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Cornelius Hell

Cornelius Hell, geboren 1956 in Salzburg, studierte Germanistik und Theologie, lebt seit 1993 als Autor, Übersetzer und Literaturkritiker in Wien. Diverse Lehraufträge an den Universitäten Salzburg, Wien und Klagenfurt. 2010 Poetik-Vorlesung am Institut für Germanistik der Universität Klagenfurt. Literaturkritiken und Essays u. a. in Die Presse, Der Standard, Literatur und Kritik und im Ö1-Bücher-magazin Ex libris; Jurymitglied der ORF-Bestenliste. Publikationen u. a. über E. M. Cioran, Thomas Bernhard, Imre Kertész, Milo Dor und Peter Henisch. Autor mehrerer Bücher und vieler Sendungen für den ORF und den Bayerischen Rundfunk. Zahlreiche Übersetzungen aus dem Litauischen (Prosa, Lyrik und Drama), Österreichischer Staatspreis für literarische Übersetzung 2018.

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Lesezeichen & Lebenszeiten Produktbild: Lesezeichen & Lebenszeiten

Lesezeichen & Lebenszeiten


In Bücher vieler Autorinnen und Autoren legt Cornelius Hell seine
Lesezeichen
und reflektiert Sätze, die ihn nicht loslassen. Von ihnen aus macht er sichtbar, was für ihn die Grundkoordinaten eines Werkes und die Kernpunkte der Biografie einer Schriftstellerin oder eines Schriftstellers sind. Er beginnt bei den Romantikern Wilhelm Heinrich Wackenroder und Ludwig Tieck, stellt Denker wie Gustav Landauer oder Max Horkheimer vor und lässt die Dichterinnen Else Lasker-Schüler und Rose Ausländer oder Poeten wie Theodor Kramer, Paul Celan und Kurt Marti zu Wort kommen. Internationale Autoren wie Alexander Solschenizyn, José Saramago oder Gilbert Keith Chesterton sind ebenso vertreten wie die deutschen Schriftsteller Wolfgang Borchert und Carl Amery. Und natürlich gibt es viele Lesezeichen in der österreichischen Literatur – Essays über Hugo von Hofmannsthal, Ilse Aichinger, Friederike Mayröcker, Ernst Jandl und Elfriede Gerstl. Immer sind es persönliche Zugänge, die ein Werk, ein Gedicht oder die Sätze einer Prosa zum Leuchten bringen und ihre Relevanz sichtbar machen.Im zweiten Teil des Buches reflektiert der Autor
Lebenszeiten
im Licht der Literatur, angefangen von den Jahreszeiten und zentralen Festen wie Weihnachten, Neujahr und Ostern über Erfahrungen mit der Schule oder beim Spielen der Orgel bis hin zu Begegnungen mit Tieren oder einer Reise nach Moldawien. Auch Tagebücher kommen in den Blick – als immer wieder neue Versuche, die Lebenszeiten festzuhalten. Die Essays, die für die Ö1-Sendereihe
Gedanken für den Tag
entstanden, bilden kurze Liebeserklärungen an das Lesen und die poetischen Momente des Lebens. Am Ende steht der persönliche Weg in die Literatur: die ersten Lektüre-Erfahrungen und das lebenslange Warten auf neue Texte, nach denen nichts mehr so ist wie davor. Lesen und Leben in immer neuen Variationen.
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Buch (Paperback)

25,00€

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