Judith Visser wurde in Rotterdam geboren. 2006 debütierte sie mit ihrem Roman »Tegengif«. Sie gewann zweimal den Preis »Beste Rotterdamse Boek«. Ihr jüngstes Buch, »Mein Leben als Sonntagskind«, stand auf Platz 5 der niederländischen Bestsellerliste und gewann den Hebban Literatuur Clubprijs 2018. Erst im Erwachsenenalter hat Judith Visser erfahren, dass sie am Asperger-Syndrom leidet. Dank ihrer Erfahrungen versteht sie es, die Gefühlswelt eines jungen autistischen Mädchens auf wunderbar einfühlsame Weise einzufangen.
Konstante Wahlerfolge haben die Aufmerksamkeit der Forschung immer wieder auf die französischeextrême droitegelenkt. Die Suche nach Gründen für den Zuspruch zum .Front nationalführt auch zu einer Beschäftigung mit der Sprachverwendung der Politiker. Gegenstand der Studie ist ein zentrales Charakteristikum dieser Sprachverwendung: die Bildung und der Gebrauch markierter, d.h. ideologiespezifischer Wortgebildetheiten. Die Auswertung basiert auf einem Korpus, das neben Parteitexten die wichtigsten rechtsradikalen Zeitungen Frankreichs umfassend berücksichtigt. Die formale, semantische, funktionale und strategische Analyse der zahlreichen Beispiele gibt grundlegende Aufschlüsse über die Instrumentalisierung von Wortbildung im Rahmen persuasiver Strategien.