Produktbild: Vom Wesen physikalischer Gesetze

Vom Wesen physikalischer Gesetze Vorwort zur deutschen Ausgabe von Rudolf Mößbauer | Wissenschaftliche Beratung für die deutsche Ausgabe: Johann Plankl

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14,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.1993

Abbildungen

mit 33 Abbildungen 19 cm

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,2 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Schwarz / Cool Grey

Auflage

18. Auflage

Originaltitel

The Character of Physical Law

Übersetzt von

Siglinde Summerer + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-21748-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.08.1993

Abbildungen

mit 33 Abbildungen 19 cm

Verlag

Piper Taschenbuch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

18,5/12/2,2 cm

Gewicht

210 g

Farbe

Schwarz / Cool Grey

Auflage

18. Auflage

Originaltitel

The Character of Physical Law

Übersetzt von

  • Siglinde Summerer
  • Gerda Kurz

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-21748-4

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

Email: info@piper.de

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Prinzipien der Physik, vorgestellt von einem Meister der Wissensvermittlung

Raumzeitreisender aus Ahaus am 06.02.2026

Bewertungsnummer: 3037928

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch enthält sieben Vorlesungen zum Wesen physikalischer Gesetze, die Richard Feynman 1964 im Rahmen einer interdisziplinären Veranstaltungsreihe an seiner ehemaligen Hochschule in Ithaca gehalten hat. Inzwischen sind mehrere Jahrzehnte vergangen und der Inhalt entspricht in Teilen nicht mehr dem aktuellen Wissensstand. Da es primär um übergeordnete Prinzipien der Physik geht, kann das vernachlässigt werden. Das Buch dient dem allgemeinen Verständnis von physikalischen Zusammenhängen und ersetzt keine Fachbücher. Feynman erläutert das Gravitationsgesetz, die großen Erhaltungssätze und Symmetrien in physikalischen Gesetzen auf verständliche und unterhaltsame Weise. Systemimmanente Erkenntnisgrenzen sind ihm bewusst, wenn er insistiert, dass er mit Sicherheit behaupten kann, dass niemand die Quantenmechanik verstehen kann. Trotzdem sind seine Erläuterungen zum Doppelspaltexperiment so klar und präzise, dass deutlich wird, wo die Widersprüche liegen. Letztlich muss sich die Natur nicht so verhalten, dass wir sie verstehen. Der Grad unserer Erkenntnisfähigkeit ist durch unsere Biologie vorgegeben. Aus dem Blickwinkel der Evolution geht es um Tauglichkeit fürs Überleben und nicht darum, die Welt zu verstehen. In dem Kapitel "Die Beziehung zwischen Mathematik und Physik" betont Feynman, dass die Sprache der Physik die Mathematik ist. Physiker bedienen sich gern brauchbarer Ketten von Schlussfolgerungen, die Mathematiker entwickelt haben. Feynman spricht auch über die Grenzen der Naturwissenschaften, indem er Newton zitiert: "Ich habe Ihnen gesagt, wie er [der Planet] sich bewegt, nicht warum!" In "Die Unterscheidung von Vergangenheit und Zukunft" erläutert Feynman, welche physikalischen Gesetze zeitlich umkehrbar sind. Hierzu zählt auch das Gravitationsgesetz, welches er bereits im ersten Kapitel ausführlich behandelt hat. Er erläutert den Begriff der Entropie und endet mit philosophischen Betrachtungen, die bei diesem Themenkomplex nicht ausbleiben dürfen. Im abschließenden Kapitel untermauert Feynman, wie schwierig es ist, neue physikalische Gesetze zu finden. Das Buch gehört aufgrund der verständlichen Art der Wissensvermittlung zu den Klassikern der Wissenschaftsgeschichte. Grundwissen über Physik sowie Interesse und Verständnis für naturwissenschaftliche Fragestellungen sollten vorhanden sein.

Prinzipien der Physik, vorgestellt von einem Meister der Wissensvermittlung

Raumzeitreisender aus Ahaus am 06.02.2026
Bewertungsnummer: 3037928
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das Buch enthält sieben Vorlesungen zum Wesen physikalischer Gesetze, die Richard Feynman 1964 im Rahmen einer interdisziplinären Veranstaltungsreihe an seiner ehemaligen Hochschule in Ithaca gehalten hat. Inzwischen sind mehrere Jahrzehnte vergangen und der Inhalt entspricht in Teilen nicht mehr dem aktuellen Wissensstand. Da es primär um übergeordnete Prinzipien der Physik geht, kann das vernachlässigt werden. Das Buch dient dem allgemeinen Verständnis von physikalischen Zusammenhängen und ersetzt keine Fachbücher. Feynman erläutert das Gravitationsgesetz, die großen Erhaltungssätze und Symmetrien in physikalischen Gesetzen auf verständliche und unterhaltsame Weise. Systemimmanente Erkenntnisgrenzen sind ihm bewusst, wenn er insistiert, dass er mit Sicherheit behaupten kann, dass niemand die Quantenmechanik verstehen kann. Trotzdem sind seine Erläuterungen zum Doppelspaltexperiment so klar und präzise, dass deutlich wird, wo die Widersprüche liegen. Letztlich muss sich die Natur nicht so verhalten, dass wir sie verstehen. Der Grad unserer Erkenntnisfähigkeit ist durch unsere Biologie vorgegeben. Aus dem Blickwinkel der Evolution geht es um Tauglichkeit fürs Überleben und nicht darum, die Welt zu verstehen. In dem Kapitel "Die Beziehung zwischen Mathematik und Physik" betont Feynman, dass die Sprache der Physik die Mathematik ist. Physiker bedienen sich gern brauchbarer Ketten von Schlussfolgerungen, die Mathematiker entwickelt haben. Feynman spricht auch über die Grenzen der Naturwissenschaften, indem er Newton zitiert: "Ich habe Ihnen gesagt, wie er [der Planet] sich bewegt, nicht warum!" In "Die Unterscheidung von Vergangenheit und Zukunft" erläutert Feynman, welche physikalischen Gesetze zeitlich umkehrbar sind. Hierzu zählt auch das Gravitationsgesetz, welches er bereits im ersten Kapitel ausführlich behandelt hat. Er erläutert den Begriff der Entropie und endet mit philosophischen Betrachtungen, die bei diesem Themenkomplex nicht ausbleiben dürfen. Im abschließenden Kapitel untermauert Feynman, wie schwierig es ist, neue physikalische Gesetze zu finden. Das Buch gehört aufgrund der verständlichen Art der Wissensvermittlung zu den Klassikern der Wissenschaftsgeschichte. Grundwissen über Physik sowie Interesse und Verständnis für naturwissenschaftliche Fragestellungen sollten vorhanden sein.

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von Richard P. Feynman

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