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Profilbild von Henrike Irmscher Henrike Irmscher Buchhandlung: Thalia Halle
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Meine letzte Rezension Nie, nie, nie von Linn Strømsborg
„Eine Sache habe ich aber schon immer gewusst: Ich werde keine Kinder haben. Ich hab mir nie Kinder gewünscht. Habe nie verstanden, warum wir Menschen unbedingt Kinder kriegen müssen.“ Linn Strømsborgs Protagonistin ist 35, kinderlos und glücklich – eigentlich. Jede in ihrem Umfeld bekommt plötzlich Kinder, auch ihre beste Freundin Anniken, und so wird sie ständig mit den Themen Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt konfrontiert – warum sie denn keine eigenen habe, ob es nicht langsam an der Zeit wäre. Denn so ist die Vorstellung der Menschen – man lernt jemanden kennen, zieht zusammen und gründet eine Familie. Das ist die Norm, der Standard, Abweichungen davon werden äußerst kritisch beäugt, diskutiert und hinterfragt. Aber Strømsborgs namenlose Erzählerin ist zufrieden mit sich selbst, in ihr existiert kein Wunsch nach einem Kind, sie ist sich selbst genug, verbringt am liebsten Zeit mit sich, ohne Rücksicht nehmen zu müssen: „Als Mutter ist man nie allein“. Alles, was sie sich wünscht ist ein langes Leben umgeben von Büchern, in dem sie nicht gezwungen ist, Kompromisse zu schließen. „Nie nie nie“ behandelt ein Thema, welchem in der Literatur bis jetzt noch nicht wahnsinnig viel Beachtung geschenkt wurde – der absolute, innige Wunsch kein Kind zu bekommen. Ein Buch, in dem sich sicher viele Frauen wiederfinden werden. Die Protagonistin wirft tausend Fragen bei ihren Mitmenschen auf, und versucht diese auf den knapp 250 Seiten zu erläutern – warum warum warum kein Kind? Manchmal dreht sich „Nie, nie, nie“ für meinen Geschmack fast ein wenig zu sehr im Kreis, wiederholt sich, aber das ist in Ordnung. Ich habe es dennoch sehr gern und mit großem Interesse gelesen. Wunderbar geschrieben und toll übersetzt, eine große Empfehlung.
ab 20,00 €
Nie, nie, nie
5/5
5/5

Nie, nie, nie

„Eine Sache habe ich aber schon immer gewusst: Ich werde keine Kinder haben. Ich hab mir nie Kinder gewünscht. Habe nie verstanden, warum wir Menschen unbedingt Kinder kriegen müssen.“ Linn Strømsborgs Protagonistin ist 35, kinderlos und glücklich – eigentlich. Jede in ihrem Umfeld bekommt plötzlich Kinder, auch ihre beste Freundin Anniken, und so wird sie ständig mit den Themen Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt konfrontiert – warum sie denn keine eigenen habe, ob es nicht langsam an der Zeit wäre. Denn so ist die Vorstellung der Menschen – man lernt jemanden kennen, zieht zusammen und gründet eine Familie. Das ist die Norm, der Standard, Abweichungen davon werden äußerst kritisch beäugt, diskutiert und hinterfragt. Aber Strømsborgs namenlose Erzählerin ist zufrieden mit sich selbst, in ihr existiert kein Wunsch nach einem Kind, sie ist sich selbst genug, verbringt am liebsten Zeit mit sich, ohne Rücksicht nehmen zu müssen: „Als Mutter ist man nie allein“. Alles, was sie sich wünscht ist ein langes Leben umgeben von Büchern, in dem sie nicht gezwungen ist, Kompromisse zu schließen. „Nie nie nie“ behandelt ein Thema, welchem in der Literatur bis jetzt noch nicht wahnsinnig viel Beachtung geschenkt wurde – der absolute, innige Wunsch kein Kind zu bekommen. Ein Buch, in dem sich sicher viele Frauen wiederfinden werden. Die Protagonistin wirft tausend Fragen bei ihren Mitmenschen auf, und versucht diese auf den knapp 250 Seiten zu erläutern – warum warum warum kein Kind? Manchmal dreht sich „Nie, nie, nie“ für meinen Geschmack fast ein wenig zu sehr im Kreis, wiederholt sich, aber das ist in Ordnung. Ich habe es dennoch sehr gern und mit großem Interesse gelesen. Wunderbar geschrieben und toll übersetzt, eine große Empfehlung.

Henrike Irmscher
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