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Albert Hofmann

Hofmann, AlbertDr. Dr. h.c. mult. Albert Hofmann,geb. 11.1.1906, war Naturstoffchemiker bei Sandoz, in deren Forschungslaboratorien er die chemische Struktur (1938) und die psychedelische Wirkung (1943) des LSD, sowie das Psilocybin und Psilocin entdeckte. Über 120 Originalarbeiten dokumentieren seine ungewöhnliche wissenschaftliche Tätigkeit. Seine überragenden Leistungen wurden mit vielen Ehrendoktortiteln und andern akademischen Ehrungen honoriert. Zu seinen wichtigsten Publikationen gehören LSD-mein Sorgenkind und Einsichten-Ausblicke. Seine Gemeinschaftsarbeiten mit Richard E. Schultes (Pflanzen der Götter) und Gordon Wasson (Der Weg nach Eleusis) gehören zu den bedeutendsten Werken der modernen Ethnopharmakologie. 2006 stand er glanzvoll im Lichte der Weltöffentlichkeit: Anlässlich seines 100. Geburtstags fand vom 13. bis 15. Januar 2006 in Basel das Symposium 'LSD - Sorgenkind und Wunderdroge' statt.Albert Hofmann gehört zweifellos zu den grossen Ausnahmen unter den Forschern. Wissenschaft war für ihn immer nur ein Werkzeug, um das Geheimnis der Schöpfung besser kennenzulernen. Die Entdeckung des LSD machte ihn denn auch weit über den Tellerrand seiner Wissenschaft hinaus bekannt und führte ihn zu Gedanken, die in ihrer Einfachheit und Tiefe eine zeitlose Gültigkeit offenbaren.Albert Hofmann starb an den Folgen eines Herzinfarktes am 29.4.2008 friedlich zuhause mit 102 Jahren.
Der Weg nach Eleusis von Albert Hofmann

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Der Weg nach Eleusis

Der Weg nach Eleusis

Buch (Taschenbuch)

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Das Kykeon – ein mutterkornhaltiges Entheogen? Untersucht vom Ethnomykologen R. Gordon Wasson, LSD-Entdecker Albert Hofmann und dem Historiker Carl A.P. Ruck.

«Das Mysterium von Eleusis war das bestgehütete Geheimnis der Antike. Jedes Jahr, fast zwei Jahrtausende lang, zogen Wallfahrer auf der Heiligen Straße von Athen nach Eleusis, fasteten und umtanzten den der Göttin Demeter geweihten Brunnen im Vorhof des Heiligtums. Die Nacht verbrachten sie in der Mysterienhalle, einem großen fensterlosen Saal. Priester bereiteten einen ‚heiligen Trank’, den die Teilnehmer gemeinsam zu sich nahmen — und dann geschah es. Eine so unmittelbare und unaussprechliche Erfahrung, daß sie nur ‚geschaut‘, aber nicht ausgesprochen werden durfte — bei strengen Strafen war es verboten, über das Erlebte zu berichten. Über zwei Jahrtausende haben sich die in Eleusis Initiierten daran gehalten, etwa die Philosophen Sokrates, Platon oder Aristoteles, der Tragödienautor Sophokles — alle waren sie nach Eleusis gepilgert.» Mathias Bröckers, taz

Passend zur Ernennung des griechischen Eleusis zur UNESCO-Kulturhauptstadt 2023, machen wir mit diesem Reprint eines echten Klassikers der Drogenforschung einen gesuchten Band aus der Feder dreier Pioniere wieder verfügbar.

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