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Noch fünf Tage Thriller | Eine Frau sucht ihren Mörder

137

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

3094

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.04.2026

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

303

Maße (L/B/H)

21,4/13,9/2,8 cm

Gewicht

439 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47538-6

Beschreibung

Rezension

»Für Leserinnen und Leser, die kompromisslos konstruierte Countdown-Thriller mögen« ("Frankfurter Rundschau")
»Sehr eindrucksvoll.« ("Deutschlandradio Kultur")
»Fast schon ein Klassiker.« ("Vorarlberger Nachrichten")
»Gefinkelter Plot über Macht in der Ohnmacht.« ("Der Standard")
»Fesselnder Countdown, den man nicht zur Seite legen möchte.« ("Hörzu")
»Dieser Krimi ist ein Fest … die schräge Handlung und die skurrilen Charaktere aus der Welt der Superreichen entwickeln eine Sogwirkung, die bis zum Ende nicht nachlässt.« ("BR, Wir in Bayern")
» Noch fünf Tage ... lotet im Gewand eines Spannungsromans die Abgründe unserer gesellschaftlichen Verhältnisse aus. Dass dies so überzeugend gelingt, liegt nicht zuletzt an der scheinbaren Gelassenheit, mit der Lis Castrop von ihren letzten Tagen erzählt. Allen Tränen zum Trotz. Und mit großartigem Gespür für die grimmige Komik ihrer Situation.« ("CULTurMAG")
»Ein raffinierter Roman ... ein brillant komponierter Thriller.« ("Rheinische Post")
»Sorgsam komponierte Krimikost.« ("Deutschlandfunk")
»... ein wirklich außergewöhnlicher Krimi mit einer Erzählerin, wie sie selbst einem routinierten Krimi-Publikum wohl noch nicht begegnet sein dürfte.« ("Buchkultur")

Produktdetails

Verkaufsrang

3094

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.04.2026

Herausgeber

Thomas Wörtche

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

303

Maße (L/B/H)

21,4/13,9/2,8 cm

Gewicht

439 g

Farbe

Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47538-6

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

Tolles Buch

Bewertung am 11.06.2026

Bewertungsnummer: 3165086

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Noch fünf Tage von Helena Falke / Rezension Worum geht es? Spitzenköchin Lis Castrop fällt einem Giftanschlag zum Opfer, das ihre Kunden tötet und sie zum sicheren Tod verurteilt. Lis hat 5 Tage, um herauszufinden, wer dafür verantwortlich ist. Was hat mich genau gepackt? Die Rückblicke bzgl. Lis‘ Beruf (kann es nicht näher spoilern) waren der Moment, ab dem ich atemlos bis Ende durchgesuchtet habe und wusste, dass ich hier einen Schatz entdeckt habe, der nicht allen gefallen wird, aber mich komplett abholt und mich verschiedenste Gefühle fühlen lässt. Es war spannend und emotional für mich, weil mich aber auch Lis als Protagonistin abgeholt hat. Vibe - kein klassischer Thriller - nicht blutig - wenig Action - seltsam - intelligent - eklige Momente - spannende Rückblicke - Handlung der Gegenwart spielt sich vom Krankenhausbett aus ab Besonderes Zitat „Um 21:34 schüttle ich wegen der Absurdität des Ganzen den Kopf: Ich muss meinen eigenen Mord aufklären.“ Vergleichbar mit ➡️ „Not quite dead yet“ (nicht besonders überraschend, für mich war dieses Buch ein Highlight, auch sehr empfehlenswert). Habe lange überlegt, an welches Buch mich das ansonsten noch erinnern könnte, aber mir ist nichts eingefallen. Empfehlenswert für Fans von ruhigeren Thrillern, die eher charakter- und beziehungsgetrieben sind. Eine melancholische Stimmung herrscht vor und man hinterfragt gemeinsam mit Lis das Leben. Es ist spannend, aber eher auf erzählerische Art und Weise. Das muss man mögen. Thrillerelemente ergeben sich aber aus gewissen Ekelfaktoren der Bandbreite von Lis‘ Beruf. Das kommt natürlich sehr stark drauf an, wer wie was empfindet. Wer sich nackte Frauenleichen und ähnliche typische Szenarien aus dem Genre erhofft, wird enttäuscht. Kritik Wenn Protagonisten wirklich alles ganz toll können und alles wissen, auch über ihr faktisches Fachgebiet hinaus, dann empfinde ich es als etwas too mich. Es gab ein paar Situationen bei denen ich dachte, oha, das kann Lis auch / das weiß Lis auch so genau… das hätte etwas weniger sein dürfen, hat mich aber nicht genug gestört, um Auswirkungen auf das Leseerlebnis zu haben. Meine Bewertung ➡️ 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Danke schön an die mir bis dato unbekannte Autorin für dieses wunderbare tiefgründige Buch!

Tolles Buch

Bewertung am 11.06.2026
Bewertungsnummer: 3165086
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Noch fünf Tage von Helena Falke / Rezension Worum geht es? Spitzenköchin Lis Castrop fällt einem Giftanschlag zum Opfer, das ihre Kunden tötet und sie zum sicheren Tod verurteilt. Lis hat 5 Tage, um herauszufinden, wer dafür verantwortlich ist. Was hat mich genau gepackt? Die Rückblicke bzgl. Lis‘ Beruf (kann es nicht näher spoilern) waren der Moment, ab dem ich atemlos bis Ende durchgesuchtet habe und wusste, dass ich hier einen Schatz entdeckt habe, der nicht allen gefallen wird, aber mich komplett abholt und mich verschiedenste Gefühle fühlen lässt. Es war spannend und emotional für mich, weil mich aber auch Lis als Protagonistin abgeholt hat. Vibe - kein klassischer Thriller - nicht blutig - wenig Action - seltsam - intelligent - eklige Momente - spannende Rückblicke - Handlung der Gegenwart spielt sich vom Krankenhausbett aus ab Besonderes Zitat „Um 21:34 schüttle ich wegen der Absurdität des Ganzen den Kopf: Ich muss meinen eigenen Mord aufklären.“ Vergleichbar mit ➡️ „Not quite dead yet“ (nicht besonders überraschend, für mich war dieses Buch ein Highlight, auch sehr empfehlenswert). Habe lange überlegt, an welches Buch mich das ansonsten noch erinnern könnte, aber mir ist nichts eingefallen. Empfehlenswert für Fans von ruhigeren Thrillern, die eher charakter- und beziehungsgetrieben sind. Eine melancholische Stimmung herrscht vor und man hinterfragt gemeinsam mit Lis das Leben. Es ist spannend, aber eher auf erzählerische Art und Weise. Das muss man mögen. Thrillerelemente ergeben sich aber aus gewissen Ekelfaktoren der Bandbreite von Lis‘ Beruf. Das kommt natürlich sehr stark drauf an, wer wie was empfindet. Wer sich nackte Frauenleichen und ähnliche typische Szenarien aus dem Genre erhofft, wird enttäuscht. Kritik Wenn Protagonisten wirklich alles ganz toll können und alles wissen, auch über ihr faktisches Fachgebiet hinaus, dann empfinde ich es als etwas too mich. Es gab ein paar Situationen bei denen ich dachte, oha, das kann Lis auch / das weiß Lis auch so genau… das hätte etwas weniger sein dürfen, hat mich aber nicht genug gestört, um Auswirkungen auf das Leseerlebnis zu haben. Meine Bewertung ➡️ 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ Danke schön an die mir bis dato unbekannte Autorin für dieses wunderbare tiefgründige Buch!

Fesselnd

Bewertung am 08.06.2026

Bewertungsnummer: 3161452

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin Helena Falke hat mir ihrem Buch "Noch fünf Tage" einen außergewöhnlichen Thriller geschrieben. Hauptdarstellerin ist Lis Castrop, die als Starköchin von der sehr reichen Familie Harmann engagiert wird, an Silvester ein Festmenü zu kreieren. Die ganze Familie Harman stirbt, da das Essen vergiftet war. Auch Lis selbst wurde mit einer kleineren Dosis vergiftet, und hat deshalb nur noch fünf Tage zu leben. Aus dem Krankenhaus heraus, versucht sie den Giftanschlag aufzuklären. Lis Lebenszeit wird in Tagen und Zeitangabe wie in einem Countdown im Buch genau angegeben, so dass der Leser quasi vor Augen sieht, wie Lis dem Tode immer näher kommt. Die Handlung ist sehr spannend geschrieben und durch die Ich-Erzählerin Lis fühlt sich der Leser dem Geschehen sehr nahe. Mir hat dieser Thriller bestens gefallen und deshalb vergebe ich gerne fünf Sterne.

Fesselnd

Bewertung am 08.06.2026
Bewertungsnummer: 3161452
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Autorin Helena Falke hat mir ihrem Buch "Noch fünf Tage" einen außergewöhnlichen Thriller geschrieben. Hauptdarstellerin ist Lis Castrop, die als Starköchin von der sehr reichen Familie Harmann engagiert wird, an Silvester ein Festmenü zu kreieren. Die ganze Familie Harman stirbt, da das Essen vergiftet war. Auch Lis selbst wurde mit einer kleineren Dosis vergiftet, und hat deshalb nur noch fünf Tage zu leben. Aus dem Krankenhaus heraus, versucht sie den Giftanschlag aufzuklären. Lis Lebenszeit wird in Tagen und Zeitangabe wie in einem Countdown im Buch genau angegeben, so dass der Leser quasi vor Augen sieht, wie Lis dem Tode immer näher kommt. Die Handlung ist sehr spannend geschrieben und durch die Ich-Erzählerin Lis fühlt sich der Leser dem Geschehen sehr nahe. Mir hat dieser Thriller bestens gefallen und deshalb vergebe ich gerne fünf Sterne.

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Noch fünf Tage

von Helena Falke

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Tatjana Hass

Thalia Hamburg – Überseequartier

Zum Portrait

5/5

Was bedeutet Gerechtigkeit, wenn man selbst keine erfährt? Im Angesicht des sicheren Todes… was ist da schon wahr? Oder moralisch verwerflich?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lis hat ein einziges Ziel: sich von ihrer Tochter verabschieden und sie in den fünf verbleibenden Tagen ihres eigenen Lebens auf ein Leben ohne ihre Mutter vorzubereiten. Doch die ungeklärten Umstände ihres eigenen Ablebens und des Mordes an ihren Arbeitgebern, den Harmans, lassen Lis keine Ruh und sie beginnt vom Sterbebett aus ihren eigenen Mord aufzuklären. Wird sie es schaffen, bevor ihr die Zeit ausgeht? Normalerweise nutze ich die klassische Skala 1-5, um Bücher zu bewerten. Doch diese wird bei weitem nicht reichen, um dieses Werk einzuordnen. Selten hat mich ein Buch innerhalb der ersten Seiten derart in den Bann gezogen. Ich habe mitgefiebert, ermittelt, Theorien aufgestellt und war unfassbar investiert. Wollte das Buch nicht aus der Hand legen und habe jede freie Sekunde genutzt, um weiterzulesen. Ich MUSSTE wissen, wie es weitergeht. Wer die Tode verursacht hat. Welche Motive dahinter stecken. Und tatsächlich habe ich die Auflösung nicht kommen sehen. Dieses Buch ist so hervorragend geschrieben. Der Monolog. Die Verwendung der verbleibenden Zeit als Handlungsrahmen. Die Intrigen und die Marotten der Familie Harman. Ich habe es zwischen den Feiertagen gelesen und an Neujahr beendet, passend zum Setting des Buches. Und es wurde auf die letzten Meter mein absolutes Jahreshighlight 2025. Wenn ich könnte, würde ich diesem Werk eine 10/10, ach was, eine 20/10 geben! Und ich bin unfassbar gespannt auf weitere Werke aus der Feder dieser Autorin. Fast bin ich traurig darüber, dass es ein Pseudonym ist, unter dem dieses Buch veröffentlicht wurde, denn ich möchte UMGEHEND alle weiteren Werke dieser Autorin lesen. Einfach. Ein. Meisterwerk.
  • Tatjana Hass
  • Buchhändler/-in

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5/5

Was bedeutet Gerechtigkeit, wenn man selbst keine erfährt? Im Angesicht des sicheren Todes… was ist da schon wahr? Oder moralisch verwerflich?

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Lis hat ein einziges Ziel: sich von ihrer Tochter verabschieden und sie in den fünf verbleibenden Tagen ihres eigenen Lebens auf ein Leben ohne ihre Mutter vorzubereiten. Doch die ungeklärten Umstände ihres eigenen Ablebens und des Mordes an ihren Arbeitgebern, den Harmans, lassen Lis keine Ruh und sie beginnt vom Sterbebett aus ihren eigenen Mord aufzuklären. Wird sie es schaffen, bevor ihr die Zeit ausgeht? Normalerweise nutze ich die klassische Skala 1-5, um Bücher zu bewerten. Doch diese wird bei weitem nicht reichen, um dieses Werk einzuordnen. Selten hat mich ein Buch innerhalb der ersten Seiten derart in den Bann gezogen. Ich habe mitgefiebert, ermittelt, Theorien aufgestellt und war unfassbar investiert. Wollte das Buch nicht aus der Hand legen und habe jede freie Sekunde genutzt, um weiterzulesen. Ich MUSSTE wissen, wie es weitergeht. Wer die Tode verursacht hat. Welche Motive dahinter stecken. Und tatsächlich habe ich die Auflösung nicht kommen sehen. Dieses Buch ist so hervorragend geschrieben. Der Monolog. Die Verwendung der verbleibenden Zeit als Handlungsrahmen. Die Intrigen und die Marotten der Familie Harman. Ich habe es zwischen den Feiertagen gelesen und an Neujahr beendet, passend zum Setting des Buches. Und es wurde auf die letzten Meter mein absolutes Jahreshighlight 2025. Wenn ich könnte, würde ich diesem Werk eine 10/10, ach was, eine 20/10 geben! Und ich bin unfassbar gespannt auf weitere Werke aus der Feder dieser Autorin. Fast bin ich traurig darüber, dass es ein Pseudonym ist, unter dem dieses Buch veröffentlicht wurde, denn ich möchte UMGEHEND alle weiteren Werke dieser Autorin lesen. Einfach. Ein. Meisterwerk.

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Kerstin Hahne

Thalia Zentrale

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4/5

die Uhr tickt - sozusagen....

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die Digitaluhr ihres Krankenzimmers zeigt einer Frau die verrinnende Zeit. In ca.fünf Tagen wird auch sie der Vergiftung mit Polonium 210 erliegen, die am Silvesterabend ihre Arbeitgeberfamilie umgebracht hat. Ich-Erzählerin Lis Castrop war deren persönliche Köchin, die hingebungsvoll Gaumenfreuden für die Freunde und Geschäftspartner ihres Brötchengebers John Harmann, Milliardär, kreierte. Nun sind alle Harmanns, die zur Silvsterfeier vor Ort in Davos waren, tot und Lis verdächtig, sie getötet zu haben. Tag für Tag spürt sie ihre Kräfte schwinden, aber sie wil noch für die Zukunft ihrer Teenager-Tochter vorsorgen, bevor sie ihr die Wahrheit über ihren eigenen, bevorstehenden Tod sagen kann. Und damit sie sie überhaupt sehen darf, muss sie zudem noch den/ihren Mörder entlarven... Ein ungewöhnlicher Plot mit einer Heldin unter heftigem Zeitdruck, die uns in Rückblicken ihre schräge Arbeitgeberfamilie bzw. ihren eigenen Werdegang davor Stück für Stück näherbringt. Wer bloß hatte ein Motiv, die Harmanns umzubringen und ist Lis wirklich nur "Beifang"? Wie ein Kammerspiel entfaltet sich das Leben in Lis` Palliativ-Krankenzimmer mit Pflegerin Esme, die ihr hilft!, mit "Death Doula" und mit der Polizei sowie ausgewählten Besuchern. Dabei kreist die ständige Frage im Hinterkopf der Leser(*innen): wer könnte der Täter sein? Eine gut konstruierte Story über Sterne-Restaurants, die Allüren der Reichen, Narzissten, kulinarischen Kreationen und einer besonderen Protagonistin samt einem Ende, das ich soo nicht vor mir gesehen hatte - welches aber mich zufriedengestellt zurückließ...
  • Kerstin Hahne
  • Buchhändler/-in

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4/5

die Uhr tickt - sozusagen....

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Die Digitaluhr ihres Krankenzimmers zeigt einer Frau die verrinnende Zeit. In ca.fünf Tagen wird auch sie der Vergiftung mit Polonium 210 erliegen, die am Silvesterabend ihre Arbeitgeberfamilie umgebracht hat. Ich-Erzählerin Lis Castrop war deren persönliche Köchin, die hingebungsvoll Gaumenfreuden für die Freunde und Geschäftspartner ihres Brötchengebers John Harmann, Milliardär, kreierte. Nun sind alle Harmanns, die zur Silvsterfeier vor Ort in Davos waren, tot und Lis verdächtig, sie getötet zu haben. Tag für Tag spürt sie ihre Kräfte schwinden, aber sie wil noch für die Zukunft ihrer Teenager-Tochter vorsorgen, bevor sie ihr die Wahrheit über ihren eigenen, bevorstehenden Tod sagen kann. Und damit sie sie überhaupt sehen darf, muss sie zudem noch den/ihren Mörder entlarven... Ein ungewöhnlicher Plot mit einer Heldin unter heftigem Zeitdruck, die uns in Rückblicken ihre schräge Arbeitgeberfamilie bzw. ihren eigenen Werdegang davor Stück für Stück näherbringt. Wer bloß hatte ein Motiv, die Harmanns umzubringen und ist Lis wirklich nur "Beifang"? Wie ein Kammerspiel entfaltet sich das Leben in Lis` Palliativ-Krankenzimmer mit Pflegerin Esme, die ihr hilft!, mit "Death Doula" und mit der Polizei sowie ausgewählten Besuchern. Dabei kreist die ständige Frage im Hinterkopf der Leser(*innen): wer könnte der Täter sein? Eine gut konstruierte Story über Sterne-Restaurants, die Allüren der Reichen, Narzissten, kulinarischen Kreationen und einer besonderen Protagonistin samt einem Ende, das ich soo nicht vor mir gesehen hatte - welches aber mich zufriedengestellt zurückließ...

Meinung aus der Buchhandlung

Noch fünf Tage

von Helena Falke

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