zu ihrem Geschäft gehörten, gaben sie untereinander auf sich acht und halfen den Familien ggf. auch finanziell über die Runden zu kommen. Und manchmal arbeiteten die Ringvereine und die Polizei sogar zusammen. Ausgerechnet einem dieser Verbrecher wird sein Mädchen ermordet, so dass auch die Ringvereine versuchen herauszufinden, warum das Mädchen ermordet wurde. Herrlich, wie die Autorin diese Menschen berlinern lässt. Micaela Jary schafft es reale Persönlichkeiten wie Ernst Gennat, Paul Cassirer und Otto Wacker in eine fiktive Krimihandlung einzubinden. Wie schon in ihrem Roman „Das Bild der Erinnerung“ spielt auch dieses Mal die Kunstwelt und der Kunsthandel eine große Rolle in der Geschichte. Neureiche Millionäre möchten sich mit Kunstwerken schmücken. Und so viele Gemälde von Künstlern, die gerade en vogue sind, gibt es auch nicht unbedingt. Da muss man manchmal schon mit unlauteren Mitteln nachhelfen, die Nachfrage zu befriedigen. Aber die Geschichte spielt nicht nur in der Welt der Reichen und der Künstler. Micaela Jary zeigt durchaus auf, wie sich die unterschiedlichen Welten im Berlin der wilden zwanziger Jahre vermischen. Arm und Reich trifft sich teilweise bei den ausufernden Partys, bei denen es Alkohol und Drogen im Überfluss gibt. Sex ist ein Geschäft, mit dem sich manch armer Mitbürger in dieser Zeit versucht über Wasser zu halten. Und in kleinen Nebensätzen zeigt die Autorin dann auch noch auf, wie fortschrittlich Berlin in dieser Zeit sogar im Vergleich zu unserer Gegenwart war. Ein spannender Krimi, mit dessen Ende ich nicht gerechnet habe. Ein buntes Kaleidoskop des Berlins in der Weimarer Republik, wobei Micaela Jary eher in den besseren Kreisen bleibt und nicht so tief in die Niederungen geht wie meine beiden zuletzt besprochenen Bücher aus dieser Zeit (Erich Kästner, „Der Gang vor die Hunde) und Kerstin Ehmer, „Der weiße Affe“). Micaela Jary kann also auch Krimi. Und dieser Krimi passt wunderbar zu den anderen Büchern der Autorin. Wenn man die anderen Romane kennt und einmal kurz Revue passieren lässt, dann fällt einem ein, dass es immer schon kleine Krimihandlungen in der großen Geschichte gab.

Kundenbewertungen

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Spannend bis zum Schluß!
von einer Kundin/einem Kunden aus Kolitzheim am 16.02.2018

Ich lese nicht so oft Krimis doch dieses Buch hat mich gepackt. Gottlob war es ein Ebook und nach hinten blättern ist mir zu umständlich. Also war da nix mit spoilern sondern lesen, lesen, lesen. Es war ein toller Einblick in die wilden 20iger Jahre Berlins. Google Pictures war mein Freund und gab mir oft Bilder dazu. Micael... Ich lese nicht so oft Krimis doch dieses Buch hat mich gepackt. Gottlob war es ein Ebook und nach hinten blättern ist mir zu umständlich. Also war da nix mit spoilern sondern lesen, lesen, lesen. Es war ein toller Einblick in die wilden 20iger Jahre Berlins. Google Pictures war mein Freund und gab mir oft Bilder dazu. Micaela hat die Unterwelt als auch die gehobene Gesellschaft gut beschrieben und sie einem damit etwas näher bringen können. Ich hatte 3 Personen im Verdacht, immer wieder meine Meinung umgeschmissen und war dann doch überrascht. Klasse!! Sehr informativ, fesselnd und ausgesprochen lesenswert!