Martina Maria Sam, geb. 1960 in Hornbach/Odw., studierte u. a. Soziologie, Eurythmie, Waldorfpädagogik, Germanistik und Kunstgeschichte. Sie war zwölf Jahre als Herausgeberin im Rahmen der Rudolf Steiner-Gesamtausgabe tätig und leitete danach zwölf Jahre die Sektion für schöne Wissenschaften am Goetheanum. Inzwischen ist sie freiberuflich als Vortragende und Autorin tätig. Zurzeit arbeitet sie in diversen Projekten über Eurythmie und an einer Publikation über die Bibliothek Rudolf Steiners.
Rudolf Steiner versuchte in seinen Schriften und Vorträgen mit der teils vernutzten Sprache der Gegenwart so beweglich umzugehen, dass er den spirituellen Inhalten gerecht wurde. Zugleich musste er die Art seines Schreibens und Sprechens so gestalten, dass keine suggestive Beeinflussung stattfand, sondern Leser und Hörer innerlich mitschaffend werden konnten. Wie er diese Anforderungen konkret umzusetzen suchte, wird in den einzelnen Kapiteln dieses Büchleins skizziert.
I - Ist Rudolf Steiners Sprache heute noch zu verstehen? II - Warum Rudolf Steiner eine neue Sprache entwickeln musste III - Über den besonderen Charakter der Vorträge IV - Charakterisieren statt Definieren V - Das bildhafte Element in der Sprache VI - Zur Gestaltung und zum Erleben der Mantren VII - Geisteswissenschaftliche Sprache als Kunstwerk