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Marie Hoffmann Buchhandlung: Thalia Jena – Goethe-Galerie

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Meine letzte Rezension Stacking Doll von Carlton Mellick III
Zuerst dachte ich das der Kommentar von Brian Keene zu diesem Buch wäre ein bisschen übertrieben, aber dann wurde ich eines Besseren belehrt. Nichts beschreibt diese Horror-/Liebesgeschichte besser als »Carlton Mellicks Werk ist, als hättest du dein Hirn in einen Mixer gesteckt.« Die Kurzbeschreibung der Story hat mich gleich gecatched. Benjamin und Ynaria sind sehr verliebt und wollen heiraten. Allerdings sind Ynarias Eltern dagegen, denn Benjamin passt nicht in ihre Welt. Ynaria und ihre Eltern sind Holzpuppen, und zwar nicht irgendwelche Holzpuppen, sondern Matrjoschkas und halten sich streng an die matrjoschkanischen Traditionen. Ihr Vater besteht darauf das Benjamin und seine Tochter sich dem Test unterziehen, um einander wirklich kennenzulernen vor der Ehe. Denn Matrjoschkas haben mehrere Schichten, die sich über ihr ganzes Leben entwickeln und deren Gestalt sie über die Zeit annehmen können. Benjamin soll also Ynarias Schichten kennenlernen, und zwar alle. Dann und nur dann, wenn er alles von Ynarias Innerem kennt und Lieben lernt, steht einer Hochzeit nichts mehr im Weg. Aber nicht jede Schicht ist so liebevoll wie Ynaria und manche von Ihnen nicht mal menschlich. Der Test wird eine große Herausforderung. Bei diesem Buch habe ich mich des Öfteren gefragt, wie abgefahren und verrückt es noch werden kann. Die Antwort ist ja. Nach jedem Kapitel habe ich kurz innegehalten und mir gedacht, was zum Geier ich da lese. Aber ich konnte nie lange ausharren und musste direkt weiterlesen. Eine Bizarro-Fiction (wie der Autor seinen Schreibstil gerne nennt) vom Feinsten. Also wer einen kleinen Fiebertraum für zwischendurch braucht oder einfach mal der Realität entfliehen und nicht viel grübeln möchte ist herzlich dazu eingeladen die Geschichte selbst zu lesen. Besonders sympathisch ist das Nachwort von Carlton Mellick III (CM3 wie er sich selbst abkürzt) dass nicht wie ein typisches Nachwort verfasst wurde und in dem er selbst eine Hülle öffnet und uns kleine Einblicke in sein Innerstes gibt.
ab 5,99 €
Produktbild Stacking Doll
4/5
  • Marie Hoffmann
  • Buchhändler/-in

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4/5

Stacking Doll

Zuerst dachte ich das der Kommentar von Brian Keene zu diesem Buch wäre ein bisschen übertrieben, aber dann wurde ich eines Besseren belehrt. Nichts beschreibt diese Horror-/Liebesgeschichte besser als »Carlton Mellicks Werk ist, als hättest du dein Hirn in einen Mixer gesteckt.« Die Kurzbeschreibung der Story hat mich gleich gecatched. Benjamin und Ynaria sind sehr verliebt und wollen heiraten. Allerdings sind Ynarias Eltern dagegen, denn Benjamin passt nicht in ihre Welt. Ynaria und ihre Eltern sind Holzpuppen, und zwar nicht irgendwelche Holzpuppen, sondern Matrjoschkas und halten sich streng an die matrjoschkanischen Traditionen. Ihr Vater besteht darauf das Benjamin und seine Tochter sich dem Test unterziehen, um einander wirklich kennenzulernen vor der Ehe. Denn Matrjoschkas haben mehrere Schichten, die sich über ihr ganzes Leben entwickeln und deren Gestalt sie über die Zeit annehmen können. Benjamin soll also Ynarias Schichten kennenlernen, und zwar alle. Dann und nur dann, wenn er alles von Ynarias Innerem kennt und Lieben lernt, steht einer Hochzeit nichts mehr im Weg. Aber nicht jede Schicht ist so liebevoll wie Ynaria und manche von Ihnen nicht mal menschlich. Der Test wird eine große Herausforderung. Bei diesem Buch habe ich mich des Öfteren gefragt, wie abgefahren und verrückt es noch werden kann. Die Antwort ist ja. Nach jedem Kapitel habe ich kurz innegehalten und mir gedacht, was zum Geier ich da lese. Aber ich konnte nie lange ausharren und musste direkt weiterlesen. Eine Bizarro-Fiction (wie der Autor seinen Schreibstil gerne nennt) vom Feinsten. Also wer einen kleinen Fiebertraum für zwischendurch braucht oder einfach mal der Realität entfliehen und nicht viel grübeln möchte ist herzlich dazu eingeladen die Geschichte selbst zu lesen. Besonders sympathisch ist das Nachwort von Carlton Mellick III (CM3 wie er sich selbst abkürzt) dass nicht wie ein typisches Nachwort verfasst wurde und in dem er selbst eine Hülle öffnet und uns kleine Einblicke in sein Innerstes gibt.

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