Produktbild: Happy-End
Band 22636

Happy-End Erzählung

Aus der Reihe detebe
1

10,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.08.2003

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,1/11,4/2,7 cm

Gewicht

140 g

Farbe

Elfenbein / Hellbraun

Auflage

03. Auflage

Originaltitel

Cheppi end

Übersetzt von

Angelika Schneider

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-22636-2

Beschreibung

Rezension

»Die Tokarjewa kennt das Leben. Und sie schreibt darüber. Unausweichlich. Mit Kraft, Genauigkeit, Schmerz und Witz.«
»Viktorija Tokarjewa schreibt wie die Transsibirische Eisenbahn auf Ecstasy – mit Volldampf in die herrliche Katastrophe.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.08.2003

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

144

Maße (L/B/H)

18,1/11,4/2,7 cm

Gewicht

140 g

Farbe

Elfenbein / Hellbraun

Auflage

03. Auflage

Originaltitel

Cheppi end

Übersetzt von

Angelika Schneider

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-22636-2

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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Meine Meinung zum Inhalt Die…

MrsFabulous aus Berlin am 12.09.2012

Bewertungsnummer: 2706018

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung zum Inhalt Die Geschichte an sich ist recht konfus geschrieben. Öfter werden Sprünge gemacht, die man nicht so recht nachvollziehen kann, aber ich denke, dass ist von der Autorin so gewollt. Man bekommt bspw. Zwar mit, dass sie sich immer mehr von dem Schauspieler entfremdet, aber dass sie dann doch ganz plötzlich jemand anderen heiratet, finde ich etwas verwirrend. Aber gut, dass ist meine Empfindung und außerdem weiß ich auch nicht, wie schnell das mit dem Scheiden in Russland geht. Die Geschichte an sich finde ich wirklich nachvollziehbar. Ich verstehe es, dass Elja unglücklich mit ihrem Dorfleben, ihrem Mann und ihren Schwiegereltern ist und aus diesem Leben ausbrechen möchte. Als attraktive junge Frau hat sie deutlich mehr vom Leben zu erwarten, als in dem „Gefängnis“ in dem sie bis dahin gelebt hat. Elja ist eine selbstbewusste Frau, die den Menschen um sie herum, immer wieder Gutes tut und ihr Leben bereichert, aber dennoch – so scheint es – nichts von ihnen zurückbekommt. Elja scheint so in ihrem Denken gefangen zu sein, dass sie vermutlich gar nicht richtig wahrnimmt, was um sie herum geschieht. Dem Titel zum Trotz, gibt es hier leider kein Happy-End. Bzw. irgendwie schon. Aus der Sicht des Lesers heraus gibt es – meiner Meinung nach – kein Happy End. Für die Autorin wird der Titel des Buches allerdings schon einen Sinn ergeben haben. Zum Verständnis möchte ich hier kurz die letzten Sätze des Buches zitieren (keine Sorge dadurch, nehme ich das Ende nicht vorweg. Ich finde sie nur so wunderschön und formvollendet): Elja wollte fragen: „Und wozu?“ Aber sie schwieg. Die alte Frau glaubte noch an etwas. Die alte Frau war jung. Ich finde diesen Abschluss des Buches genial. Irgendwie zeigt er auf, dass Hoffnung nichts mit dem Alter zu tun hat. Elja selbst ist mitte dreißig und sieht alles als aussichtslos an. Sie denkt ihr Leben sei besiegelt. Die alte Frau hingegen hat noch Hoffnung und das obwohl sie doppelt so alt ist. Sie glaubt noch an etwas und ich denke, dass ist auch der Sinn dieses Titels. Die Geschichte geht einem wirklich nah und man kann der Protagonistin gut folgen und versteht zum größten Teil auch ihre Beweggründe. Auch wenn ihre tiefe Ruhelosigkeit einen ein wenig melancholisch stimmt. Meine Meinung zum Buch Meiner Meinung nach ist es ein Buch für jedermann. Egal ob jung ob alt, Mann oder Frau. Natürlich muss man eine gewisse Reife haben um dieses Buch verstehen zu können. Ein Mensch von 13 Jahren wird einfach seine Probleme haben, den Inhalt dieses Buches auch nur ansatzweise nachzuvollziehen können. Es ist aber kein Buch das Lösungen aufweist, wer sich jetzt vielleicht oben in der Personenbeschreibung erkannt hat, dem wird dieses Buch nicht wirklich helfen können, da Elja am Ende ein wirkliches Schweres Los trifft (allerdings sind die Umstände in Russland ja auch ganz andere als hier). Vermutlich haben an diesem Buch auch Leute ihre Freude, die sich mit der russischen Kultur etwas besser auskennen als ich, weil sie bestimmte Denkweisen und Situationen einfach besser interpretieren können als ich. Jede Kultur hat ja ihre Eigenheiten, die für sie völlig normal erscheinen (was ich, nur mal so am Rand: Bei den Asiaten sehr faszienierend finde.) Das Niveau dieses Buches spielt sich natürlich auf höherer Ebene ab. Warum natürlich? Ich habe jetzt genug Diogenes Bücher gelesen, sodass ich mittlerweile mitbekommen habe, dass ein Autor der bei diesem Verlag veröffentlicht „höhere Literatur“ schreibt. Hier werden nicht nur Geschichten erzählt. Hier werden Werte vermittelt, Metaphern gestrickt, Texte veröffentlicht, die das „normale Volk“ teilweise gar nicht versteht. In diesem Buch sind nicht unbedingt viele Fremdwörter enthalten. Dennoch denke ich, dass sich mir der wahre Sinn (falls ich ihn noch nicht erkannt habe) erst später erschließen wird, wenn ich länger darüber nachgedacht habe.

Meine Meinung zum Inhalt Die…

MrsFabulous aus Berlin am 12.09.2012
Bewertungsnummer: 2706018
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung zum Inhalt Die Geschichte an sich ist recht konfus geschrieben. Öfter werden Sprünge gemacht, die man nicht so recht nachvollziehen kann, aber ich denke, dass ist von der Autorin so gewollt. Man bekommt bspw. Zwar mit, dass sie sich immer mehr von dem Schauspieler entfremdet, aber dass sie dann doch ganz plötzlich jemand anderen heiratet, finde ich etwas verwirrend. Aber gut, dass ist meine Empfindung und außerdem weiß ich auch nicht, wie schnell das mit dem Scheiden in Russland geht. Die Geschichte an sich finde ich wirklich nachvollziehbar. Ich verstehe es, dass Elja unglücklich mit ihrem Dorfleben, ihrem Mann und ihren Schwiegereltern ist und aus diesem Leben ausbrechen möchte. Als attraktive junge Frau hat sie deutlich mehr vom Leben zu erwarten, als in dem „Gefängnis“ in dem sie bis dahin gelebt hat. Elja ist eine selbstbewusste Frau, die den Menschen um sie herum, immer wieder Gutes tut und ihr Leben bereichert, aber dennoch – so scheint es – nichts von ihnen zurückbekommt. Elja scheint so in ihrem Denken gefangen zu sein, dass sie vermutlich gar nicht richtig wahrnimmt, was um sie herum geschieht. Dem Titel zum Trotz, gibt es hier leider kein Happy-End. Bzw. irgendwie schon. Aus der Sicht des Lesers heraus gibt es – meiner Meinung nach – kein Happy End. Für die Autorin wird der Titel des Buches allerdings schon einen Sinn ergeben haben. Zum Verständnis möchte ich hier kurz die letzten Sätze des Buches zitieren (keine Sorge dadurch, nehme ich das Ende nicht vorweg. Ich finde sie nur so wunderschön und formvollendet): Elja wollte fragen: „Und wozu?“ Aber sie schwieg. Die alte Frau glaubte noch an etwas. Die alte Frau war jung. Ich finde diesen Abschluss des Buches genial. Irgendwie zeigt er auf, dass Hoffnung nichts mit dem Alter zu tun hat. Elja selbst ist mitte dreißig und sieht alles als aussichtslos an. Sie denkt ihr Leben sei besiegelt. Die alte Frau hingegen hat noch Hoffnung und das obwohl sie doppelt so alt ist. Sie glaubt noch an etwas und ich denke, dass ist auch der Sinn dieses Titels. Die Geschichte geht einem wirklich nah und man kann der Protagonistin gut folgen und versteht zum größten Teil auch ihre Beweggründe. Auch wenn ihre tiefe Ruhelosigkeit einen ein wenig melancholisch stimmt. Meine Meinung zum Buch Meiner Meinung nach ist es ein Buch für jedermann. Egal ob jung ob alt, Mann oder Frau. Natürlich muss man eine gewisse Reife haben um dieses Buch verstehen zu können. Ein Mensch von 13 Jahren wird einfach seine Probleme haben, den Inhalt dieses Buches auch nur ansatzweise nachzuvollziehen können. Es ist aber kein Buch das Lösungen aufweist, wer sich jetzt vielleicht oben in der Personenbeschreibung erkannt hat, dem wird dieses Buch nicht wirklich helfen können, da Elja am Ende ein wirkliches Schweres Los trifft (allerdings sind die Umstände in Russland ja auch ganz andere als hier). Vermutlich haben an diesem Buch auch Leute ihre Freude, die sich mit der russischen Kultur etwas besser auskennen als ich, weil sie bestimmte Denkweisen und Situationen einfach besser interpretieren können als ich. Jede Kultur hat ja ihre Eigenheiten, die für sie völlig normal erscheinen (was ich, nur mal so am Rand: Bei den Asiaten sehr faszienierend finde.) Das Niveau dieses Buches spielt sich natürlich auf höherer Ebene ab. Warum natürlich? Ich habe jetzt genug Diogenes Bücher gelesen, sodass ich mittlerweile mitbekommen habe, dass ein Autor der bei diesem Verlag veröffentlicht „höhere Literatur“ schreibt. Hier werden nicht nur Geschichten erzählt. Hier werden Werte vermittelt, Metaphern gestrickt, Texte veröffentlicht, die das „normale Volk“ teilweise gar nicht versteht. In diesem Buch sind nicht unbedingt viele Fremdwörter enthalten. Dennoch denke ich, dass sich mir der wahre Sinn (falls ich ihn noch nicht erkannt habe) erst später erschließen wird, wenn ich länger darüber nachgedacht habe.

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Happy-End

von Viktorija Tokarjewa

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