Meine letzte RezensionNoch fünf Tagevon Helena Falke
Lis hat ein einziges Ziel: sich von ihrer Tochter verabschieden und sie in den fünf verbleibenden Tagen ihres eigenen Lebens auf ein Leben ohne ihre Mutter vorzubereiten. Doch die ungeklärten Umstände ihres eigenen Ablebens und des Mordes an ihren Arbeitgebern, den Harmans, lassen Lis keine Ruh und sie beginnt vom Sterbebett aus ihren eigenen Mord aufzuklären. Wird sie es schaffen, bevor ihr die Zeit ausgeht?
Normalerweise nutze ich die klassische Skala 1-5, um Bücher zu bewerten. Doch diese wird bei weitem nicht reichen, um dieses Werk einzuordnen. Selten hat mich ein Buch innerhalb der ersten Seiten derart in den Bann gezogen. Ich habe mitgefiebert, ermittelt, Theorien aufgestellt und war unfassbar investiert. Wollte das Buch nicht aus der Hand legen und habe jede freie Sekunde genutzt, um weiterzulesen. Ich MUSSTE wissen, wie es weitergeht. Wer die Tode verursacht hat. Welche Motive dahinter stecken. Und tatsächlich habe ich die Auflösung nicht kommen sehen. Dieses Buch ist so hervorragend geschrieben. Der Monolog. Die Verwendung der verbleibenden Zeit als Handlungsrahmen. Die Intrigen und die Marotten der Familie Harman. Ich habe es zwischen den Feiertagen gelesen und an Neujahr beendet, passend zum Setting des Buches. Und es wurde auf die letzten Meter mein absolutes Jahreshighlight 2025. Wenn ich könnte, würde ich diesem Werk eine 10/10, ach was, eine 20/10 geben! Und ich bin unfassbar gespannt auf weitere Werke aus der Feder dieser Autorin. Fast bin ich traurig darüber, dass es ein Pseudonym ist, unter dem dieses Buch veröffentlicht wurde, denn ich möchte UMGEHEND alle weiteren Werke dieser Autorin lesen.
Einfach. Ein. Meisterwerk.