Produktbild: Der Besuch der alten Dame
Band 23045

Der Besuch der alten Dame Eine tragische Komödie

Aus der Reihe detebe
48

11,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.09.1998

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,2/11,6/1,9 cm

Gewicht

165 g

Auflage

68. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23045-1

Beschreibung

Rezension

»Der Dialog mit Friedrich Dürrenmatt ist nicht zu Ende - er beginnt erst, und wir werden Mühe haben, in Friedrich Dürrenmatts mächtigem Schatten, ihn zu bestehen.«
»Ein Klassiker zu Lebzeiten.«
»Friedrich Dürrenmatt ist ein Monument. Ein Koloss. Sein Ruhm ragt in die Welt hinaus. Einer der faszinierendsten Denker seiner Zeit. Und unserer Zeit. Ein zeitloses Genie.«

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.09.1998

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,2/11,6/1,9 cm

Gewicht

165 g

Auflage

68. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-23045-1

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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  • Tim

    5/5

    17.12.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Humanismus VS Kapitalismus, David gegen Goliath?

    Dürrenmatt gelingt in diesem sehr verständlichen kurzen Theaterstück ein bemerkenswerter Spagat zwischen Gesellschaftskritik und Unterhaltung. Wer Spaß am Lesen hat wird hier einen schnellen Happen finden, der es aber durchaus in sich hat. Ist Moral käuflich? Ist Gerechtigkeit käuflich? Was sind menschliche Beziehungen, was ist Liebe vor der Allmacht des Kapitalismus? Und was sind humanistische Ideale im Angesicht der Gier? Bemerkenswert, zurecht Schullektüre und schnell verschlungen

  • Bewertung

    5/5

    25.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Die beste Schullektüre, die ich je gelesen habe

    Wir hatten gerade im Deutschunterricht die Physiker und dadurch ist mir klar geworden, wie gut dieses Buch eigentlich war. Die Charaktere waren sehr gut geschrieben und auch die moralischen Fragen, die dieses Buch in den Raum wirft sind genial. Mensch oder Geld? Wohl für einen selber oder für einen Anderen? Wie entscheidet man sich? Alles in allem, das beste Buch, dass wir in der Schule gelesen haben. War echt super!

  • Nayezi

    aus NRW

    5/5

    10.04.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn man es freiwillig liest wirklich sehr unterhaltend.

    Persönlich habe ich das Drama erstmals während meiner Schulzeit gelesen, wo es mich nicht sonderlich abgeholt hat. Vor kurzem habe ich es jedoch nochmals gelesen und dieses Mal wurde ich richtig abgeholt davon. Die Stimmung die der Autor schafft ist auf groteske Weise amüsierend und unglaublich unterhaltend. Auch die Frage des epischen Dramas finde ich ausgezeichnet, da sie auch noch so vielen Jahre nach der Veröffentlichung eine ist, die uns beschäftigt.

  • Noel

    5/5

    25.09.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gutes Stück

    - Bewertungstext hat nichts mit dem Artikel zu tun - Dass der Bewertungstext bei Orell Füssli mindestens 20 Wörter enthalten muss, halte ich für eine unnötige Hürde.

  • Libertine Literatur

    5/5

    16.08.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die Sünden der Vergangenheit

    Wer sich nicht unbedingt freut, dem Ex-Freund oder der Ex-Freundin über den Weg zu laufen, der wird mit Alfred Ill in ›Der Besuch der alten Dame‹ mitfühlen können. Vor allem, wenn der oder die Ex in der Zwischenzeit steinreich geworden ist und man selbst keinen so luxuriösen Werdegang vorweisen kann. Der Ort Güllen, in dem Alfred Ill lebt, ist wirtschaftlich am Ende. Doch die Bewohner sind überzeugt, dass finanzielle Hilfe von Alfreds Ex-Freundin, die in ihren jungen Jahren ebenfalls im Ort gelebt hat, ausreichen würde, um wieder in Schwung zu kommen. Und klingt es dabei nicht nach einer guten Idee, dass Alfred seine ehemalige Verbundenheit zu Claire nutzt – immerhin ist die Trennung lange her –, um die Möglichkeit auf das Geld zu steigern? »Vom Städtchen her der Bürgermeister, der Lehrer, der Pfarrer und Ill, ein Mann von fast fünfundsechzig Jahren, alle schäbig gekleidet.« Bei ihren Plänen scheinen die Damen und Herren von Güllen jedoch nicht bedacht zu haben, dass die nun reiche Claire Zachanassian ihren Geburtsort damals nicht ohne Grund verlassen hat. Und währen die Bewohner von Güllen sich durch Claire finanzielle Mittel erhoffen, hat Claire eigene Vorstellungen davon, wie der Ort wieder blühen könnte. Die Bewohner von Güllen müssen sich in ›Der Besuch der alten Dame‹ der Entscheidung stellen, wie weit sie bereit sind zu gehen. »Du wolltest, daß die Zeit aufgehoben würde, eben, im Wald unserer Jugend, voll von Vergänglichkeit. Nun habe ich sie aufgehoben, und nun will ich Gerechtigkeit, Gerechtigkeit für eine Milliarde.« Als Dürrenmatt 1956 ›Der Besuch der alten Dame‹ veröffentlichte, selbst noch in seinen 30ern, war das Stück überaus erfolgreich. Mit dem Untertitel ›Tragische Komödie‹ versehen, verfügt es über beide Elemente. Die Tragik, die sich in der Gestalt von Claires und Ills gemeinsamer Vergangenheit über die Stadt legt, und nur für die beiden wirklich begreifbar scheint. Eine Komik, da die anderen Bewohner Güllens, sich schon an den Gedanken einer Milliarde zu gewöhnen scheinen, bevor die Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Während die Lösung für Güllen zu Beginn des Dramas ›Der Besuch der alten Dame‹ auf der Hand zu liegen scheint, wird bald deutlich, dass der Ort nicht nur wirtschaftliche Probleme hat. Dürrenmatt denkt seine Stücke und Geschichten strikt zu Ende. Die Wunden und die Schuld seiner Charaktere sitzen tief. Dürrenmatts Dramen zeichnen sich durch originelle Ideen, Tiefe und Kürze aus. Kaum ein Wort scheint belanglos, alles arbeitet auf den Höhepunkt zu. Auch 30 Jahre nach dem Tod des Schriftstellers überzeugen seine Stücke und sollten unbedingt gelesen werden. Mehr zu Klassikern findet sich in meinem Post ›Klassiker, die mich wirklich überrascht haben‹.

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von S. Kurewitz

    S. Kurewitz

    Thalia Göttingen

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    5/5

    24.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ist Gerechtigkeit käuflich?

    Dürrenmatts Stück ist sowohl eine gelungene Gesellschaftskritik über die Grenzen der damaligen Zeit hinaus, als auch humoresk unterlegt, was die Lektüre sehr unterhaltsam macht. Dank der ausführlichen Regieanweisungen kann man sich den Text gut als Theaterdarbietung vorstellen. Inhaltlich hat mich das Werk an "Der gute Mensch von Sezuan" von Bertold Brecht erinnert, konnte mich aber wesentlich mehr packen.
  • Zum Bewerterprofil von A. Rackwitz

    A. Rackwitz

    Thalia Halle-Neustadt – Centrum Neustadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    19.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Alle wollen Ihr Geld, doch keiner wird es bekommen!

    Genau das, was ich von einem Theater erwarte! Gier, Neid und ein klein wenig Rache spielen in diesem Stück eine wertvolle Rolle und überzeugen in dieser auch vollends. Dürrenmatt spinnt eine ausgefallene und äußerst erquickende Geschichte von der Rache aufgrund eines Betruges. Man sollte einer Frau niemals ungehobelt das Herz brechen, sonst kann es gefährlich werden - so die Devise die Dürrenmatt uns weis machen will, doch es steckt so viel mehr hinter dieser Maske.
  • Zum Bewerterprofil von Dermot Willis

    Dermot Willis

    Thalia Korbach

    Buchhändler*in

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    5/5

    12.12.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Wie Theater sein soll!

    Immer beliebt in den Schulen. Dürrenmatts klassisches Theaterstück über Reichtum, Gier und Korruption wird Ihnen lange in Erinnerung bleiben. Eine enorm wohlhabende ältere Frau kehrt mit einem fürchterlichen Handel in ihre frühere Heimatstadt zurück: Sie will, dass die Stadtbewohner den Mann töten, der sie geschwängert hat, und sie dann verließ. Im Gegenzug wird sie genug Geld bereitstellen, um die heruntergekommene Stadt wiederzubeleben. Dürrenmatt zeigt mit seinem Stück, wie leicht die Bürger vom Geldangebot überzeugt werden. Das Stück steigert sich zu einem unglaublichen Höhepunkt auf, der mich bis heute so sehr schockiert, zu dem Zeitpunkt, als ich dieses Meisterwerk das erste Mal las.

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