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Meine letzte Rezension Schattenzeit von Oliver Hilmes
Anhand einer Kollage von Tagebucheinträgen, Pressemitteilungen, Porträts und Geschichten von Zeitzeugen erweckt der Autor Oliver Hilmes den Alltag und die Abgründe des Jahres 1943 zum Leben. Im Mittelpunkt der Erzählung steht das Schicksal des jungen und talentierten Pianisten Karlrobert Kreiten, der einer goldenen Zukunft entgegenblickt. Doch als er beim Frühstück mit einer Jugendfreundin seiner Mutter erklärt, der Krieg sei verloren und der "Führer" müsse geisteskrank sein, nimmt das Unheil seinen Lauf. Sechs Monate später stirbt er - der Wehrmachtszersetzung für schuldig befunden - am Galgen. Es ist ein Jahr voller Gegensätze. In Stalingrad wird die gesammte sechste Armee vernichtend geschlagen und Goebbels erklärt der Welt den totalen Krieg. Kinder werden aufs Land geschickt um vor den Bomben in Sicherheit zu sein, während Millionen von Deutschen in die Kinos strömen um den neuen Film "Münchhausen" zu sehen. Während einige, wie die Geschwister Scholl, bereit sind für die Freiheit aller zu sterben, fantasieren andere von einem wundersamen "Endsieg". Wie ein wahrer Virtuose schafft Oliver Hilmes es, dieses Mosaik von Eindrücke zu einem einzigen, atmosphärisch dichten Meisterwerk zu verbinden. Ganz klar ein Buch, das man gelesen haben sollte.
ab 24,00 €
Schattenzeit
5/5
5/5

Schattenzeit

Anhand einer Kollage von Tagebucheinträgen, Pressemitteilungen, Porträts und Geschichten von Zeitzeugen erweckt der Autor Oliver Hilmes den Alltag und die Abgründe des Jahres 1943 zum Leben. Im Mittelpunkt der Erzählung steht das Schicksal des jungen und talentierten Pianisten Karlrobert Kreiten, der einer goldenen Zukunft entgegenblickt. Doch als er beim Frühstück mit einer Jugendfreundin seiner Mutter erklärt, der Krieg sei verloren und der "Führer" müsse geisteskrank sein, nimmt das Unheil seinen Lauf. Sechs Monate später stirbt er - der Wehrmachtszersetzung für schuldig befunden - am Galgen. Es ist ein Jahr voller Gegensätze. In Stalingrad wird die gesammte sechste Armee vernichtend geschlagen und Goebbels erklärt der Welt den totalen Krieg. Kinder werden aufs Land geschickt um vor den Bomben in Sicherheit zu sein, während Millionen von Deutschen in die Kinos strömen um den neuen Film "Münchhausen" zu sehen. Während einige, wie die Geschwister Scholl, bereit sind für die Freiheit aller zu sterben, fantasieren andere von einem wundersamen "Endsieg". Wie ein wahrer Virtuose schafft Oliver Hilmes es, dieses Mosaik von Eindrücke zu einem einzigen, atmosphärisch dichten Meisterwerk zu verbinden. Ganz klar ein Buch, das man gelesen haben sollte.

Robin Limper
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