Ein Zimmer für sich allein

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

22006

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.07.2020

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,3/11,4/1,9 cm

Beschreibung

Rezension

»Eine wunderbar elegante Übersetzung, die den ganzen Witz dieses Buches zum Vorschein bringt. Wesentlich frischer als so manches Buch zum Thema Feminismus, das heute erscheint.« Daniela Strigl / SRF Literaturclub, Zürich

Details

Verkaufsrang

22006

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

23.07.2020

Verlag

Kampa Verlag

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,3/11,4/1,9 cm

Gewicht

178 g

Auflage

1

Originaltitel

A Room of One’s Own

Übersetzt von

Antje Rávik Strubel

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-311-15008-4

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"Um gut schreiben zu können, muss man intensiv leben!"

drawe aus Landau am 15.06.2024

Bewertungsnummer: 2223634

Bewertet: Hörbuch-Download

Hätte Shakespeare eine Schwester gehabt, begabt wie er – wie wäre es ihr ergangen? Einer Frau ohne Schulbildung, wie es für untere Stände im elisabethanischen Zeitalter üblich war? Sie bringt sich um. Und schon ist Virginia Woolf bei ihrem Thema, nämlich der Überlegung, welcher Zusammenhang zwischen der Ausbildung eines Talentes oder Genies und den äußeren Lebensbedingungen besteht. Virginia Woolfs Essay ist jetzt fast 100 Jahre alt, aber hat nichts Verstaubtes an sich. Sie versteht es, ihre Botschaft in anschauliche Bilder zu verpacken und kurzweilig zu präsentieren. Ich bin sicher, ihre Zuhörerinnen im Jahr 1928 hörten ihr genau so gebannt zu wie ich heute der Sprecherin! Virginia Woolf erzählt von einer fiktiven Figur Mary, in der man unschwer ihr Alter Ego erkennt. Mary besucht ein College für Männer, und dort darf den Rasen nicht betreten, weil sie eine Frau ist, und auch die Bibliothek wird ihr als Frau nur geöffnet mit einem Empfehlungsschreiben. Und sehr anschaulich beschreibt sie das leckere Mittagessen, das dort serviert wird. Anschließend besucht sie ein neugegründetes Frauen-College, das finanziell wesentlich schlechter ausgestattet ist und wo das Mittagessen auch wesentlich ärmlicher ausfällt. Warum ist das so? Warum sind Frauen arm? Welche Auswirkungen hat das auf ihren Geist? Warum wird ihre Arbeit so anders bewertet als die von Männern? Mary unternimmt einen Spaziergang und zugleich einen amüsanten und kurzweiligen Spaziergang durch die Kulturgeschichte des weiblichen Schreibens. Dabei erkennt sie, dass intellektuelle Freiheit immer von wirtschaftlichen Faktoren abhängig war. Sie sieht aber auch die inneren Auswirkungen. Wer nicht frei von Hass und Bitterkeit ist, kann keinen freien Geist entwickeln, und Einbildungskraft und Genie können sich nicht entfalten. Und so erklärt sich der Titel: Gebt Frauen also 500 Pfund pro Jahr, ein eigenes Zimmer und ein Schloss an der Tür! Das sind eigentlich Kampfthesen, aber Virginia Woolf erzählt sie so leichtfüßig, so anschaulich und unverkrampft, dass die Lektüre noch heute lohnend ist. Sandra Voss, die Sprecherin dieses Hörbuchs, trifft genau diesen unaufgeregten, aber trotzdem kritischen und zugleich eleganten Sprechduktus, den ich mir bei Virginia Woolf vorgestellt hätte. Sehr hörenswert!
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"Um gut schreiben zu können, muss man intensiv leben!"

drawe aus Landau am 15.06.2024
Bewertungsnummer: 2223634
Bewertet: Hörbuch-Download

Hätte Shakespeare eine Schwester gehabt, begabt wie er – wie wäre es ihr ergangen? Einer Frau ohne Schulbildung, wie es für untere Stände im elisabethanischen Zeitalter üblich war? Sie bringt sich um. Und schon ist Virginia Woolf bei ihrem Thema, nämlich der Überlegung, welcher Zusammenhang zwischen der Ausbildung eines Talentes oder Genies und den äußeren Lebensbedingungen besteht. Virginia Woolfs Essay ist jetzt fast 100 Jahre alt, aber hat nichts Verstaubtes an sich. Sie versteht es, ihre Botschaft in anschauliche Bilder zu verpacken und kurzweilig zu präsentieren. Ich bin sicher, ihre Zuhörerinnen im Jahr 1928 hörten ihr genau so gebannt zu wie ich heute der Sprecherin! Virginia Woolf erzählt von einer fiktiven Figur Mary, in der man unschwer ihr Alter Ego erkennt. Mary besucht ein College für Männer, und dort darf den Rasen nicht betreten, weil sie eine Frau ist, und auch die Bibliothek wird ihr als Frau nur geöffnet mit einem Empfehlungsschreiben. Und sehr anschaulich beschreibt sie das leckere Mittagessen, das dort serviert wird. Anschließend besucht sie ein neugegründetes Frauen-College, das finanziell wesentlich schlechter ausgestattet ist und wo das Mittagessen auch wesentlich ärmlicher ausfällt. Warum ist das so? Warum sind Frauen arm? Welche Auswirkungen hat das auf ihren Geist? Warum wird ihre Arbeit so anders bewertet als die von Männern? Mary unternimmt einen Spaziergang und zugleich einen amüsanten und kurzweiligen Spaziergang durch die Kulturgeschichte des weiblichen Schreibens. Dabei erkennt sie, dass intellektuelle Freiheit immer von wirtschaftlichen Faktoren abhängig war. Sie sieht aber auch die inneren Auswirkungen. Wer nicht frei von Hass und Bitterkeit ist, kann keinen freien Geist entwickeln, und Einbildungskraft und Genie können sich nicht entfalten. Und so erklärt sich der Titel: Gebt Frauen also 500 Pfund pro Jahr, ein eigenes Zimmer und ein Schloss an der Tür! Das sind eigentlich Kampfthesen, aber Virginia Woolf erzählt sie so leichtfüßig, so anschaulich und unverkrampft, dass die Lektüre noch heute lohnend ist. Sandra Voss, die Sprecherin dieses Hörbuchs, trifft genau diesen unaufgeregten, aber trotzdem kritischen und zugleich eleganten Sprechduktus, den ich mir bei Virginia Woolf vorgestellt hätte. Sehr hörenswert!

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"Erst zerbrach sie den Satz und sein Gefüge; jetzt hat sie die Abfolge zerbrochen."

Bewertung am 13.04.2022

Bewertungsnummer: 1694851

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Virginia Woolfs Essays über Frauen in der Literatur, geprägt von der Vorstellung was eine Frau nicht alles erreichen könne, sofern sie ein eigenes Zimmer und 500 Pfund im Monat für sich hätte. Kreative Auswüchse folgen realen kurzen Erkundungen durch das Leben etablierter Schriftstellerinnen. Ein wunderbar inspirierendes Buch mit auch heute noch aktuellen Bezügen, gerade wenn es auch um den Vergleich zwischen Männern und Frauen geht.
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"Erst zerbrach sie den Satz und sein Gefüge; jetzt hat sie die Abfolge zerbrochen."

Bewertung am 13.04.2022
Bewertungsnummer: 1694851
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Virginia Woolfs Essays über Frauen in der Literatur, geprägt von der Vorstellung was eine Frau nicht alles erreichen könne, sofern sie ein eigenes Zimmer und 500 Pfund im Monat für sich hätte. Kreative Auswüchse folgen realen kurzen Erkundungen durch das Leben etablierter Schriftstellerinnen. Ein wunderbar inspirierendes Buch mit auch heute noch aktuellen Bezügen, gerade wenn es auch um den Vergleich zwischen Männern und Frauen geht.

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Barbara Mahlkemper

Thalia Kleve

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5/5

Aus einer anderen Welt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Zimmer für sich allein. Welcher Luxus. Luxus in einer Zeit, in der weiblicher Intellekt keinen öffentlichen Raum hatte. In der eine Frau, die denken könnte, sich nicht gehörte. Es ist ein sehr persönliches Buch, in dem Virginia Woolf für sich festlegt, was für sie selbstbestimmtes lebenswertes Leben ist. Faszinierend als Zeitdokument, lesenswert durch die Gradlinigkeit und Klarheit, mit der Erleben, Gefühle, Gedanken zu Papier gebracht wurden.
5/5

Aus einer anderen Welt

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein Zimmer für sich allein. Welcher Luxus. Luxus in einer Zeit, in der weiblicher Intellekt keinen öffentlichen Raum hatte. In der eine Frau, die denken könnte, sich nicht gehörte. Es ist ein sehr persönliches Buch, in dem Virginia Woolf für sich festlegt, was für sie selbstbestimmtes lebenswertes Leben ist. Faszinierend als Zeitdokument, lesenswert durch die Gradlinigkeit und Klarheit, mit der Erleben, Gefühle, Gedanken zu Papier gebracht wurden.

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Bianca Werner

Thalia Göttingen – Kauf Park

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4/5

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Raum für kreative Entfaltung, finanzielle Unabhängigkeit und außerdem die gleichen Möglichkeiten wie Männer, sich beruflich zu verwirklichen. Hat sich wohl nicht so viel getan, seit 1929. Immer noch aktuell, aber nicht so leicht verdaulich wie moderne feministische Literatur.
4/5

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Raum für kreative Entfaltung, finanzielle Unabhängigkeit und außerdem die gleichen Möglichkeiten wie Männer, sich beruflich zu verwirklichen. Hat sich wohl nicht so viel getan, seit 1929. Immer noch aktuell, aber nicht so leicht verdaulich wie moderne feministische Literatur.

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