Meine letzte RezensionOxford Blood (Oxford Blood 1)von Rachael Davis-Featherstone
Puh, zu diesem Buch habe ich einige Gedanken! Das Cover und auch der Klappentext haben mich sofort angesprochen und überzeugt, doch der Inhalt war leider nur mäßig überzeugend.
Von außen hört sich das Buch super an: ein Mord, ein elitärer Geheimbund und ein Mädchen aus einfacheren Verhältnissen, das die Ermittlungen selbst in die Hand nimmt. Doch die Geschichte war einfach viel zu vorhersehbar. Für mich war der Mörder eigentlich von Anfang an klar und auch der Hintergrund, wie es zu dem Mord kam.
Mein größter Kritikpunkt ist jedoch, dass es sich wie ein kleiner Rachfeldzug der Autorin angefühlt hat. So hat sie immer wieder das Thema Hautfarbe ins Spiel gebracht, was auf mich allerdings sehr unauthentisch wirkte. An diesen Stellen hätte ich mir gewünscht, dass sie tiefer ins Detail geht und zeigt, warum die Protagonistin sich schwertut, sich als Mixed Child zu identifizieren und ihre Herkunft zu definieren. Denn ja, das ist ein wichtiges Thema, aber das Ganze kam überhaupt nicht echt rüber, sondern eher so, als sei sie ständig nur das Opfer. Am Ende hat dieses Thema leider gar nichts zur Geschichte beigetragen und wurde sehr flach und unsensibel angegangen.
Abschließend möchte ich noch hervorheben, dass ich überhaupt nicht verstanden habe, warum Eva überhaupt noch dort studieren will. Denn so, wie die Autorin es geschrieben hat, ist Oxford ein ziemlich verlogener, gefährlicher und heuchlerischer Ort.