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Andrea Becker

Was passiert, wenn einem die Natur eine lausige Singstimme und nur mittelmäßige Talente zum Malen mitgegeben hat, dafür aber mehr als reichlich Fantasie? Man vergeht sich am Ausdruckstanz oder fängt an zu schreiben. Ich hab das Zweite gewählt und wer mich kennt, weiß, dass das auch besser so ist.

Mit der Romantik hab ich es nicht so und für den großen Deutschen Nachkriegsroman fehlt mir der nötige Ernst, also darf die kriminelle Energie das Ruder übernehmen. Und ganz wichtig: Ich will meine Leser zum Lachen bringen, die etwas verhalteneren zumindest zum Schmunzeln und die schüchternen zum Kichern.

Meine Romanfiguren sind so etwas wie die imaginären Freunde der Kindheit. Sie reden mit mir, begleiten mich und sind die gebeutelten Helden der Geschichten, die ich mir für sie ausdenke. Und sie sind so, wie ich es von Freunden erwarte: loyal, mutig und ehrlich. Das allein wäre aber langweilig, deswegen machen sie haarsträubende Fehler, sind mal unbeherrscht, mal Mimosen, sie streiten und erleben Enttäuschungen, sie haben Angst und werden wütend. Aber sie haben eins gemeinsam: Sie lieben Tiere und setzen sich für sie ein.

Lieblingsleiche von Andrea Becker

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Lieblingsleiche
  • Lieblingsleiche
  • Buch (Taschenbuch)

Der Detektiv ist tot, ertrunken im Teich eines Golfplatzes. Die Polizei geht von einem Unfall aus. Nicht so seine Mitarbeiterin Mathilda. Die will seinen Mörder suchen. Dabei steht sie sich mit ihrer unkonventionellen Art und ihrer kompromisslosen Tierliebe selbst im Weg. Außerdem muss sie sich mit Sam, dem Neffen des Verstorbenen, auseinandersetzen, der das Detektivbüro samt Unterlagen sofort verkaufen will und mehr Allergien hat, als ein Bauernkater Flöhe.
Nur ihre, dem britischen Königshaus treu ergebene, Freundin Ulla, deren Corgi Charles und die Herren des Hauses, die Kater Ben und Eddi unterstützen sie.

Das Ganze ist aber nur so lange lustig, bis der Mörder sich wieder meldet. Mit einem Angebot, das man nicht ablehnen sollte.

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