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G. Gärtner Buchhandlung: Thalia Berlin – Tauentzienstraße

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Meine letzte Rezension Die Wand von Marlen Haushofer
Was für ein Buch. Definitiv keine leichte Lektüre. Nachdem "I who have never known men" nach wie vor mein roman empire ist, habe ich auf die Empfehlung einer Kollegin hin "Die Wand" angefangen. Und mir ist nicht zu viel versprochen worden. In beiden Bpchern werden einige existenzielle Fragen gestellt und bleiben zu nicht unwesentlichen Teilen unbeantwortet. Ein einschneidender Moment war für mich, als unsere Protagonistin sich fragt : wofür noch die Tür abschließen, wenn keine Menschen (Männer) mehr da sind? Wovor muss sie sich jetzt noch fürchten? Natürlich lauern noch immer Gefahren in ihrer kleinen Welt. Nicht zuletzt die des Verhungerns oder Erfrierens. Diese bedrückende und gleichzeitig hoffnungsvolle Stimmung, durchsetzt von ständiger Melancholie, die Haushofer in diesem Buch erzeugt, sucht seinesgleichen. Ich musste das Buch zwischendurch pausieren, weil mich der Überlebenswillen der Protagonistin, nur um des Überlebens Willen, sehr getroffen hat. Ihre Bereitschaft, sich an jedem kleinsten Grund um Weiterkämpfen festzuhalten war für mich einfach wahnsinnig weit weg. das hat aber sehr viel mehr mit mir zu tun, als mit dem Buch.
ab 14,00 €
Produktbild Die Wand
5/5
  • G. Gärtner
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5/5

Die Wand

Was für ein Buch. Definitiv keine leichte Lektüre. Nachdem "I who have never known men" nach wie vor mein roman empire ist, habe ich auf die Empfehlung einer Kollegin hin "Die Wand" angefangen. Und mir ist nicht zu viel versprochen worden. In beiden Bpchern werden einige existenzielle Fragen gestellt und bleiben zu nicht unwesentlichen Teilen unbeantwortet. Ein einschneidender Moment war für mich, als unsere Protagonistin sich fragt : wofür noch die Tür abschließen, wenn keine Menschen (Männer) mehr da sind? Wovor muss sie sich jetzt noch fürchten? Natürlich lauern noch immer Gefahren in ihrer kleinen Welt. Nicht zuletzt die des Verhungerns oder Erfrierens. Diese bedrückende und gleichzeitig hoffnungsvolle Stimmung, durchsetzt von ständiger Melancholie, die Haushofer in diesem Buch erzeugt, sucht seinesgleichen. Ich musste das Buch zwischendurch pausieren, weil mich der Überlebenswillen der Protagonistin, nur um des Überlebens Willen, sehr getroffen hat. Ihre Bereitschaft, sich an jedem kleinsten Grund um Weiterkämpfen festzuhalten war für mich einfach wahnsinnig weit weg. das hat aber sehr viel mehr mit mir zu tun, als mit dem Buch.

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