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Profilbild von Ingbert Edenhofer Ingbert Edenhofer Buchhandlung: Thalia Essen - Allee-Center
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Meine letzte Rezension Das Glück in dir von Kobi Yamada
Ich will mich mit der folgenden Aussage nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, ohne länger darüber nachgedacht zu haben, aber sind es möglicherweise die Illustrator*innen, die Kobi Yamadas Bücher so wunderbar machen. Der Text könnte mit anderer Optik auch im niedrigpreisigen Geschenkbuch-Segment bestehen - die Bilder von Charles Santoso hingegen sind grandios. Ich vermute, dass ihn das hässliche Entchen inspirierte, und er nutzt es, um explizit zum Selbstbewusstsein einzuladen und zur Selbstentdeckung. Und es ist beeindruckend, wie viel Gefühlsregung in so einem Schnabel so steckt. Ich möchte die Textseite gar nicht klein reden. Alles was Yamada sagt, klingt einleuchtend, aber gerade auch in Kombination mit "Vielleicht" und "Versuchen" hat "Das Glück in Dir" im Text kein Alleinstellungsmerkmal - in den Bildern aber absolut!
ab 14,95 €
Das Glück in dir
5/5
5/5

Das Glück in dir

Ich will mich mit der folgenden Aussage nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, ohne länger darüber nachgedacht zu haben, aber sind es möglicherweise die Illustrator*innen, die Kobi Yamadas Bücher so wunderbar machen. Der Text könnte mit anderer Optik auch im niedrigpreisigen Geschenkbuch-Segment bestehen - die Bilder von Charles Santoso hingegen sind grandios. Ich vermute, dass ihn das hässliche Entchen inspirierte, und er nutzt es, um explizit zum Selbstbewusstsein einzuladen und zur Selbstentdeckung. Und es ist beeindruckend, wie viel Gefühlsregung in so einem Schnabel so steckt. Ich möchte die Textseite gar nicht klein reden. Alles was Yamada sagt, klingt einleuchtend, aber gerade auch in Kombination mit "Vielleicht" und "Versuchen" hat "Das Glück in Dir" im Text kein Alleinstellungsmerkmal - in den Bildern aber absolut!

Ingbert Edenhofer
  • Ingbert Edenhofer
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Das Glück in dir von Kobi Yamada

Meine Lieblingswerke

  • Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier und Clay von Michael Chabon
    5/5

    Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier und Clay

    Dieses Buch war ein bahnbrechender Roman für mich. Es war einer der wenigen Romane, die mir zeigten, dass auch zeitgenössische Literatur noch die Ambition haben kann, das nächste "Moby-Dick", das nächste "Buddenbrooks" zu werden, ein Roman mit dem Weitblick und der literarischen Qualität, um mehr als nur Unterhaltung zu sein. Kein anderer Roman von Michael Chabon kann diesem das Wasser reichen, aber hier greift er nach dem Rang der Toni Morrisons und Salman Rushdies. Joe Kavalier und Sam Clay sind jüdische Cousins, die sich 1939 kennenlernen. Joe hat es gerade geschafft, aus Prag zu fliehen und zieht bei Sams Familie in New York ein. Sie entwickeln gemeinsam einen Superhelden-Comic namens "The Escapist" und werden damit ziemlich erfolgreich, während sich ihr Privatleben im ständigen Tumult befindet aufgrund von romantischen, familiären und gesellschaftlichen Problemen. Eine Inhaltsangabe wird dem Roman aber nicht gerecht. Chabons Fähigkeit, den Figuren und Handlungsorten Leben einzuhauchen, ist unglaublich. Ich habe mich nie dermaßen mit einer Figur verbunden gefühlt wie mit Sam. Und als ich einschlief, nachdem ich vom offenbaren Tod einer Figur las, träumte ich, dass das alles nur ein Missverständnis war - ich bin nicht sicher, ob mich irgendein anderer Roman in meinen Schlaf verfolgt hat! Es ist nicht der aktuellste Roman und vielleicht noch zu jung, um ein etablierter Klassiker zu sein, aber es ist eins der besten Bücher überhaupt, und gerade mit der Allgegenwärtigkeit des Marvel-Universums ist das definitiv ein Roman, den man lesen sollte!

    Ingbert Edenhofer
    • Ingbert Edenhofer
    • Buchhändler*in Thalia Essen - Allee-Center

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    Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier und Clay von Michael Chabon
    • Die unglaublichen Abenteuer von Kavalier und Clay
    • Michael Chabon
    • ab 24,90 €
  • Menschenkind von Toni Morrison
    5/5

    Menschenkind

    Es gilt als allgemeiner Konsens, dass "Menschenkind" Toni Morrisons größtes Werk ist. "Sehr blaue Augen" hat mich vermutlich kälter erwischt, weil es meine erste Begegnung mit ihrem Stil war, der den Figuren und den Lesern den Boden unter den Füßen wegreißt, aber auch "Menschenkind" bleibt selbst nach einer zweistelligen Jahreszahl seit der Lektüre sehr präsent. Toni Morrison hat die Fähigkeit, Glück und Unglück so nah nebeneinander zu legen, dass es gar nicht möglich ist, nur eins von beidem zu empfinden. So wird ultimative menschliche Nähe gleichzeitig zu einer Katastrophe, die eine Mutter unendlich tief an ihre zwei Töchter bindet. Wer differenzierte Literatur sucht, findet sie hier!

    Ingbert Edenhofer
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    • Buchhändler*in Thalia Essen - Allee-Center

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    Menschenkind von Toni Morrison
  • Lincoln im Bardo von George Saunders
    5/5

    Lincoln im Bardo

    Vordergründig passiert gar nicht viel in "Lincoln im Bardo": Abraham Lincolns Sohn Willie stirbt, und Lincoln nimmt sich die Zeit, ihn noch mal allein auf dem Friedhof zu besuchen, um privat zu trauern. Doch um Willie herum scharen sich die Seelen der Toten, die von der engen Vater-Sohn-Bindung beflügelt werden, sich nicht mit ihrem Status abzufinden. Was dieses Buch allerdings auszeichnet, ist nicht das Was, sondern das Wie. Die Bildflut ist so gewaltig, dass ich hoffe, dass Hayao Miyazaki es mal in die Finger bekommt und verfilmt. Die Betrachtungen der Toten hingegen erreichen eine Tiefe, die mit den philosophischsten Momenten in "Moby-Dick" mühelos mithalten können. Vor diesem Buch hielt ich George Saunders für einen okayen Kurzgeschichtenschreiber, doch sein erster Roman führte mich jenseits aller Erwartungen. Zu empfehlen für jeden, der Toni Morrison oder Salman Rushdie schätzt.

    Ingbert Edenhofer
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    Lincoln im Bardo von George Saunders
  • Die Wurzeln des Lebens von Richard Powers
    5/5

    Die Wurzeln des Lebens

    Ein Roman, der von Leben nur so sprüht und eine Größe erreicht, die nur den ganz großen Meisterwerken vorbehalten ist. Transformativ, intelligent und ultimativ lebensbejahend!

    Ingbert Edenhofer
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    Die Wurzeln des Lebens von Richard Powers
  • Buddenbrooks von Thomas Mann
    5/5

    Buddenbrooks

    Familiengeschichten, die mehrere Generationen umspannen, sind nicht selten in der Literatur. Schon in der griechischen Mythologie gibt es diese Dynastien, und im Grunde sind auch Serien wie "Dallas" und "Downton Abbey" aus dem gleichen Holz geschrieben. Nur ist Thomas Buddenbrook eine reichhaltigere Figur als J.R. Ewing. Klar, Thomas Mann ist ein ausgiebiger Beschreiben von Schauplätzen - hier noch nicht so symbolisch überfrachtet wie etwa bei "Tod in Venedig" - aber es sind seine Figuren, die besonders magnetisch sind. Natürlich, es gibt Randerscheinungen wie Klothilde und Clara, aber Thomas! Toni! Tonis Ehemänner! Christian! Hanno! Holden Caulfield mochte ich, als wir "Catcher in the Rye" im Englisch-Unterricht lasen, aber Hanno Buddenbrook war sicherlich meine Lieblingsfigur aus all meinen Schullektüren! Als Thomas Mann den Literatur-Nobelpreis erhielt, wurde explizit dieses Werk genannt - mit Recht!

    Ingbert Edenhofer
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    Buddenbrooks von Thomas Mann
  • Picknick im Dunkeln von Markus Orths
    5/5

    Picknick im Dunkeln

    Falls ich Sorgen hatte, dieses Jahr kein bleibendes Werk zu lesen: Das treibt mich nun nicht mehr um. "Picknick im Dunkeln" ist ein Buch, das es ohne Frage auf meine ewige Bestenliste geschafft hat. Stan Laurel und Thomas von Aquin begegnen sich in einem komplett schwarzen Raum und versuchen herauszufinden, wieso. Dass sie nicht nur extrem unterschiedlich sind - etwa ist Stan wenig so wichtig wie Humor, auf den Thomas entschlossen verzichtet -, sondern auch 7 Jahrhunderte zwischen sich haben, führt zu vielen Anlaufschwierigkeiten zwischen den beiden, aber tiefer und tiefer werden die Gespräche. Anfangs wirkt es so, als läge der Focus mehr auf Stan - sicherlich dem Gros der Leser auch vergleichsweise näher - aber Thomas holt mit der Zeit beeindruckend auf. Was ist so wundervoll an diesem Buch? Schon allein, dass es so geschrieben ist, dass es als Buch funktioniert, aber nicht ohne Weiteres als Film. Ja, es gibt Rückblenden, die sicherlich in einem Film sichtbar wären, aber das meiste ist nun mal schwarz. Wobei ich nichts gegen eine ambitionierte Miniserie hätte (oder eine Graphic Novel - das klappt bestimmt). Und ja, es wäre eine Miniserie, kein Film. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, die sich als Cliffhanger eignen würden. Ich verrate nichts - das wäre hier wirklich sehr schade - aber Orths nimmt eine sehr begrenzt wirkende Situation und dreht sie immer wieder so, dass sich ganz neue Wege auftun. Es ist plausibel und doch unerwartet - oder unerwartet und doch plausibel - je nachdem, von wo man schauen möchte. Ja, manchmal lässt sich etwas erahnen - aber wenn sich die Geschichte tatsächlich in die vorhergesehende Richtung entwickelt, ist das nicht verbunden mit einem "tja, da ist ihm wohl nichts mehr eingefallen", sondern eher mit einem "wow, ich bin so drin". Wahrscheinlich las ich irgendwann mal, dass Beckett sagte, seine Idealbesetzung für Estragon und Vladimir in "Waiting for Godot" seien Stan Laurel und Oliver Hardy - immer wieder fühlte ich mich generell ans absurde Theater erinnert. Als ich den Namen der kuriosen Sängerin Yma Sumac mal umdrehte, dachte ich, man sollte mal etwas schreiben über Yma Sumac, Camus und eine Amy. Vielleicht entstand "Picknick im Dunkeln" auch auf ähnliche Art - also "was passiert, wenn wir Stan Laurel und Thomas von Aquin in einen Raum werfen - ach, und um es auf die Spitze zu treiben, gibt es überhaupt kein Licht". Aber meine Idee entwickelte sich nicht weiter - Markus Orths hingegen sollte auf Händen durch die Welt getragen werden, sobald man keine Gummihandschuhe mehr tragen muss!

    Ingbert Edenhofer
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    Picknick im Dunkeln von Markus Orths
  • Der Buchspazierer von Carsten Henn
    5/5

    Der Buchspazierer

    In "Der Buchspazierer" geht es um Buchliebhaber jeglicher Art. Ob es Leute sind, die Genres lieben, sich einzelnen Figuren hingeben oder zufrieden sind, wenn das Cover nicht grün ist - alle Figuren in dem Buch haben eine Meinung zu Büchern - und viele sogar zu Literatur. Carsten Henn widmet sein Buch den Buchhändler*innen - und ja, wenn es ein Buch gibt, das diese Widmung würdig trägt, dann sicherlich dieses. Schon allein ist es ein Spaß, all seine Referenzen einzuordnen, die von großen Klassikern wie "Stolz und Vorurteil" und "Effi Briest" zu modernen Hits wie "Die drei Sonnen" reichen. Aber das ist nur der Bonus für Vielleser*innen. Die Handlung selber trägt genug, dass man "Moby Dick" und "Der Vorleser" nicht gelesen haben muss, um Freude an dem Roman zu haben. Carl Kollhoff liefert seinen Stammkunden Bücher nach Hause, die er für sie ausgesucht hat, denn er kennt ihren Geschmack. Es ist jedoch das Mädchen Schascha, das er zufällig kennenlernt, dass ihm klarmacht, dass Menschen manchmal nicht die Bücher brauchen, die genau das bestätigen, was sie zu wollen meinen. "Der Buchspazierer" ist gefüllt mit liebenswerten Figuren in der Tradition von Werken wie "Die wunderbare Welt der Amélie" - es hat also durchaus auch das Zeug zu einer wunderbaren Verfilmung. Für den Moment aber ist es wohl mein liebstes Buch, das ich bisher 2021 gelesen habe, und ich hoffe, dass sich viele Leser*innen dafür finden werden!

    Ingbert Edenhofer
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    Der Buchspazierer von Carsten Henn
  • Der grössere Teil der Welt von Jennifer Egan
    5/5

    Der grössere Teil der Welt

    Eine vermeintliche Sammlung von Geschichten verbindet sich zu einer faszinierend weiten Welt voller Querverbindungen und interessanten Perspektiven und Textsorten.

    Ingbert Edenhofer
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    Der grössere Teil der Welt von Jennifer Egan
  • Der Mann meines Bruders 1 von Gengoroh Tagame
    5/5

    Der Mann meines Bruders 1

    Yaichi und Mike verbindet eigentlich nur eins, der verstorbene Ryoji, Yaichis Zwillingsbruder, Mikes Mann. Als Mike zur Trauerbewältigung nach Japan kommt, ist Yaichis Tochter Kana direkt hellauf begeistert von ihrem unerwarteten Onkel - der aus Kanada kommt, also einem Land, das fast so heißt wie sie selber. Die Konfrontation damit, dass Ryojis Homosexualität nicht nur ein theoretisches Konzept war, sondern auch ein wirklicher Mensch an seiner Seite lebte, kombiniert mit Kanas kindlich-offenen Fragen an Mike, bringt Yaichi dazu, seine Vorurteile zu reflektieren und aufzuarbeiten, was ihn und seinen Zwillingsbruder, die sich als Kinder sehr nahstanden, entzweite. Ich bin nicht sehr vertraut mit der Manga-Welt, sodass ich schwer einschätzen kann, wie eigen der Ton von "Der Mann meines Bruders" ist, aber der erste Eindruck ist hinreißend. Yaichi ist homophob, ohne es zu wissen - gleichzeitig ist er eine grundsätzlich freundliche Figur, die vermutlich lernfähig ist. Mike ist emotional sehr offen, dabei aber teils zu impulsiv. Kana hingegen ist ein äußerst charmantes Kind, das zu neugierig ist, um Zeit für Vorurteile zu haben. Ein bisschen Sorge für die weitere Richtung der Reihe macht mir das Ende - ich hoffe, es soll keine romantische Stimmung zwischen Yaichi und Mike erzeugt werden - Yaichi ist, soweit wir wissen, heterosexuell - wenn jetzt also auf einmal die bloße Anwesenheit eines charmanten Manns ihn dazu bringt, das über den Haufen zu werfen, wäre das genauso verkehrt wie "Bist Du Dir sicher, dass Du lesbisch bist? Wahrscheinlich hast Du einfach noch nicht den richtigen Kerl gefunden!" Ich hoffe, dass die beiden ein Familiengefühl entwickeln - aber ohne seifenopernhafte Veränderungen sexueller Präferenzen - oder so, dass mir glaubhaft verkauft wird, dass es postbinäre Charaktere sind. Wie aber auch immer, der erste Teil erlaubt sich mehr Ruhe, als ich von einem Manga erwarten würde - aber auch da werde ich mal tiefer eintauchen, um potenzielle Vorurteile abzubauen (sonst sollte ich das von Yaichi ja auch nicht erwarten).

    Ingbert Edenhofer
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    • Buchhändler*in Thalia Essen - Allee-Center

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    Der Mann meines Bruders 1 von Gengoroh Tagame
    • Band 1
    • Der Mann meines Bruders 1
    • Gengoroh Tagame
    • ab 10,00 €
  • Knallharte Tauben gegen das Böse (Band 1) von Andrew McDonald
    5/5

    Knallharte Tauben gegen das Böse (Band 1)

    Felsi ist eigentlich eine Allerweltstaube, wird aber von Brieftaube Bringer dazu rekrutiert, sich einer Bande von Tauben anzuschließen, die das Böse bekämpfen. Alle Tauben haben ihre besonderen Fähigkeiten. Locka ist extrem stark (wir erfahren in Geschichte 3 auch, woher sie ihre Kraft hat). Tümmel kann tolle Flugmanöver ausführen. Felsi hingegen ist ein Meister der Tarnung. Wenn er sich als Kaktus verkleidet, als Hand oder als Baby, ist er wirklich gut! Autorenduo Andrew McDonald und Ben Wood hat so viel Spaß an diesen Figuren. Ob es die Lamas sind, die jeden für Angeber halten, die Fledermäuse, die den Eulen ins Wort fallen oder der Geltungswahn des Flughunds - man hört nicht auf zu schmunzeln! Ja, manchmal kann das von furios die Grenze überschreiten zu zu viel - aber das ist ganz selten, und schon auf der nächsten Seite gibt es dann immer irgendetwas, das es wieder aufwiegt und zeigt, wie viel Spaß die knallharten Tauben machen. Auf jeden Fall reinschauen!

    Ingbert Edenhofer
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    • Buchhändler*in Thalia Essen - Allee-Center

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    Knallharte Tauben gegen das Böse (Band 1) von Andrew McDonald
    • Band 1
    • Knallharte Tauben gegen das Böse (Band 1)
    • Andrew McDonald
    • ab 10,00 €

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