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Andrej Belyj

Andrej Belyj, 18801934, in Moskau als Boris Nikolajewitsch Bugajew geboren. Das Werk des bedeutenden russischen Symbolisten umfasst Gedichte, Essays, Romane, kulturphilosophische Arbeiten und Memoiren. Vor allem durch die sprachliche Innovationskraft seiner erlangte er weitreichende Bedeutung. 1912 begegnet er Rudolf Steiner und verbring die nächsten vier Jahre in dessen unmittelbarer Umgebung. Zuruck in Russland engagiert er sich als begeisternder Redner in mehreren Kulturorganisationen und Initiativen. Daneben entsteht ein umfangreiches Memoirenwerk.

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Aufzeichnungen eines Sonderlings Produktbild: Aufzeichnungen eines Sonderlings

Aufzeichnungen eines Sonderlings

Auf der rein äußerlichen Ebene des Handlungsablaufs sind die «Aufzeichnungen eines Sonderlings» die Erzählung von der Rückkehr des Schriftstellers Leonid Ledjanoi, der während des Krieges zur Armee einberufen wurde, aus der Schweiz in die Heimat, nach Russland. Auf dieser Reise, die durch Frankreich, England, Norwegen, Schweden und Finnland führt, stößt er auf eine Reihe von Hindernissen, die er in einem besonderen, durch seinen derzeitigen seelischen Zustand bedingten Licht sieht und erlebt: den Abschied von der Geliebten, die Trennung von dem Lehrer, den Verlust des gewohnten anthroposophischen Umfeldes. Die physischen Ereignisse werden als gewisse Zeichen des Schicksals, als dessen Schriftzeichen auf dem Pfade der Einweihung wahrgenommen. Schriftzeichen, die es richtig zu lesen gilt: «Und meine Beschreibung der Reise ist nicht die Beschreibung dessen, was sich abgespielt hat; sie ist die Beschreibung dessen wie ich es las; und wie ich dabei in Verwirrung geriet.»
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Buch (Paperback)

15,00€

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