Produktbild: Die toten Seelen
Band 20384

Die toten Seelen Roman. Nachw. v. Horst Bienek

Aus der Reihe detebe
1

13,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2009

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,1/11,3/1,9 cm

Gewicht

278 g

Farbe

Elfenbein / Khaki

Auflage

17

Übersetzt von

Philipp Löbenstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-20384-4

Beschreibung

Rezension

»Auf mich hat Gogol den stärksten Eindruck gemacht. Seine Gestalten haben die Aura des Dichterischen; jede ist wie eine Skulptur: gewichtig, schwer, kompakt.«
»Die lachende Maske Gogols mit der schrecklichen Macht des Lachens - einer Macht, die noch nie und bei niemandem so stark zum Ausdruck kam.«
»Wie Kafka läßt er das Alltägliche schrecklich erscheinen mit einem grimmigen Licht, das über das ganze Antlitz des Lebens eigenartig skurrile Schatten wirft.«
»Wie unmittelbar, wie stark ist Gogol! Das ist einfach begeisternd und nichts weiter. Er ist der größte russische Schriftsteller.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.02.2009

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

18,1/11,3/1,9 cm

Gewicht

278 g

Farbe

Elfenbein / Khaki

Auflage

17

Übersetzt von

Philipp Löbenstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-20384-4

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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Das große Geschäft

Polar aus Aachen am 12.01.2021

Bewertungsnummer: 583069

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Obwohl der Roman ein Fragment ist, weil Gogol den dritten Teil vernichtet hat, erscheint er äußerst vollendet zu sein. Tschitschikow reist darin von Gut zu Gut, um mit den Großgrundbesitzern zu verhandeln, und diejenigen Leibeigenen aufzukaufen, die seit der letzten Erhebung verstorben sind. Er hofft die toten Seelen, für die die Großgrundbesitzer weiterhin steuerlich aufkommen müssen, billig, wenn nicht gar kostenlos zu erwerben, um sie dann an den Staat mit einem erheblichen Mehrgewinn zu verpfänden. Nur stehen die finanziellen Interessen der rechtmäßigen Besitzer seinem Vorhaben entgegen. Sie wittern selber ein Geschäft. Auf seiner Reise begegnet er einer illustren Gesellschaft aus Adligen, Beamten und einer Landbevölkerung die Gogol allesamt mit einer spöttisch Neigung zur Bloßstellung betrachtet. Das es dabei zu makabren, absurden, witzigen Szenen kommt, liegt an den Störungen menschlichen Verhaltens, die ihm überall begegnen. Tschitschikow erhofft sich aus der Sammlung toter Seelen das große Geschäft. Er ist hartnäckig, verschlagen, scheut nicht vor großen Anstrengungen zurück und trifft nicht selten auf noch mehr Verschlagenheit, Habgier. Leidenschaft und Laster vermengen sich zu einem großen Gemälde. Es gibt die Oblomows und die umtriebigen Geschäftsleute. Das vorrevolutionäre Rußland ist bei Gogol korrupt, auf den eigenen Vorteil bedacht, leidet unter Verfolgungswahn. Ein meisterhafter Roman, auch als Fragment, über jemanden, der auf zu großem Fuße lebt, glaubt, eine phantastische Idee zu besitzen, um an Geld zu kommen, und doch nichts als seine Mittelmäßigkeit vor sich herträgt. Zu gerne hätten wir gewusst wie die Geschichte endet.

Das große Geschäft

Polar aus Aachen am 12.01.2021
Bewertungsnummer: 583069
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Obwohl der Roman ein Fragment ist, weil Gogol den dritten Teil vernichtet hat, erscheint er äußerst vollendet zu sein. Tschitschikow reist darin von Gut zu Gut, um mit den Großgrundbesitzern zu verhandeln, und diejenigen Leibeigenen aufzukaufen, die seit der letzten Erhebung verstorben sind. Er hofft die toten Seelen, für die die Großgrundbesitzer weiterhin steuerlich aufkommen müssen, billig, wenn nicht gar kostenlos zu erwerben, um sie dann an den Staat mit einem erheblichen Mehrgewinn zu verpfänden. Nur stehen die finanziellen Interessen der rechtmäßigen Besitzer seinem Vorhaben entgegen. Sie wittern selber ein Geschäft. Auf seiner Reise begegnet er einer illustren Gesellschaft aus Adligen, Beamten und einer Landbevölkerung die Gogol allesamt mit einer spöttisch Neigung zur Bloßstellung betrachtet. Das es dabei zu makabren, absurden, witzigen Szenen kommt, liegt an den Störungen menschlichen Verhaltens, die ihm überall begegnen. Tschitschikow erhofft sich aus der Sammlung toter Seelen das große Geschäft. Er ist hartnäckig, verschlagen, scheut nicht vor großen Anstrengungen zurück und trifft nicht selten auf noch mehr Verschlagenheit, Habgier. Leidenschaft und Laster vermengen sich zu einem großen Gemälde. Es gibt die Oblomows und die umtriebigen Geschäftsleute. Das vorrevolutionäre Rußland ist bei Gogol korrupt, auf den eigenen Vorteil bedacht, leidet unter Verfolgungswahn. Ein meisterhafter Roman, auch als Fragment, über jemanden, der auf zu großem Fuße lebt, glaubt, eine phantastische Idee zu besitzen, um an Geld zu kommen, und doch nichts als seine Mittelmäßigkeit vor sich herträgt. Zu gerne hätten wir gewusst wie die Geschichte endet.

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Die toten Seelen

von Nikolai Wassiljewitsch Gogol

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