Von der vierten Partei zur dritten Kraft Die Geschichte des VdU
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum
01.01.1999
Abbildungen
mit 4 Plänen, 39 Fotos auf Taf. 23,5 cm
Verlag
Stocker, LSeitenzahl
304
Maße (L/B/H)
15/23/2,9 cm
Gewicht
632 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-7020-0866-6
Nachdem erste Versuche zur Neuformierung der Nationalliberalen nach 1945 unter teils dramatischen Umständen gescheitert waren, gelang es Herbert Kraus und Viktor Reimann 1949, den Verband der Unabhängigen (VdU) als Partei zu gründen. Von der SPÖ zuerst unterstützt, dann erbittert bekämpft, zog der VdU vor 50 Jahren mit 16 Abgeordneten ins Parlament ein und erzielte mit dem unabhängigen Präsidentschaftskandidaten Burghard Breitner 1951 über 15 % Wählerstimmen.
Anfangs noch der Infiltration durch die Geheimdienste der Besatzungsmächte ausgesetzt, ist die Geschichte des VdU bald gekennzeichnet von andauernden inneren Streitigkeiten zwischen Quereinsteigern und Altpolitikern, zwischen Verfechtern einer bürgerlichen Solidarität und Anhängern der Devise „Lieber rot als schwarz“. 1953 kandidiert der VdU gemeinsam mit der „Aktion zur politischen Erneuerung“ unter den ÖVP- Dissidenten Ernst Graf Strachwitz und Willfried Gredler. Der Raab – Kamitz – Kurs der ÖVP, die unter dem Eindruck der Wahlfolge des VdU einen Kurswechsel eingeleitet hatte, nahm ihm jedoch zunehmend den Wind aus den Segeln. Die Industrie verlor ihr Interesse an ihm, und nach einer Wahlniederlage im Jahr 1954 war der Zerfallsprozess nicht mehr aufzuhalten, bis schließlich die FPÖ unter Anton Reinthaller den VdU 1955/56 ablöst.
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