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David Engels

David Engels, geb. 1979 in Verviers (Belgien), studierte Geschichte, Philosophie und VWL an der RWTH Aachen und war von 2008-2023 Lehrstuhlinhaber für Römische Geschichte an der Universität Brüssel (ULB). Er arbeitet derzeit als Chefanalyst am „Instytut Zachodni“ in Posen und als Dozent für vergleichende Zivilisationsgeschichte an der ICES in der Vendée. Bekannt ist er einem breiteren Publikum neben seinen publizistischen Arbeiten und Kolumnen zur Gegenwartspolitik und zur Lage des Konservatismus v.a. für seine Studie „Auf dem Weg ins Imperium“ (Berlin 2014), in der er die Krise der EU mit dem Niedergang der Römischen Republik im 1. Jh. v.Chr. vergleicht, sowie Bücher wie „Renovatio Europae“ (Berlin 2018) und „Was tun“ (Bad Schmiedeberg 2020), die allesamt in zahlreiche europäische Sprachen über- setzt wurden. Seit 2017 ist David Engels ebenfalls Präsident der „Oswald Spengler Society“ und Herausgeber der Schriftenreihe dieser wissenschaftlichen Gesellschaft.

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Freiheit und Ideal

Freiheit und Ideal

Wir haben nicht nur das Recht zum Widerstand, wir haben die moralische Pflicht dazu – weil die Werte, für die wir Abendländer einstehen, im Europa des 21. Jahrhunderts in einer Weise bedroht sind, die es nötig macht, uns dem scheinbaren „Konsens“ zu versagen und uns somit, wenn nötig, ultimativ außerhalb von Gesellschaft, Staat und auch Gesetz zu stellen, wie ja auch bereits im deutschen Grundgesetz (Art. 20 Abs. 4) angelegt.
Diese Werte, die alleine Widerstand moralisch rechtfertigen, befinden sich dabei im Spannungsfeld zweier Pole, die zentral für die Entscheidung zum Widerstand stehen und nur in ihrer Gemeinsamkeit begriffen werden können: Freiheit und Ideal.

Eigensinnig und konstruktiv
Menschen, die eigensinnig Widerstand gegen die Destruktion ihrer Kultur leisten und gleichzeitig konstruktiv an einer besseren Zukunft arbeiten, gab es schon immer. Es sind widerspenstige, abtrünnige Selberdenker, die zur Not auch bereit waren, einen hohen Preis dafür zu bezahlen, um vor sich selbst und vor ihren Vor- und Nachfahren aufrecht stehen zu bleiben – David Engels hat zwölf von ihnen in diesem Buch in eindrücklichen Lebensbildern porträtiert und historisch eingeordnet.
David Engels, der Philosophie, VWL und Geschichte studierte und von 2008-2023 den Lehrstuhl für Römische Geschichte an der Universität Brüssel (ULB) inne hatte, erzählt in einem stürmischen Ritt quer durch Zeiten und Kontinente von: Den Sieben Weisen im Bambushain, Tomislav Kolaković, Cato dem Jüngeren, Jeanne d’Arc, Quintus Aurelius Symmachus, Yukio Mishima, François-René de Chateaubriand, Sokrates, Qu Yuan, Václav Havel, Johann F. A. von der Marwitz und J.R.R. Tolkien.

Große Wirkung
Diese Lebenswege zeigen einmal mehr: Nicht immer ist Widerstand politisch, und nicht immer muß er tragisch ausgehen – und trotzdem kann er gerade auch in der Zukunft höchste Wirkung entfalten.
David Engels gelingt durch seinen fröhlichen Optimismus im ungeschminkten Pessimismus ein großartiges Lesevergnügen, das demonstriert: Keine Situation ist so aussichtslos, als dass dem Einzelnen nicht doch mindestens eine ehrenvolle Option des Handelns bliebe.

Erschienen in der Edition Sandwirt.
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Buch (Gebundene Ausgabe)

24,00 €

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