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Nicole Duckhorn Buchhandlung: Thalia Flensburg
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Meine letzte Rezension Über den Wolken Mordens von David Holy
Grandios produziert und unglaublich atmosphärisch umgesetzt! Die Sprecherinnen und Sprecher liefern durchweg eine hervorragende Leistung ab und erwecken die Figuren sowie die Welt richtig zum Leben. Gerade das intensive Worldbuilding sorgt dafür, dass man völlig in die Geschichte eintaucht. Wer hochwertige Fantasy-Hörspiele mit dichter Atmosphäre liebt, sollte hier unbedingt reinhören.
ab 14,99 €
Produktbild Über den Wolken Mordens
5/5
  • Nicole Duckhorn
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5/5

Über den Wolken Mordens

Grandios produziert und unglaublich atmosphärisch umgesetzt! Die Sprecherinnen und Sprecher liefern durchweg eine hervorragende Leistung ab und erwecken die Figuren sowie die Welt richtig zum Leben. Gerade das intensive Worldbuilding sorgt dafür, dass man völlig in die Geschichte eintaucht. Wer hochwertige Fantasy-Hörspiele mit dichter Atmosphäre liebt, sollte hier unbedingt reinhören.

Meine Lieblingswerke

  • Produktbild Harry Potter und der Stein der Weisen
    • Nicole Duckhorn
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    5/5

    Harry Potter und der Stein der Weisen

    Eine Geschichte, die sich anfühlt wie ein echtes Leben – nur eben mit Zauberstäben, sprechenden Hüten und geheimen Gängen. Selten hat mich eine Welt so vollständig aufgenommen wie diese hier. Schon nach den ersten Seiten war mir klar: Ich werde diese Welt nicht mehr so schnell verlassen. Alles in diesem Buch ist so stimmig und durchdacht, dass es sich weniger wie Fantasie anfühlt – und mehr wie eine zweite Realität, die man plötzlich betreten darf. Hogwarts ist kein Schauplatz, sondern ein Ort, den man kennenlernt wie eine neue Stadt. Die sich bewegenden Treppen, die schwebenden Kerzen in der Großen Halle, der unheimliche Wald – das alles fühlt sich nicht konstruiert an, sondern wie etwas, das wirklich da ist, während man liest. Was mich besonders beeindruckt hat, ist die Natürlichkeit der Figuren. Nichts wirkt aufgesetzt: Die Gespräche fließen, die Freundschaften entwickeln sich glaubhaft, und sogar das Misstrauen gegenüber Lehrern oder Mitschülern ist so nachvollziehbar, dass man manchmal vergisst, dass es sich um ein Jugendbuch handelt. Harry, Ron und Hermine wachsen einem sehr schnell ans Herz – nicht, weil sie perfekte Held*innen sind, sondern weil sie zweifeln, streiten, sich wieder versöhnen und über sich hinauswachsen. Trotz der magischen Elemente bleibt die Geschichte nah dran am Menschlichen: Fragen nach Mut, Zugehörigkeit, Freundschaft und Gerechtigkeit durchziehen das Buch leise, aber deutlich. Es ist spannend, ja – aber nicht bloß wegen der Abenteuer, sondern weil man so tief mit den Figuren verbunden ist. Am Ende hatte ich das Gefühl, etwas erlebt zu haben, das bleibt. Ich wollte sofort weiterlesen. Und ich beneide alle, die es noch vor sich haben.

  • Produktbild Sherlock Holmes Bd. 1
    • Nicole Duckhorn
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    5/5

    Sherlock Holmes Bd. 1

    Wenn sich ein Buch anfühlt wie ein Fundstück aus der Baker Street selbst, dann ist es diese Ausgabe. Schon beim ersten Blick auf den kunstvoll gestalteten Einband mit seinen goldenen Verzierungen spürt man: Das hier ist nicht einfach nur ein Buch – es ist ein Erlebnis. Der geprägte Einband, der verzierte Buchschnitt, die schweren Seiten – jedes Detail ist eine Hommage an das viktorianische London: an rauchige Gassen, Gaslaternen, die im Nebel flackern, und die unverwechselbare Gestalt eines Mannes mit Deerstalker-Mütze und Pfeife. Doch der wahre Schatz liegt zwischen den Seiten. Diese Ausgabe ist nicht nur eine Sammlung von Geschichten, sondern ein Fall für sich. Neben Eine Studie in Scharlachrot, dem ersten Fall von Sherlock Holmes und Dr. Watson, erwarten den Leser zahlreiche historische Beilagen: alte Briefe, kryptische Notizen, Faksimiles, die aussehen, als hätte Holmes sie höchstpersönlich aus einem Aktenschrank gezogen. Wer hat nicht schon einmal davon geträumt, selbst einen verschlüsselten Brief aus einem Holmes-Fall in den Händen zu halten? Die Geschichten von Arthur Conan Doyle sind längst zeitlos, aber in dieser Ausgabe entfalten sie eine ganz besondere Wirkung. Das Buch lädt nicht nur zum Lesen, sondern zum Miträtseln ein. Man hält keine gewöhnliche Sammlung von Kriminalfällen in den Händen, sondern eine Edition, die das Gefühl vermittelt, selbst ein Teil von 221B Baker Street zu sein – als würde man Watson über die Schulter blicken, wenn er seine Aufzeichnungen über die außergewöhnlichen Abenteuer des Meisterdetektivs niederschreibt. Für eingefleischte Holmes-Fans ist diese Schmuckausgabe ein Schatz, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Doch auch für Neueinsteiger, die zum ersten Mal in die Welt von Sherlock Holmes eintauchen, ist sie ein perfekter Einstieg – denn sie zeigt auf den ersten Blick, dass diese Geschichten mehr sind als alte Krimis. Sie sind lebendige Literatur, die einen bis heute in ihren Bann zieht. Ein Buch, das man nicht nur liest, sondern erlebt – und das in keiner Sammlung fehlen sollte.

  • Produktbild Sag's mit den Händen 01
    • Nicole Duckhorn
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    5/5

    Sag's mit den Händen 01

    'Sag’s mit den Händen' hat mich nach dem ersten Band nicht mehr losgelassen. Ich habe gemerkt, dass ich den Manga längst zugeklappt hatte, aber ständig an die Figuren und ihre Begegnungen denken musste. Dieses leise Weiterwirken war der Moment, in dem mir klar wurde, wie sehr mich diese Geschichte beschäftigt. Was mich von Anfang an abgeholt hat, war der Zeichenstil. Er ist klar als Manga erkennbar, wirkt aber nicht glatt oder überzeichnet. Die Figuren sehen wie echte Menschen aus, nicht perfekt, nicht auf Wirkung getrimmt, sondern individuell und wiedererkennbar. Genau das passt zur Geschichte. Auch die Beziehung entwickelt sich langsam und nachvollziehbar. Es passiert körperlich sehr wenig, und gerade das fühlt sich hier stimmig an. Es geht nicht darum, wann endlich der nächste Schritt kommt, sondern darum, wie Nähe entsteht, wie Unsicherheiten Platz haben und wie zwei Menschen sich Schritt für Schritt aufeinander einlassen. Die Konflikte wirken nicht konstruiert, sondern ergeben sich ganz natürlich aus der Situation, ohne künstliches Drama oder plötzliche Wendungen, die nur Spannung erzeugen sollen. Besonders prägend ist dabei der Umgang mit Gebärdensprache. Als hörende Person hatte ich vorher keinen wirklichen Zugang dazu, und genau hier öffnet der Manga eine Tür. Die Geschichte bringt einem diese Welt nahe, ohne erklärend oder belehrend zu sein. Man merkt schnell, dass Gebärdensprache nicht nur `'Worte mit den Händen' ist, sondern aus Mimik, Körperhaltung und Rhythmus besteht und wie viel Gefühl darin liegen kann. Nähe, Unsicherheit, Zuneigung oder Zurückhaltung werden oft nonverbal erzählt, und das macht die Beziehung zwischen den beiden Figuren noch intensiver. Gerade weil sie diese Sprache gemeinsam nutzen und weiter entdecken, entsteht eine besondere Form von Verbundenheit. Für mich war das so greifbar, dass ich während des Lesens den Wunsch hatte, diese Sprache selbst zu lernen und daran teilzuhaben. Ich habe selten einen Manga gelesen, der mir so viel Raum zum Mitgehen gegeben hat. Man begleitet die beiden nicht durch große Dramen, sondern durch alltägliche Schritte des Kennenlernens, und genau das bleibt im Kopf. Der einzige echte Nachteil ist das Warten auf den nächsten Band, weil ich diese Entwicklung am liebsten ohne Pause weiterlesen würde. Für mich ist das aktuell mein Lieblingswerk, gerade weil es ruhig bleibt, sich Zeit nimmt und Nähe auf eine sehr glaubwürdige Weise entstehen lässt.

  • Produktbild Die Wellenläufer
    • Nicole Duckhorn
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    5/5

    Die Wellenläufer

    Es gibt Bücher, die liest man. Und dann gibt es Bücher, die man spürt. Die einen mitnehmen, weit weg von hier – auf eine Reise, die man nicht mehr vergessen kann. "Die Wellenläufer" ist genau so ein Buch für mich. Jedes Mal, wenn ich es aufschlage, habe ich das Gefühl, wieder an Bord eines Piratenschiffs zu stehen, den Wind in den Haaren, das Salz auf der Haut. Kai Meyer erzählt keine gewöhnliche Piratengeschichte – er erschafft eine Welt, in der das Meer lebendig ist, Stürme eine Seele haben und Schiffe aus Korallen wachsen. Magie ist hier kein Mythos, sondern so real wie die Gischt, die über die Planken spritzt. Und mitten in dieser Welt gibt es zwei Jugendliche, die mehr mit dem Ozean verbunden sind, als ihnen lieb ist: Jolly und Munk – die Wellenläufer. Sie können über das Wasser laufen, als wäre es fester Boden. Doch diese Gabe macht sie nicht zu Helden – sie macht sie zu Gejagten. Ich liebe es, wie Kai Meyer diese Geschichte erzählt. Seine Sprache ist kraftvoll und bildgewaltig – ich kann die tobenden Wellen förmlich hören, die salzige Luft riechen und die raue Welt der Piraten spüren. Jolly ist eine Protagonistin, die sofort lebendig wird: frech, mutig, manchmal stur – aber immer voller Leben. Munk dagegen ist nachdenklich, vorsichtiger, fast zögerlich – und gerade dieser Gegensatz zwischen ihnen macht ihre gemeinsame Reise so spannend. Doch es ist nicht nur die Atmosphäre, die mich jedes Mal aufs Neue fesselt – es sind die Geheimnisse, die Legenden, die dunklen Mächte, die unter der Wasseroberfläche lauern. In dieser Geschichte geht es um weit mehr als um Piraten und Abenteuer. Es geht um den Kampf gegen etwas viel Größeres – eine Bedrohung, die uralt ist und tief in den Meeren verborgen liegt. "Die Wellenläufer" ist der Auftakt einer Trilogie, die mit jedem Band noch vielschichtiger wird – eine Geschichte voller Magie, Gefahren und einer unbändigen Sehnsucht nach Freiheit. Es ist eines der Bücher, zu denen ich immer wieder zurückkehre, wenn ich genau das spüren will: den Wind, das Abenteuer – und den Zauber, der in jeder Welle verborgen liegt. Kai Meyer zeigt mit "Die Wellenläufer", warum er für mich einer der besten Phantastik-Autoren überhaupt ist. Dieses Buch ist mehr als eine Geschichte – es ist eine Welt, in die ich immer wieder zurückkehren will.

  • Produktbild Der Klabauterkrieg
    • Nicole Duckhorn
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    5/5

    Der Klabauterkrieg

    Für mich eines der Hörspiele, bei denen man merkt, wie gut dieses Format funktionieren kann. Es fühlt sich nicht klein an, sondern richtig groß gedacht, wie ein Abenteuer, das man komplett miterlebt. 'Der Klabauterkrieg' ist die Vorgeschichte zur 'Wellenläufer'-Reihe und genau das macht es so spannend: Man bekommt den Einstieg in diese Welt, ohne dass alles schon auserzählt ist. Die Geschichte bleibt klar und übersichtlich, aber gleichzeitig passiert genug, dass es nie stillsteht. Was hier besonders heraussticht, ist die Inszenierung. Die Sprecher passen unglaublich gut zu ihren Figuren, und durch Geräusche und Musik entstehen Szenen, die sich fast wie Bilder im Kopf aufbauen. Gerade bei den actionreicheren Momenten merkt man, wie viel Bewegung und Energie drinsteckt, ohne dass es unübersichtlich wird. Gleichzeitig funktioniert auch die Mischung aus Piratenabenteuer und Fantasy richtig gut. Es bleibt nicht bei klassischen Seefahrergeschichten, sondern bringt immer wieder neue Elemente rein, die das Ganze interessant halten. Beim Hören fühlte ich mich hin und wieder an den Charme der Indiana Jones Filme erinnert. Die Geschichte ist eher kompakt erzählt, was dafür sorgt, dass nichts unnötig in die Länge gezogen wird. Dadurch bleibt alles im Fluss und man hat das Gefühl, ein vollständiges Abenteuer zu erleben, ohne dass es sich verliert. Für mich ist das genau die Art Hörspiel, die zeigt, wie viel Atmosphäre und Spannung man allein über Stimmen und Geräusche transportieren kann.

  • Produktbild World of Warcraft
    • Nicole Duckhorn
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    5/5

    World of Warcraft

    Ein Buch, das ich allein wegen der Aufmachung schon liebe. Der goldene Buchschnitt, die Illustrationen, das ganze Design das fühlt sich nicht wie ein normales Buch an, sondern wie ein Märchenband, den man bewusst in die Hand nimmt. Was mich hier sofort begeistert hat, ist genau diese Gestaltung. Die Seiten, die Bilder, die Art, wie alles zusammenpasst. Man merkt einfach, dass hier viel Wert darauf gelegt wurde, dass sich das Buch besonders anfühlt. Es ist eines von diesen Büchern, die man nicht einfach nur liest, sondern immer wieder anschaut. Gerade die Illustrationen tragen unglaublich viel zur Stimmung bei und geben jeder Geschichte noch einmal eine eigene Wirkung. Inhaltlich hat mich überrascht, wie gut das Ganze auch unabhängig von World of Warcraft funktioniert. Klar, wenn man die Welt kennt, erkennt man Dinge wieder und hat nochmal einen anderen Zugang. Aber die Geschichten selbst sind wie klassische Märchen aufgebaut mit eigenen Figuren, klaren Motiven und oft auch einer kleinen Moral dahinter. Es geht um Mut, um Entscheidungen, um kleine Figuren, die in ihrer eigenen Welt etwas bewegen. Dadurch liest sich das Buch nicht wie ein typisches Franchise-Produkt, sondern wirklich wie ein eigenständiger Märchenband. Gerade wenn man Fantasy, Mythen und Fabelwesen mag, funktioniert das hier richtig gut. Für Fans ist es nochmal stärker, weil man tiefer eintaucht, aber es braucht dieses Vorwissen nicht zwingend. Für mich ist es vor allem diese Kombination aus Gestaltung und Inhalt, die das Buch so besonders macht. Ich habe es nicht einfach durchgelesen, sondern immer wieder einzelne Geschichten genommen und mich auch visuell darin verloren.

  • Produktbild Smoking Behind the Supermarket 1
    • Nicole Duckhorn
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    5/5

    Smoking Behind the Supermarket 1

    Ein stiller, wunderbar beobachteter Manga über zufällige Nähe hinter dem Supermarkt – mit reduzierten, ausdrucksstarken Zeichnungen, einem Gespür für reale Figuren und kleinen absurden Momenten voller Humor und Wärme. Eine Begegnung, so beiläufig wie besonders – und gerade deshalb so schön. Schon nach den ersten Seiten war mir klar: Smoking Behind the Supermarket ist anders. Nicht spektakulär, nicht überdreht, nicht mit der Brechstange charmant – sondern still, seltsam nah und einfach wahnsinnig gut gezeichnet. Der Stil ist auffallend reduziert: dicke Linien, viel Schwarz, kaum Details im Hintergrund. Aber was auf den ersten Blick zurückgenommen wirkt, zeigt schnell seine Stärke – nämlich in den Gesichtern. Die Mimik der Figuren, die Augen, die Close-ups, die sich manchmal über eine halbe Seite erstrecken – all das ist so präzise und stimmungsvoll, dass es mich wirklich beeindruckt hat. Die Nebenfiguren bleiben vage, manchmal fehlen ihnen sogar die Gesichter – was nicht wie Nachlässigkeit wirkt, sondern wie ein bewusster Fokus: Hier geht es um genau diese beiden Menschen, um diesen schmalen, aber bedeutsamen Raum, den sie gemeinsam einnehmen. Die Geschichte selbst lebt von genau dieser Reduktion: Zwei Erwachsene treffen sich regelmäßig hinter dem Supermarkt beim Rauchen. Nicht mehr und nicht weniger. Und doch passiert so viel zwischen diesen kurzen Momenten. Es ist lustig, manchmal absurd, voller kleiner Andeutungen, und genau deshalb so glaubwürdig. Die Kapitel sind nach Zigaretten benannt, was zunächst witzig wirkt, sich aber schnell zu einem stimmigen Erzählrhythmus entwickelt. Besonders mochte ich die winzigen Episoden am Ende jedes Kapitels – Rückblicke, Miniaturen, die jeder Zigarette eine kleine Erinnerung anhängen. Gegen Ende gibt es einen Moment, der mir ein bisschen zu konstruiert erschien – eine Szene, die offenbar ein starkes Gefühl setzen soll, aber kurz aus dem ansonsten so fein gezeichneten Ton herausfällt. Das verzeihe ich dem Manga aber gerne, weil er sonst so viel richtig macht: Er erzählt mit Zurückhaltung, Humor und einem liebevollen Blick auf ganz normale Menschen. Keine Idealisierungen, keine Manga-Klischees – nur zwei Figuren, die auf ihre stille Art berühren. Hinweis: Der Manga ist ab 16 Jahren freigegeben – diese Altersangabe bezieht sich ausschließlich auf das wiederkehrende Thema Rauchen. Es gibt keine expliziten sexuellen oder gewalttätigen Inhalte. Inhaltlich wie stilistisch richtet sich die Geschichte jedoch eher an Leser*innen, die die Lebenswelt und das Alter der Figuren nachvollziehen können – was ab etwa 16 sinnvoll erscheint.

  • Produktbild Your name. Luxury Edition
    • Nicole Duckhorn
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    Your name. Luxury Edition

    Was, wenn du eines Morgens aufwachst – aber nicht in deinem eigenen Körper? Mitsuha lebt in einem abgelegenen Dorf, Taki in der pulsierenden Großstadt Tokio. Zwei Menschen, die sich nie begegnet sind – und doch fühlen sie sich auf seltsame Weise miteinander verbunden. Denn plötzlich passiert das Unmögliche: Eines Morgens wachen sie im Körper des anderen auf. Ohne zu wissen, warum oder wie das geschieht, lernen sie sich auf eine Weise kennen, die sonst nie möglich gewesen wäre. Anfangs scheint es ein seltsames, fast spielerisches Erlebnis zu sein. Doch je mehr sie einander verstehen, desto tiefer wird die Verbindung – bis Taki eines Tages nach Mitsuha sucht. Und was er entdeckt, stellt alles auf den Kopf. Diese Geschichte trägt ein Motiv in sich, das tief in der japanischen Kultur verwurzelt ist: die Legende vom roten Faden des Schicksals. Nach alter Überlieferung sind zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind, durch einen unsichtbaren roten Faden verbunden. Dieser mag sich verheddern oder spannen, doch er reißt niemals. "your name." greift dieses Symbol auf und verwebt es meisterhaft mit seiner Handlung. Mitsuhas rotes Flechtband ist mehr als nur ein Accessoire – es ist die physische Manifestation dieser Verbindung, ein Band, das Zeit und Raum überwindet und Taki und Mitsuha unaufhaltsam zueinander führt. Diese Luxury Edition vereint die komplette Manga-Adaption von Makoto Shinkais Meisterwerk in einem hochwertigen Hardcover-Band mit detailreichen Zeichnungen von Ranmaru Kotone. Auch wer den Film bereits gesehen hat, wird hier neue Facetten der Geschichte entdecken – atmosphärisch, tiefgründig und voller Emotionen. Ein atemberaubendes Werk über Zeit, Erinnerungen und die unsichtbaren Fäden, die uns verbinden – in einer Edition, die man unbedingt in den Händen halten sollte.

  • Produktbild Piraten Kapern
    • Nicole Duckhorn
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    5/5

    Piraten Kapern

    Manchmal braucht es nicht viel für einen gelungenen Spieleabend – ein paar Würfel, eine gute Runde und die richtige Mischung aus Glück und Taktik. Piraten Kapern ist genau so ein Spiel: schnell verstanden, immer spannend und mit jeder Menge „Nur noch ein Wurf!“-Momenten. Hier geht es nicht nur darum, die besten Kombinationen zu erwürfeln, sondern auch darum, das eigene Glück richtig einzuschätzen. Wie weit traust du dich zu gehen? Sicherst du deine Beute oder riskierst du alles für den großen Fang? Die Würfel fallen, die Mitspielenden fiebern mit, und manchmal reicht ein einziger Wurf, um den gesamten Spielverlauf auf den Kopf zu stellen. Was dieses Spiel für mich besonders macht, ist die perfekte Balance zwischen Leichtigkeit und Spannung. Man kann einfach loslegen, ohne lange Regeln zu studieren, und doch ist jede Partie anders. Die Piratenkarten bringen zusätzliche Wendungen ins Spiel, und mit jeder Runde steigt das Kribbeln – schaffst du es, deine Mitspielenden zu übertrumpfen oder gehst du mit einem Haufen Totenköpfe unter? Dank des kompakten Formats eignet sich "Piraten Kapern" perfekt für unterwegs oder als schnelles Spiel für zwischendurch. Gerade an einem sonnigen Tag am Hafen oder am Strand, mit Blick auf das Wasser, fühlt es sich noch ein bisschen mehr nach einem echten Piratenabenteuer an. Egal ob mit Familie, Freunden oder in einer lustigen Spielerunde – es sorgt immer für einen Mix aus Strategie, Schadenfreude und überraschenden Wendungen. Ein Spiel, das sich nie gleich anfühlt und genau deshalb immer wieder Spaß macht.

  • Produktbild Mein Freund Pierrot
    • Nicole Duckhorn
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    5/5

    Mein Freund Pierrot

    Optisch hat mich dieser Comic sofort gehabt: die Farben, die Übergänge, diese ganze Bildsprache. Inhaltlich entwickelt sich daraus eine Geschichte, die viel klarer und dunkler ist, als ich am Anfang erwartet hätte. Was mich hier wirklich begeistert hat, ist die visuelle Umsetzung. Die Farben sind nicht einfach nur schön, sie tragen die Stimmung komplett. Viele Seiten wirken fast wie gemalt, weich und gleichzeitig sehr präsent. Mich hat das beim Lesen immer wieder an 'Das letzte Einhorn' erinnert: dieses Märchenhafte, das gleichzeitig nie ganz leicht ist. Man bleibt automatisch länger auf einzelnen Seiten hängen, weil so viel über die Bilder passiert und nicht nur über das, was gesagt wird. Die Geschichte selbst hat mich dann mehr überrascht, als ich gedacht hätte. Am Anfang wirkt alles noch ruhig und fast verträumt, aber nach und nach verschiebt sich das Ganze deutlich. Beziehungen verändern sich, Dynamiken kippen, und man merkt, dass es hier nicht einfach bei einer schönen, magischen Geschichte bleibt. Für mich hatte das stellenweise etwas von 'Das wandelnde Schloss', aber eben nicht in dieser warmen, auflösenden Richtung, sondern eher wie eine Version, die konsequenter ins Unangenehme geht, dunkler und weniger ausgleicht. Gerade das hat für mich gut funktioniert, weil die Entwicklung nicht beschönigt wird. Ich habe beim Lesen gemerkt, dass mich vor allem diese Kombination aus Bild und Geschichte getragen hat. Es ist kein Comic, den man schnell durchliest, sondern einer, bei dem man automatisch langsamer wird, weil die Bilder so viel Raum einnehmen. Für mich hat hier beides zusammengepasst: die Optik und die Entwicklung der Geschichte.

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