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Profilbild von Josephine Rieckhoff Josephine Rieckhoff Buchhandlung: Thalia Hamburg - MERCADO
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Meine letzte Rezension Ice Planet Barbarians – Georgie und Vektal von Ruby Dixon
Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich zu dem Buch wirklich sagen kann. Fangen wir einfach von vorne an. Grüne Aliens. Wirklich? Grüne außerirdische kleine Männchen? Die so aussehen, als wären es „menschliche“ Insekten mit deformierten Köpfen und ein paar Glubschaugen zu viel? Das außerirdische Klischee schlecht hin. Und natürlich sehen ausgerechnet die Entführer so schrecklich aus, dass man eigentlich alles daran setzen möchte zu entkommen, um wieder auf den Planeten Erde zu gelangen. Bis man allerdings die blau gehörnten, sehr männlichen zweieinhalb Meter? großen Stammeskrieger vom Eisplaneten kennenlernt. Da schwindet natürlich auch der übernatürliche Drang nach Hause zu kommen, wobei das Zuhause einzig und allein in diesem Buch aus den USA und Kanada definiert wird. Die anderen Länder/Kontinente sind schlichtweg einfach egal, ja wahrscheinlich existieren sie nicht einmal, oder die Frauen, die von dort stammen sind einfach nicht so gut auf dem galaktischen Schwarzmarkt zu verkaufen. In diesem Fall ist das ja eigentlich nur ein Jackpot für uns, oder? Kommen wir zum eigentlichen Thema zurück. Die blauen Außerirdischen (aka das Volk), mit denen die jungen Frauen von nun an ihr Leben verbringen werden. Was sehr genau beschrieben wurde, waren natürlich die besonderen Eigenschaften, die in diesem Fall Vektal, der männliche Hauptprotagonist dieses Buches, mitbringt. Ich meine damit die sehr interessanten anatomischen Merkmale. Besonders im Intim- und Gesichtsbereich. Wer möchte schon nicht einen Stamm mit Ecken und Kanten eingeführt bekommen und wo außerdem die Zunge kleine Widerhaken mit Brennnesseleffekt hat? Zumindest habe ich mir das laut den Beschreibungen so vorgestellt. Alleine, dass man sich das vorstellen konnte… Tut das nicht weh? Anyway. Selten habe ich so ein Buch gelesen, wo das Geschlecht Frau (ich möchte nicht unbedingt sagen, durch den Dreck gezogen wurde… doch, eigentlich schon) als so minderbemittelt beschrieben wurde. Eine einzige Person, natürliche die Neue, (die als letzte entführt wurde) ergreift die Initiative. Die anderen sitzen ängstlich in der Ecke, weinen, schreien, oder sind nur noch eine äußerliche Hülle. Erst als Georgie (die Neue) kommt, weht ein etwas anderes Lüftchen, Versuche zu Entkommen werden gestartet, aber damit will ich nicht sagen, dass das Thema damit erledigt ist. Außer Georgie können vielleicht noch zwei andere Frauen etwas ausrichten, aber die anderen Mädchen sehen in Georgie die Anführerin, was ja nicht schlecht ist, aber sie nehmen wirklich alles von ihr an. Die eigene Meinung ist dabei nicht so wichtig und aus dem Überlebenskampf ist ein „oh, wenn Georgie sagt, dass sie hierbleiben wird, werden wir natürlich auch hier bleiben“ geworden. In der Tat, die Meinung der anderen war gar nicht wichtig genug, um überhaupt ihnen einen Satz zu widmen. Vielleicht steht dazu etwas im nächsten Band? I don’t know. Allerdings muss ich der Autorin trotzdem einen Pluspunkt geben, denn ich fand das Worldbuilding von dem Eisplaneten eigentlich recht gut. Die Fauna und Flora waren gut beschrieben und ausgearbeitet. Es wirkte galaktisch. Seltsam fand ich (ich fand gefühlt fast alles seltsam, aber as long as TikTok made me buy it…), dass man die Atmosphäre des Planeten nur mit einem speziellen Wurm überleben konnte. Aber der ist erst notwendig nach ein paar Tagen, nimmt man ihn dann nicht zu sich, könnte es gefährlich werden. Kurz gesagt, es gab keine Handlung, keine tiefgründige Liebesbeziehung, oder irgendetwas anderes Tiefgründiges, dafür gab es aber sehr viel erotische Action. Kommen wir zum Schluss und zum seltsamsten Fakt überhaupt. Das Buch war so seltsam und und so cringe, dass ich es wiederum witzig fand. Ich habe lange nicht mehr so über die gesamte (nicht vorhandene) Handlung eines Buches gelacht. Es war so absurd, dass es wiederum gut war! Drei Sterne, ursprünglich wollte ich dem Ganzen nur einen Stern geben, wenn überhaupt. Aber der fun Fact war da und es war unterhaltsam. Komisch, aber irgendwie witzig. Jedenfalls werde ich irgendwann noch den zweiten Teil lesen. Vielleicht ist der ja besser geschrieben, als der erste.
ab 15,00 €
Ice Planet Barbarians – Georgie und Vektal
3/5
3/5

Ice Planet Barbarians – Georgie und Vektal

Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, was ich zu dem Buch wirklich sagen kann. Fangen wir einfach von vorne an. Grüne Aliens. Wirklich? Grüne außerirdische kleine Männchen? Die so aussehen, als wären es „menschliche“ Insekten mit deformierten Köpfen und ein paar Glubschaugen zu viel? Das außerirdische Klischee schlecht hin. Und natürlich sehen ausgerechnet die Entführer so schrecklich aus, dass man eigentlich alles daran setzen möchte zu entkommen, um wieder auf den Planeten Erde zu gelangen. Bis man allerdings die blau gehörnten, sehr männlichen zweieinhalb Meter? großen Stammeskrieger vom Eisplaneten kennenlernt. Da schwindet natürlich auch der übernatürliche Drang nach Hause zu kommen, wobei das Zuhause einzig und allein in diesem Buch aus den USA und Kanada definiert wird. Die anderen Länder/Kontinente sind schlichtweg einfach egal, ja wahrscheinlich existieren sie nicht einmal, oder die Frauen, die von dort stammen sind einfach nicht so gut auf dem galaktischen Schwarzmarkt zu verkaufen. In diesem Fall ist das ja eigentlich nur ein Jackpot für uns, oder? Kommen wir zum eigentlichen Thema zurück. Die blauen Außerirdischen (aka das Volk), mit denen die jungen Frauen von nun an ihr Leben verbringen werden. Was sehr genau beschrieben wurde, waren natürlich die besonderen Eigenschaften, die in diesem Fall Vektal, der männliche Hauptprotagonist dieses Buches, mitbringt. Ich meine damit die sehr interessanten anatomischen Merkmale. Besonders im Intim- und Gesichtsbereich. Wer möchte schon nicht einen Stamm mit Ecken und Kanten eingeführt bekommen und wo außerdem die Zunge kleine Widerhaken mit Brennnesseleffekt hat? Zumindest habe ich mir das laut den Beschreibungen so vorgestellt. Alleine, dass man sich das vorstellen konnte… Tut das nicht weh? Anyway. Selten habe ich so ein Buch gelesen, wo das Geschlecht Frau (ich möchte nicht unbedingt sagen, durch den Dreck gezogen wurde… doch, eigentlich schon) als so minderbemittelt beschrieben wurde. Eine einzige Person, natürliche die Neue, (die als letzte entführt wurde) ergreift die Initiative. Die anderen sitzen ängstlich in der Ecke, weinen, schreien, oder sind nur noch eine äußerliche Hülle. Erst als Georgie (die Neue) kommt, weht ein etwas anderes Lüftchen, Versuche zu Entkommen werden gestartet, aber damit will ich nicht sagen, dass das Thema damit erledigt ist. Außer Georgie können vielleicht noch zwei andere Frauen etwas ausrichten, aber die anderen Mädchen sehen in Georgie die Anführerin, was ja nicht schlecht ist, aber sie nehmen wirklich alles von ihr an. Die eigene Meinung ist dabei nicht so wichtig und aus dem Überlebenskampf ist ein „oh, wenn Georgie sagt, dass sie hierbleiben wird, werden wir natürlich auch hier bleiben“ geworden. In der Tat, die Meinung der anderen war gar nicht wichtig genug, um überhaupt ihnen einen Satz zu widmen. Vielleicht steht dazu etwas im nächsten Band? I don’t know. Allerdings muss ich der Autorin trotzdem einen Pluspunkt geben, denn ich fand das Worldbuilding von dem Eisplaneten eigentlich recht gut. Die Fauna und Flora waren gut beschrieben und ausgearbeitet. Es wirkte galaktisch. Seltsam fand ich (ich fand gefühlt fast alles seltsam, aber as long as TikTok made me buy it…), dass man die Atmosphäre des Planeten nur mit einem speziellen Wurm überleben konnte. Aber der ist erst notwendig nach ein paar Tagen, nimmt man ihn dann nicht zu sich, könnte es gefährlich werden. Kurz gesagt, es gab keine Handlung, keine tiefgründige Liebesbeziehung, oder irgendetwas anderes Tiefgründiges, dafür gab es aber sehr viel erotische Action. Kommen wir zum Schluss und zum seltsamsten Fakt überhaupt. Das Buch war so seltsam und und so cringe, dass ich es wiederum witzig fand. Ich habe lange nicht mehr so über die gesamte (nicht vorhandene) Handlung eines Buches gelacht. Es war so absurd, dass es wiederum gut war! Drei Sterne, ursprünglich wollte ich dem Ganzen nur einen Stern geben, wenn überhaupt. Aber der fun Fact war da und es war unterhaltsam. Komisch, aber irgendwie witzig. Jedenfalls werde ich irgendwann noch den zweiten Teil lesen. Vielleicht ist der ja besser geschrieben, als der erste.

Josephine Rieckhoff
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Ice Planet Barbarians – Georgie und Vektal von Ruby Dixon
  • Band 1
  • Ice Planet Barbarians – Georgie und Vektal
  • Ruby Dixon
  • ab 15,00 €

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