Vea Kaiser wurde 1988 geboren und lebt in Wien, wo sie Klassische Philologie studierte. 2012 veröffentlichte sie ihren ersten Roman »Blasmusikpop oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam«, der Platz 1 der ORF-Bestenliste erreichte und als bestes deutschsprachiges Debüt am internationalen Festival du Premier Roman ausgezeichnet wurde. »Makarionissi oder die Insel der Seligen« folgte 2015 und erhielt von der Stiftung Ravensburger Verlag die Auszeichnung »bester Familienroman«. 2019 erschien Vea Kaisers dritter Roman »Rückwärtswalzer oder die Manen der Familie Prischinger«, 2024 wurde sie mit dem internationalen Jonathan-Swift-Preis für satirische und komische Literatur ausgezeichnet.
Für das zweite Jahr der Morgenkonzerte im "Carinthischen Sommer" haben Hamed Abboud, Kholoud Charaf, Verena Dolovai, Vea Kaiser, Anna Kim, Doron Rabinovici, Sophie Reyer und Tamara Štajner Texte zum Jahresthema "Hoffnung" beigesteuert, die hier nachzulesen sind.
Das Festival "Carinthischer Sommer" vergibt für die beliebte Reihe der Morgenkonzerte jedes Jahr acht literarische Aufträge zu einem gemeinsamen Thema – 2024 lautete es "Freiheit", 2025 "Hoffnung" – und publiziert diese anschließend. Das Neben- und Miteinander der Texte im Buch zeigt, wie unterschiedlich die stilistischen Formen und die Annäherungen an das Thema sind – eine wunderbare Anregung zum Nach- und Weiterdenken.