Meine letzte RezensionIrida 3. Irida und das Flüstern in den Feldernvon Markus Heitz
In Hohenburg verschwinden plötzlich Menschen – und diesmal nicht in den geheimnisvollen Höhlen, sondern mitten unter freiem Himmel. Gemeinsam machen sich Irida und die Furchtlosen auf die Suche nach einer Erklärung und stoßen auf eine alte Legende, die mit den aktuellen Ereignissen erschreckend gut zusammenpasst. Als einer von ihnen selbst verschwindet, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. Mit jedem Band wachsen nicht nur die Herausforderungen, sondern auch die Furchtlosen selbst. Genau das gefällt mir an dieser Reihe so gut. Irida, Jinjin, Cedric und Jeremy entwickeln sich stetig weiter und ihre Erlebnisse aus den vorherigen Bänden prägen ihre Entscheidungen. Dadurch begleitet man sie nicht einfach nur auf ein neues Abenteuer, sondern ein Stück auf ihrem weiteren Lebensweg. Auch dieses Mal verbindet Markus Heitz alte Sagen, gruselige Legenden und spannende Fantasy zu einer mitreißenden Geschichte, die immer wieder zum Miträtseln einlädt. Themen wie Mut, Freundschaft und Vertrauen stehen erneut im Mittelpunkt. An einigen Stellen hatte die Handlung für mich zwar kleinere Längen und ich hätte mir gewünscht, dass das Verschwinden von einem der vier Freunde schon früher immer mal wieder aufgegriffen wird, statt erst später stärker in den Fokus zu rücken. Die größte Bedrohung wurde für meinen Geschmack außerdem etwas zu schnell besiegt und hätte noch deutlich mehr Potenzial gehabt. Trotzdem bleibt „Irida und das Flüstern in den Feldern“ ein spannender dritter Band, der Lust auf mehr macht. Bisher ist es zwar mein schwächster Teil der Reihe, trotzdem hoffe ich sehr, dass noch weitere Bände erscheinen, denn einige Fragen sind noch immer offen.